Frag mich zu meiner Kandidatur für den Bundesvorstand der PIRATEN Deutschland
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Klaro, wenn nicht übernehme ich ihn!
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Einzug der Piraten ins AHG, Einzug der Piraten im Saarland, NRW und SH - Einzug der Piraten in weitere Länderparlamente und schließlich wird der Bundestag fallen! #epic #win
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1. Sebastian: + immer gute Argumente und strukturierte Argumentationsketten
+ stellt eigene Interessen zurück, verteidigt z.B. das Grundeinkommen
- #Koalitionsgate (Grüne+ FDP + Piraten)
- Form und Inhalt sind zwei paar Schuhe der Präsentation, bei ersterem
kann Sebastian sich noch mehr rausholen (mutiger, aggressiver usw.)
2. Bernd: + Kontinuität und Kompetenz
- manchmal eher unsichtbar nach innen und außen
3. Wilm/René: + es wurden/werden momentan große Verbesserungen in der Verwaltung angegangen
- die Kommunikaion/Umsetzung ist bisweilen etwas holprig gewesen
4. Marina: + super Einfluss in der Außenrepräsentation
- interne Aufgaben als polGF scheinen etwas zu kurz gekommen zu sein.
5. Gefion: + Arbeits- und Organisationstier
- manchmal kommt ihre Art nicht gut an
6. Kungler: + macht auch sehr viel, aber was eigentlich?
- Interview zur Wirtschaftspolitik
Ich würde mir baldige Wahlen wünschen, weil...
... Leute im Vorstand ausgebrannt sind.
... auch die politische Identifikation (z.B. mit dem Thema BGE) nicht vorhanden ist im Vorstand.
... ich ohnehin für "rotierende" Vorstände bin.
Ich würde mir keine baldigen Wahlen wünschen...
... kosten viel Zeit und Geld, dass lieber für Programmparteitage ausgegeben werden kann.
... der Vorstand der beste ist, den wir hatten und in der Summe sehr gute Arbeit macht. -
Wäre eine super Aktion, mit der man dem Wahlversprechen von Mindestlohn und Grundeinkommen Nachdruck verleihen würde. Ich denke die Berliner Fraktion wird sich dem Thema Sozialpolitik auch noch innerhalb der Legislatur annehmen. Gebt ihnen Zeit! Alles auf einmal ist halt nicht machbar :)
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Weil wir PIRATEN die Politik verändern und damit die Welt verbessern werden!
Ok, ich geb's zu ich bin Idealist. Aber im Sinne von Machi, nicht Wünschi :P
Vergleiche auch Text: http://simon.antser.org/2011/11/05/traume-gelassenheit-zuversicht-ein-paar-gedanken-an-die-piraten-thuringen/ oder als Video: http://www.youtube.com/watch?v=N_ZkSFbyxWY -
Wenn dieser Eindruck entstanden ist, bedaure ich das. Es war und wird immer mein Anliegen sein fernab des innerparteilichen politischen Diskurses integrierend zu wirken. Erst recht im Bundesvorstand.
Nach außen und in der Auseinandersetzung mit anderen politischen Auffassungen hingegen will ich sogar polarisieren (Ja zu Drogen. Ja zum freien Internet. Nein zur VDS. Ja zum BGE. Ja zur Mitbestimmung und Transparenz.)!
Meine ausführliche Antwort gibt es hier zum lesen: http://simon.antser.org/2012/02/23/du-polarisierst-stark/
Wo war ich innerparteilich polarisierend, was kann ich besser machen? -
Mir ist mal vom Bundeswilm zu Ohren gekommen, dass der BuBernd immer brav Wein trinkt, wenn VoSi ist. Dann würde ich mal ein Bier dagegensetzen - Kristallweizen :)
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Yay. Auch hier weise ich darauf hin, dass LQFB Mängel hat, die bekannt sind. Es muss weiterentwickelt werden. Der Landesverband Berlin hat aber gezeigt, dass LQFB zur Meinungsbildung sehr gut taugt. Gerade für Forderungen und Ziele auf europäischer Ebene, wo man nicht so oft Tagungen machen kann, ist als LQFB eine sehr gute Alternative um gemeinsam Standpunkte zu entwickeln.
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Hallo liebste Sylvi - da die Antwort auf deine Anmerkung ausführlich ist, ich sie nicht auf Formspring "verstecken" will und weil es ohnehin Zeit für den Rechenschaftsbericht wird, gibt's hier den Link. Ich habe es in meinen Blog geschmissen: http://simon.antser.org/2012/02/04/was-mache-ich-eigentlich-im-vorstand-des-kreisverbandes/
Ich hau' es gleich mal noch auf die Mailingliste. Danke für die wichtige Anmerkung. -
Zunächst stehe ich voll hinter der Idee der Liquid Democracy. Leider ist Liquid Feedback innerparteilich auch umstritten. Für diese Probleme gibt es verschiedene Gründe:
1. Die Art der Einführung war suboptimal.
2. Die Funktionalität (nicht verfallende Delegationen usw.) sind mindestens fraglich.
3. Die Bedienung/Oberfläche ist verbesserungswürdig.
Es ist also noch viel Bildung und Aufklärung sowie Verbesserung notwendig.
Aus meiner Sicht ist eine Softwarelösung für ”Liquid Democracy“ sehr erstrebenswert!!!
Für den Bundesvorstand kann LF, vor allem, wenn die Bedenken ausgeräumt wurden, eine wichtige Rolle spielen. Tagespolitik ist schnelllebiger als die Frequenz der Parteitage. ”Dazu haben wir noch keine Antwort“ darf keine Dauerlösung sein. Gerade als politischer Geschäftsführer hätte ich die Aufgabe, die politischen Entwicklungen innerparteilicher Debatten zu verfolgen und wiederzugeben.
Warum sollte man beispielsweise auf die Frage nach Auslandseinsätze der Bundeswehr als Vorstand in Interviews nicht auf Tagungen der Piraten (AG Außenpolitik), Liquid Feedback Initiativen oder Beschlüssen einzelner Landesverbände verweisen?
Ich denke das ergibt ein wirkliches Bild unserer Position (im Prozess).
Nicht fertig aber in der Mache! Das ist deutlich besser als ”Dazu haben wir noch keine Meinung“. Insofern kann LF eine wichtige Rolle spielen. Je höher die Akzeptanz der Software in der Basis ist, umso gewichtiger sollte die Rolle für den Bundesvorstand sein. -
Der ominöse »ASPEKTE«-Beitrag war seiner Zeit schon stark diskutiert. Ohne rechtsradikale Tendenzen zu verklären, ist mir jedoch die stark beschworene Ausländerfeindlichkeit in ”Jena Paradies“ in fast 6 Jahren, die ich hier lebe, noch nicht aufgefallen.
Ich könnte noch nicht mal sagen, was überhaupt mich in meiner politischen Orientierung beeinflusst hat. Möglicherweise das mit offenen Augen durch die Welt gehen. Ich kann jedenfalls nicht behaupten: »Meine Eltern haben schon früher PIRATEN gewählt, ich mach das jetzt auch.« Insofern waren die Piraten erst da und dann die Orientierung. Vorher war ich jedenfalls nicht politisch engagiert. -
Ich denke ”die typischen“ Aufgaben gibt es noch nicht. Wir sind schlicht zu jung als Partei, wir machen noch viele frühe Entwicklungsphasen durch. Aber ich habe klare Vorstellungen von den Aufgaben für die Amtszeit:
Innerparteilich:
- Entwicklung des Wahlprogramm nicht inhaltlich, sondern organisatorisch begleiten (roter Faden, sinnvolle Struktur usw., redaktionelle Überarbeitung?!)
- die Fragen: ”Was sagen sie zur Finanzkrise?“, ”Was sagen sie zu Auslandseinsätzen?“ (nur Beispiele) sollen nicht endlos unbeantwortet bleiben, die Basis und der BPT sollten ihre Meinung mal abbilden.
- innerparteiliche Programmatische Real-Life-Treffen organisieren
nach Außen:
- Themen vertäten auf diversen Veranstaltung - Podiumsdiskussionen usw. (ob man in TV-Sendungen eingeladen wird, wenn man keine ”schöne Piratin“ ist, weiß ich nicht)
- ggf. politische Kampagnen planen
Letztlich ist man als BuVo Dienstleister für die Basis und so will ich auch immer ein offenes Ohr haben um rauszufinden wo der Schuh drückt. Wenn alle in eine Richtung ziehen, geht's einfacher. In Thüringen ist es heute ja mal schief gegangen. :-( -
Japp. Die erste Hochzeit ist in zwei Wochen vorbei, wenn ein neuer Kreisvorstand gewählt wird. Bei den Sozialpiraten werde ich morgen die ”inoffizielle” Koordnatorenrolle im Mumble-Treffen abgeben. Und schließlich wird auch das Projekt der Webseiten (Bund/Land) bis dahin durch sein. Was PR angeht in Thüringen würde es sicher auch weniger. Aber auch unser liebster Wilm war ja nicht gleich tot, weil er BuVo war. Zumindest konnte man noch vortrefflich mit ihm Bier trinken bei den Stammtischen in Jena :-)
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Ich persönlich bin unzufrieden mit meiner Arbeit als politischer Geschäftsführer im Kreisverband. Das hat zweierlei Ursachen: zum einen waren die Zielstellungen (Arbeitsgebiet) sehr lose gefasst, zum anderen war schlicht auch überall woanders not am Mann (du kennst das Problem mit den wenigen Aktiven). Mit der AG Kommunalpolitik um Frank Cebulla haben wir glücklicher Weise einen super Antreiber in der programmatischen Arbeit des Kreisverbandes. Ich bin auch oft auf "anderen Hochzeiten" getanzt: Pressearbeit Thüringen, Sozialpiraten etc.
Was in meiner Arbeit rückblickend gut war, war ggf. die Wirkung
nach außen (Podiumsdiskussionen, Interviews etc.) und innen bei diversen Veranstaltungen. Und hier will ich einen Schwerpunkt auf Bundesebene setzen: die Themen die wir haben gilt es im Jahr vor der Wahl bundespolitisch nach außen noch stärker zu vertreten. Ich denke ehrlicher Weise, dass bundespolitische Themen (für mich als "Vermittlung") besser zu mir passen. Inhaltlich würde ich im innerparteilichen Diskurs allerdings kürzer treten und etwa die Form eines Moderators übernehmen. -
Bis zum Ende meiner Diplomarbeit, werde ich für die Arbeit im Bundesvorstand etwa 20-30h pro Woche im Durchschnitt aufbringen können. Die Zeit, die ich ohnehin zum Einarbeiten bräuchte, ist zum Ende meiner Diplomarbeit vorbei und ich kann voll durchstarten. Wie finanzieren? Ich hab's ja schon zum Landesparteitag erwähnt: »Ich habe in der Elternlotterie gewonnen«. Zudem kann ich, wenn es eng würde, 20h-40h im Monat als Wissenschaftlicher Mitarbeiter ein wenig dazuverdienen. Soviel, dass es zum Leben halt reicht :) Mein Professor steht jedenfalls hinter mir. Die Promotion müsste dann bis zum Ende der Amtszeit warten (hätte ich Herrn Guttenberg ob der Doppelbelastung wohl auch empfohlen).
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