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Ich sehe gerade, dass ich neulich ungehaltene Versprechen abgegeben habe. Ich bin im Formspring-Streik. Es sind noch 466 Fragen offen, ich baue hier Content im Wert von mehreren Millionen Zloty zusammen, ich will das Zeug auf mein Blog leiten in eine gesonderte Kategorie, damit ich irgendwie etwas davon habe. Dazu brauche ich einen RSS-Feed, der ist nicht da (oder?) - und bis er kommt, und am besten auch noch Tags und alles, streike ich oder beantworte höchsten mal ein oder zwei Fragen pro Woche.
FORMSPRING BREAK!
FORMSPRING STRIKE! -
Morgen beginnt sie!
Will sagen, ich habe gestern einen Gutteil meines Buches, das mich am formspringen gehindert hat, abgegeben und konzentriere mich jetzt wieder intensiver auf Formspring. -
Die Formspring-Ruhephase dauert bis Anfang der zweiten Kalenderwoche.
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Ich stand gestern etwa eine Dreiviertelstunde im Parkhaus des KadeWe.
Ich beantworte diese Frage vor allem, um eine bizarre Situation zu skizzieren, eine Art Parkhaus-Catch-22. Das Kaufhaus des Westens schloß um 14 Uhr, dadurch wollten sämtliche Autos um 14.02 gleichzeitig ausfahren. Die Schlange unten vor der Schranke wurde deshalb so lang, dass man irgendwann länger als die maximal erlaubten 15 Minuten im Stau stand, um bis zur Schranke zu gelangen.
In einem Kettenreaktionsteufelskreis bedeutete das, dass die im Auto vor der Schranke stehenden feststecken, weil sie nachzahlen mussten - am Automaten, der dreissig Meter entfernt stand. Das verlängerte natürlich die Ausfahrtszeit der einzelnen Autos erheblich und so kam es, dass ich aus der vierten Parkhausetage 45 Minuten bis auf die Straße brauchte (für etwa 100 Meter Wegstrecke). -
Nein. Alles live entstanden. Aber danke für das Kompliment. Kaufen Sie heute den Tagesspiegel, Damen und Herren, unterstützen Sie die Printpresse!
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Die Zahlen dürften für sich sprechen, ich habe zur Stunde fünfzehn bis zwanzig Fragen gestellt und 931 beantwortet. 932.
Das Verhältnis entspricht ganz, ganz grob mit zuen Augen dem von meinen eigenen Tweets zu Replies, Retweets und Mentions auf Twitter (etwa 1:30, Quelle: abgeschätzt). -
Ja, okay. Wenn Sie so lieb fragen. Aber ich mache vielleicht eine kleine Pause.
Abgesehen davon bin ich Anhänger des Socialmedia-Darwinismus. Will sagen, ich setze mich entspannt hin und schaue, welches Network es schafft, sich bei mir durchzusetzen. Sowohl kurzfristig, wie auch langfristig.
Dass es dabei durchaus nicht immer geschmeidig und linear zugeht, kann man ganz einfach an meiner Twitterhistorie erkennen:
http://tweetstats.com/graphs/saschalobo
Zu sehen ist, dass ich im Mai 2007 (ich habe mich am 8. Mai angemeldet) 116 Tweets abgegeben habe. Und dann keinen einzigen bis Mitte November. Ich hatte den Reiz und das Potenzial von Twitter schlicht nicht erkannt.
Und wenn Twitter sechs Monate braucht, um sich bei mir durchzusetzen, dann kann ich von Formspring erwarten, dass es sich mal ein bißchen Mühe gibt über mehr als drei Wochen.
Und baut hier endlich einen eigenen RSS-Feed ein, verdammt (oder gibt's den schon?). -
Nein, ich kenne dieses Lied gar nicht. Lohnt es sich, den Song bei iTunes zu kaufen? Ich höre nämlich eigentlich Jennifer Lopez nicht so gerne, sondern im Gegenteil versuche ich seit Jahren, ihrer Musik aus dem Weg zu gehen.
Natürlich nicht nur ihrer, sondern so gefühlten 95% der Normalcharts. Im Rahmen meiner Öffentliche-Musik-Vermeidungsstrategie trage ich fast immer Kopfhörer, wenn ich unterwegs bin, um nicht überraschend mit ungewollten Sounds konfrontiert zu werden.
Direkt vor Weihnachten hatte ich diesbezüglich ein so mittelerfreuliches Doppelerlebnis, und zwar verhielt es sich so, dass ich mit Kopfhörern auf die höchte Lautstärke eingestellt und Housemusik durch zwei Supermärkte ging, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Ich traf beide Male jemanden, den ich respektvoll begrüssen wollte und zu diesem Zweck die Kopfhörer ablegte - beide Male lief, Sie werden es längst erraten haben, George Michael, bzw. Wham. Lied versteht sich von selbst.
Dabei finde ich das Lied nicht einmal schlimm, im Gegenteil, mit ca. 16 Jahren war meine erste CD "The Final" von Wham, wo auch "Last Christmas" drauf ist. Aber unvorbereitet ist das natürlich schwierig, vergleichbar mit einer sehr pfeffrigen Chilisauce, die bis ins Schmerzhafte hinein scharf ist. Die isst man ja auch freiwillig, um des Nervenkitzels und der Feinjustierung der eigenen Geschmacksreaktionen willen, aber wenn man sie unvorbereitet auf die Zunge bekommt, ist es fatal. -
Nicht nur eine entfernte Glocke, sondern eine noch immer präsente; der Betreiber der Mailingliste, auf der die besten Tipps zum Partyhacking veröffentlicht wurden, Adressen, Codewörter, die Farben der Einlass-Bändchen, Hintereingänge, Gästelisten-Namen, Scans von VIP-Pässen. Ich dachte, Jürgen Specht sei in Tokio. Über die Partyhacking-Zeiten sollte ich mal etwas schreiben, bzw. das Längst geschriebene wieder herauskramen.
Die mumifizierte Katze, um wenigstens ein bisschen Mehrwert für Aussenstehende zu produzieren, war eine Art zufälliges Markenzeichen eines früheren Clubs tief unter der Bötzow-Brauerei. Dort, in den Gewölben, war in einer Ecke eine schon länger tote Katze zu sehen, offensichtlich eingeschlossen und verhungert. -
Eine Menge verschiedener Punkte, auch der angesprochene zählt durchaus. Ihn als Rhabarber zu bezeichnen, ist auf genau diese spezielle Weise unklug, die die Linkspartei viele Sympathien kostet. Der Umgang der Partei mit ihrer jüngeren Vergangenheit wird von manchen gut, von manchen sehr schlecht und von den meisten gar nicht vollzogen, zumindest medial, also dort, wo es die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit betrifft.
Ein wichtiger anderer politischer Punkt ist, dass ich selbst schon Unternehmer war und zu einem Teil noch bin; ich kenne die andere Seite der Rangelei zwischen sozialem und wirtschaftlichem Fortschritt, sozusagen.
Und aus diesem Grund glaube ich, dass eine gesellschaftliche Verbesserung - mein persönliches politisches Ziel - nur mit gemeinsamen Ansätzen zu erreichen ist. Die Linkspartei setzt in diesem Punkt eher auf Populismus und eine Antihaltung.
Nicht alle, wie man bei der Berliner Koalition vor allem früher sehen konnte, aber doch die Führung und weite Teile der Ex-WASG. Dass auf der "anderen Seite" mit einer starken neoliberalen Fraktion eine Politik gegen das Zusammenarbeiten verfolgt wird, ist für mich kein Grund, das ebenso zu tun. Wie gesagt, nur ein Punkt von vielen. -
Der Begriff ist von Moritz Metz im Januar 2008 erfunden worden; die Situation war wie folgt.
Die ZIA, also die Zentrale Intelligenz Agentur, veranstaltete eines ihrer Strategie-Treffen. Es war Samstag, ich hatte zugesagt, am Vormittag, also am späten Vormittag, vielleicht auch erst gegen Mittag, realistisch zum Nachmittag - es hätte wohl auch Spätnachmittag werden mögen - spätenstens jedoch am früheren Abend oder dann eben auch gleich am Abend, sprich: Nacht dazuzustossen.
Die ZIA-Zusammenkunft fand in einer Hütte etwa 100 Kilometer von Berlin entfernt in der Uckermark statt; ich rief dann am Nachmittag an, dass ich losfahren würde. Aber dann: dramatischstes Blitzeis. Ungelogen. Mein sommerbereiftes Auto drehte sich unkontrolliert über die eisesglatten Strassen und schlidderte in gut vier Stunden in Richtung Strategietreffen.
Meine etwa halbstündlichen Anrufe, ich sei gleich da, sorgten nach dem dritten Mal für Erheiterung und nach dem fünften Mal für leichten Ärger, weil ich auch einen Gutteil der Verpflegung hatte mitbringen sollen.
Schliesslich rutschte mein Auto einen guten Kilometer von der Hütte entfernt in die Böschung, und ich musste mich von den anderen abholen lassen, darunter auch Moritz. Wir zogen an unseren Gürteln die Bierkästen hinter uns auf der Strasse her, so glatt war es und gelangten dann, nur etwa acht Stunden nach der von mir zugesagten Zeit, mit den dringend benötigten Zutaten ans Häuschen.
In der Wartezeit muss - mir bis heute völlig unverständlich - sich einiger Unmut auf meine Person angestaut haben. Hinzu mag gekommen sein, dass die ebenfalls vor Ort befindliche Kathrin Passig ein wenig säuerlich war, weil ich bei einem Abgabetermin Ende Februar von den 150 notwendigen Seiten Anfang Januar erst 20 geschrieben hatte. In dieser Melange mag es in einer unfairen Übersprungshandlung dazu gekommen sein, dass man nicht etwa dem eindeutig verantwortlichen Blitzeis, sondern mir die Schuld an der Kochunfähigkeit der Gruppe gab.
Weil die Macht der Bezeichnung, die Deutungshoheit also, eine der treffendsten Waffen im Kampf der Kommunikationen ist, dachte man sich - mich verfluchend - ein Akroynm aus, das meinem Namen rachebeleidigende Bedeutung zukommen lassen sollte. So entstand "Lifstyle Of Bad Organisation", kurz "LOBO" - ich nahm es mit einer Mischung aus Stolz und Demut an und wir bauten es im Buch ein. -
Ich wohne etwa sechzig Meter Luftlinie entfernt vom Kaffee Burger, wie auf saschalobo.com auch zu sehen ist; nur einen Klick entfernt von der Google Latitude Karte, die meine Position anzeigt.
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Vorgestern Tekken 5 Online auf der Sony Playstation, und zwar abwechselnd mit den Charactern Yoshimitsu (Lieblingscharacter), Devil Jin und Steve, dem Boxer. Leider ist die durch Sony bzw. Namco bereitgestellte Serverlandschaft inzwischen sehr unzuverlässig geworden.
Ich habe auch mal an einer Deutschen Tekken-Meisterschaft teilgenommen, ich glaube, das war 2002 oder 2003. Bin ins Sechzehntelfinale gekommen und habe dann auf die Fresse bekommen in derart sensationeller Manier, dass ich glaubte, es würde sich um den kommenden Meister handeln. Stattdessen verlor der Mich-Besieger wiederum deutlich gegen jemanden, der deutlich gegen jemanden verlor, der sehr, sehr deutlich gegen den späteren Meister verlor.
Ich habe auch mal einen Text darüber geschrieben, einigermaßen lesbar sogar, vielleicht grabe ich ihn aus und stelle ihn auf mein Blog. -
Basketball, Inline-Skaten, viel zu unregelmässig Gewichtheben/Krafttrainig, sowie Joggen in auf's Jahresmittel gesehen homöpathisch anmutenden Dosen. meistens im Rahmen zwei- bis dreiwöchiger Anfälle.
Im Sommer diesen Jahres habe ich das sportliche Fahrradfahren erneut wieder entdeckt und zehn Tage später erneut wieder sein lassen. -
Ja. Mein Vater ist Argentinier (also so richtig, nicht 1946 aus Deutschland eingewandert) und "Lobo" ist spanisch; es heisst übersetzt "Wolf". Nach der offiziellen Definition des Statistischen Bundesamts gelte ich damit übrigens als Mensch "mit Migrationshintergrund".
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Direkte Statistiken habe ich nicht. Aber ich kann sehen, wieviele Leute mein Blog anklicken von der Formspring-Seite aus. In den ersten drei Tagen, also am Wochenende vor einer guten Woche, waren es über eintausend. Inzwischen sind es nur noch fünfzig bis einhundert am Tag.
Was das für die Nutzerzahlen von Formspring sagt, kann ich schwer abschätzen, ehrlich gesagt kommt es mir sogar seltsam vor, dass offenbar Leute existieren, die einerseits sich für meine Formspringseite interessieren - und dann aber denken "Hey, der hat ja auch ein Blog, das wusste ich noch gar nicht, da klicke ich mal drauf".
Es kann natürlich auch der berüchtigte Klickreflex sein, ich weiss nicht, ob es dazu schon Studien gibt, aber je weniger Links auf einer Seite zu finden sind, desto höher ist bei mir der Wunsch, einfach draufzuklicken. Auf einer Seite mit einem einzigen Link bin ich praktisch verloren; das eröffnet Klickterroristen, die mich jahrelang im Kreis herumführen wollen, natürlich ungeahnte Möglichkeiten, aber so ist es leider. -
Eine schöne Morgen-Eröffnungsfrage; i like my coffee like i like my christmas: as white as possible. Um präziser zu antworten - Hälfte Kaffee, Hälfte Milch, und zwar kalte, nicht aufgeschäumte Milch. Ich weiss, dass mit diesem Bekenntnis die Wahrscheinlichkeit steigt, dass ich meine Ehrenmitgliedschaft in der Milchschaumgarde Prenzlauer Berg verliere. Aber das riskiere ich.
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Ja, möchte ich, nämlich die kurze Bemerkung zwischendurch, dass es hier bald weitergeht, nur noch wenige [Zeiteinheit], dann beantworte ich weiter alle möglichen und ein paar der unmöglichen Fragen, die hier gestellt werden.
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yes.
i once had been in love with a girl called helena. such a pity, that she didn't know it because i didn't tell her. -
Auf 2010. Insgesamt. Ich glaube, ich werde einige interessante Veränderungen erleben dürfen.
Genauer als so diffus-nebulös-geheimnisvoll angedeutet möchte ich das gerade nicht sagen, um mich interessanter zu machen, eigentlich aber, um hinterher etwas vollkommen anderes zu tun und anschliessend behaupten zu können, es sei genau so geplant gewesen.
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Sascha Lobo’s Bio
Bio: Google me.




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