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Wenn man sich in einer solchen Situation befindet, dann gilt es gleich mehrere Parameter zu prüfen, bevor man aktiv wird. Die eventuell persönlich verletzte Eitelkeit und die damit verbundenen Emotionen sowie das gefühlte Infragestellen von Kompetenz sind immer ein sehr schlechter Ratgeber.
Sind die Fakten falsch? Dann muss dort wo sie originär publiziert wurden (sagen wir mal in einem Blog) die Faktenlage wieder gerade gerückt werden. Oftmals wurde nicht richtig recherchiert und es standen nicht alle notwendigen Informationen zur Verfügung. Hier kann man also relativ schnell Klarheit schaffen. Es ist zudem von Vorteil, eine außer Kontrolle geratene Diskussion über die eigenen Kommunikationskanäle und mithilfe von Transparenz zum Thema wieder in eine moderate Form zu bringen.
Ist die Meinung falsch? Das gibt es eigentlich nicht, denn eine Meinung ist ein subjektiver Ausdruck und wird über das Grundgesetzt gestützt. Verleumdung und Diffamierung sind hingegen ein anderes Paar Schuhe. Hier müssen allein schon aus Reputationsgründen Konsequenzen gezogen werden. Oftmals hilft es mit der Person, die die falschen Fakten/absurden Argumente veröffentlicht hat persönlich zu sprechen und auf die falsche Faktenlage oder die mögliche Reputationsschädigung hinzuweisen. -
asked by Kaffeeking
Die Frage, die Du Dir stellen solltest, lautet: Was bietet mein kleines, regionales Stadt-Portal, das andere Seiten im Netz oder auch Lokal-Zeitungen nicht haben? Besitzt Du exklusivere Infos, oder bist Du schneller? Was macht Dein Alleinstellungsmerkmal aus? Was sind Deine Schwerpunkte? Oftmals punkten lokale Angebote, weil sie etwas bieten, dass lokal sehr gut funktioniert und sowohl vom Anbieter, als auch vom Nutzer verstanden und angenommen wird. Wenn Du diese Punkte identifiziert hast, kommuniziere sie nach außen. Indem Du zum Beispiel eine Medienkooperation mit einem Lokalteil eingehst. Du bietest ihnen Inhalte von Deinem Portal, dafür erwähnen sie, dass diese Infos von Deinem Stadt-Portal kommen. Oder aber Du druckst Flyer und legst sie in Cafés und Bars aus.
Grundsätzlich aber raten wir Dir, nicht nur auf Offline-Kommunikation zu setzen. Gerade im Lokalen verfügt das Internet über massives Potenzial, das man nicht brach liegen lassen sollte. -
Die Erfahrungswerte zeigen, dass Skandale und schlechte Nachrichten sich schneller verbreiten und auf größere Aufmerksamkeit stoßen als gute Nachrichten. Daher auch die Idee, dass schlechte PR zu breiter Rezeption führt.
Trotzdem muss man sich dessen bewusst sein, dass ein gezielt gestreuter Skandal auch nach hinten losgehen kann. Denn was unter schlechter PR leidet, ist die Reputation, das Image eines Unternehmens. Und wenn man sich einmal anschaut, wie viel große Unternehmen in Image-Kampagnen investieren, dann sollte einem bewusst werden, dass das Image mittel- und langfristig neben der Produktinnovation das wichtigste Gut ist.
Es ist mit Sicherheit sinnvoller, seine Kreativität in das Produzieren von "Good PR" zu investieren. Die fällt vielleicht nicht so breit aus, ist aber nachhaltiger. -
Der Sinn und Zweck einer viralen Aktion ist es, auf etwas aufmerksam zu machen und bestimmte Inhalte wie ein Lauffeuer über alle möglichen Kanäle zu verbreiten. Dazu gehören zum einen die richtige Vorbereitung und zum anderen ein Stück weit die Erfahrung sowie Einblicke in die Kommunikationspsychologie. Letztendlich ist es gar nicht so schwer, den Erfolg einer solchen Aktion zu messen: Wie viele Menschen haben von der Aktion Kenntnis erlangt. Es gibt zahlreiche Agenturen, die ein qualifiziertes, gutes Monitoring anbieten und auch für virale Aktionen Zahlen benennen können. Im ersten kostenneutralen Schritt könnten euch Google bzw. für twitter z.B. twazzup helfen.
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Es gibt vor allem unter Kommunikatoren alter Schule den Glauben, dass eine hohe Anzahl von Followern bei twitter, fans bei facebook und Kontakte bei Youtube eine verlässliche Metrik für den Erfolg im Bereich Social Media seien. Doch stellen quantitative Werte nur eine Seite der Medaille dar und sagen vor allem nichts über die Qualität des Involvements aus. Darum ist es auch sekundär, wie viele Follower, fans, Freunde oder Kontakte habt. Versucht nicht, diese Zahl künstlich zu pushen, sondern arbeitet an der Qualität der Beziehung.
Wenn Ihr wollt, dass man Euch im Social Web wahrnimmt, dass man Euch schätzt und Euch als Partner akzeptiert - nur dann werden auch Eure Fragen beantwortet, nur dann werdet Ihr Feedback erhalten - dann solltet Ihr selbst bereit sein, das zu leisten, was Ihr von Anderen erwartet. Antwortet auf Fragen Anderer und gebt Ihnen Feedback. Beteiligt Euch an Gesprächen, seid Teil der Community.
Allerdings solltet Ihr das nicht aktionistisch betreiben, sondern stets authentisch bleiben. Wenn Ihr keine Ahnung von einem Thema habt, stellt Euch nicht als Experte hin. Wenn Ihr nicht wisst, worum es geht, informiert Euch, bevor Ihr Euch äußert.
Social Media ist zwar kostenlos, der Erfolg kommt aber nicht von umsonst. Man muss Zeit, Mühe und auch Kreativität investieren. Dann solltet Ihr auch Antworten und Feedback bekommen. -
Gerade als Start-up ist es wichtig so effizient wie möglich zu arbeiten. Das fängt schon beim Business Plan an, in dem man das eigentliche Ziel der Unternehmung formuliert. Mit konkreten Themenschwerpunkten und Blick auf das aktuelle Geschehen in der eigenen Branche und dem jeweiligen Markt solltet ihr festlegen, was ihr erreichen wollt. Besetzt ihr ein Thema, das eine großen Reichweite und somit Medienrelevanz hat? Kann dieses Thema – einmal von den Medien aufgegriffen – weiter entwickelt werden? Welche Multiplikatoren müssen mindestens darüber geschrieben oder gesprochen haben, damit euer Thema Aufmerksamkeit bekommt? Schaut und versteht, wie Journalisten, Communities, Blogger, Meinungsmacher arbeiten. In erster Linie sollten eure Themen ihnen helfen, interessante Geschichten zu veröffentlichen. Das wiederum wird euch als Start-up zu Gute kommen.
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asked by HarrieXI
Das Internet gibt uns die Chance, mit vielen Mediengattungen zu arbeiten, sie zu vermengen und dadurch etwas vollkommen Neues zu erschaffen.
Dein Ansatz geht in die richtige Richtung: Du stellst nämlich die entscheidende Frage. "Was weckt das Interesse"? Wenn Du darauf eine Antwort findest, dann beantwortest Du die eigentliche Frage: "Wie mache ich die Seite bekannt"?
Die Kinder, die heute groß werden, kennen eine Welt ohne Internet nicht mehr. Und wenn man bedenkt, dass unser Internet vor gut zehn Jahren vor allem aus Standbildern bestand, dann muss man feststellen, dass sich vieles im Web verändert hat. Ja, nutze Videos. Wenn die Möglichkeit besteht, stell ein Spiel bereit, das sich mit der Thematik beschäftigt. Kinder sehen die Welt mit anderen Augen. Sie sind verspielt und können sich für Neues begeistern.
Wenn Du Infos zu den einzelnen Exponaten im Web anfertigst, dann mach das nicht klassisch als Text. Geh einen spielerischen Weg, indem Du z.B. mit Animationen arbeitest.
Die Vorschläge sind zwar aufwändig, letztendlich aber werden sie erfolgreich sein.
Ein Tipp: Social Networks können funktionieren. Gerade aber, wenn Du Kinder ansprechen willst, solltest Du an den Jugend- und Datenschutz denken und darauf Deine absolute Priorität setzen. -
Um die Frage kurz zu beantworten: Nein, das braucht man nicht. Nun das aber: Wieso aber solltest Du auf diese Hilfsmittel verzichten, wenn sie Dir dabei helfen können, Dich, Deine Expertise, Dein Unternehmen oder was auch immer bekannt zu machen?
Was ist der Sinn und Zweck eines Blogs? Du möchtest über etwas schreiben, womit Du Dich beschäftigst. Das kann Dein Leben sein - dann wäre das Ganze quasi ein privates Tagebuch - oder aber auch ein Fachthema. So oder so: Die Menschen, die Du als Leser gewinnen möchtest, tummeln sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch auf twitter und erst recht bei facebook. Insofern können diese zwei Kanäle Dir ungemein helfen, Dein Blog bekannter zu machen.
Und wenn Du schon dabei bist, kannst Du auch noch über eine Präsenz bei Google Buzz, flickr, Youtube und viele andere Social Media-Plattformen nachdenken. Du musst da sein, wo auch Deine Leser sind. Wichtig ist, dass dein Blog von Suchmaschinen gefunden wird. Dazu kannst du bei Google Adwords einmal schauen, welche Begriffe am ehesten mit den Themen in Verbindung gesetzt werden, die Du auf dem Blog publizierst. Suchmaschinen lieben Text und Video. Demnach sollte dein Blog auch richtig 'vertextet' sein, damit du besser gefunden wirst. Hinzu kommt das Verlinken von für das Blog wichtigen Inhalten. Links sind eine der Währungen im Internet, die richtig eingesetzt den Wert deines Blogs steigern können. -
Status Quo: Ja. Klassische PR-, Werbe- und Marketingmaßnahmen (wir können uns unter klassischen PR-, Werbe- und Marketingunternehmen nichts vorstellen und vermuten, Du meintest "Maßnahmen") haben ein Existenz-Recht, weil sie oft zum wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg von Kampagnen und Maßnahmen beitragen. Allerdings sollte auch niemandem entgangen sein, dass sich die Mediennutzung in den letzten Jahren massiv verändert hat. Wir schauen weniger TV, wir lesen weniger Zeitung, wir hören weniger Radio. Dafür surfen wir mehr im Internet. Nicht nur bei der Arbeit sondern auch privat. Darum ist es naheliegend, dass Unternehmen ihre Kommunikation ergänzend ins Netz verlagern.
Wir sollten jedoch nicht den Fehler machen und meinen, dass es in Zukunft nur noch Social Media Kommunikation geben würde. Solange Menschen andere Medien als das Internet nutzen, und das wird nach Meinung aller Experten noch ziemlich lange sein, verschenken Unternehmen Potenzial sich nur auf diesen einen Kanal zu fokussieren. Ebenso wie sie heute den Fehler machen, Social Media komplett zu ignorieren. -
Da wir es aus dieser Anfrage nicht herauslesen können, gehen wir davon aus, dass sich hinter der beschriebenen Jugendorganisation keine links- oder rechtsradikale Gruppe verbirgt. Wir sind vehement gegen Anhänger des Nationalsozialismus und gegen (politische) Gewalt in jeder Form und Ausprägung. Das ist uns wichtig und gilt vorab zu sagen: Wir unterstützen kein 'braunes' oder gewaltverherlichendes Gedankengut!
Gerade in der Politik ist es wichtig, zwischen den Wahlen präsent zu sein: mit Inhalten, Ergebnissen und Themen, die bestehende und natürlich auch zukünftige Wähler interessieren. Während es im Wahlkampf seitens Parteien und Medien eine nahezu reine Fokussierung auf das Wahlprogramm gibt, bieten die Jahre dazwischen viele kommunikative Möglichkeiten, den medialen Dialog außerhalb von Programmpunkten und Politikphrasen zu führen. Bürger erwarten Ergebnisse und die Bestätigung des Gefühls, dass ihre Wahlentscheidung eine gute Entscheidung war.
Der Vorteil von Lokalpolitik gegenüber der Politik auf Bundesebene ist, dass sie im Bundestag stattfindet, sondern direkt vor der Haustür. Lokale Medien haben ein starkes Interesse an diesen Informationen. Neben lokalen Themen, an denen ihr arbeitet, zählt die Kontinuität zu einem wichtigen Faktor in der politischen Medienarbeit. Relevante Journalisten müssen euch kennen, ihr solltet einen regelmäßigen Austausch mit ihnen pflegen und euch mit Taten, Ergebnissen sowie Meinungen positionieren. Wenn ihr es schafft, Euer Programm mit Taten zu unterstreichen, dann stehen die Chancen hoch, dass auch Medien mit einer größeren Reichweite sich für eure politische Expertise interessieren.
Ein wichtiger Punkt noch zum Schluss: Der Bürger ist nicht immer am Wahlstand vor dem Penny-Markt zu finden. Aber er ist im Internet und informiert sich hier über die Sachen, die ihn politisch interessieren - vor allem Eure junge "Zielgruppe". Eure Medienarbeit sollte also vor Online nicht halt machen. Im Gegenteil! Viele Jugendorganisationen und Parteien haben das – und vor allem die Umsetzung und Kraft des digitalen Dialogs – noch nicht verstanden. Eure Chance hier zu punkten! -
Dazu wurden ganze Bücher geschrieben, und wir sollen das nun in via formspring beantworten?
Nun gut, ganz pauschal. Zuerst einmal sollte eine Analyse des Ist-Zustands erfolgen. Daraus resultierend kann man ein kommunikatives Ziel definieren. Und überlegen, wie eine Strategie aussehen kann, um an dieses Ziel zu gelangen. Anschließend sollte man Maßnahmen (im Sinne der Strategie) definieren und einen Zeitplan aufstellen. Weitere Anregungen zur Konzeptionierung findest Du in dieser Antwort aus der vorhergegangenen sPRechstunde ab dem zweiten Absatz http://www.formspring.me/sPRechstunde/q/52983503
Wichtig, weil es oft vernachlässigt wird, ist, sich selbst permanent zu überprüfen und zu evaluieren, weil man so feststellt, welche Maßnahmen über und unter Plan performt haben. Es ist in Ordnung, einen Fehler zu machen; es ist jedoch vollkommen unnötig, ihn zu wiederholen. -
Es gibt zahlreiche gute und auch reichweitenstarke Blogs, die sich mit Streetart und Streetwear beschäftigen. Die Frage ist jedoch, ob die sich wirklich für dieses Thema interessieren werden. Ist der Künstler in der Szene so bekannt, dass man an ihm nicht vorbeikommt? Oder aber gab es eine solche Aktion niemals zuvor? Tipp: Je mehr Material (Interview mit dem Künstler, Verlosungen, Fotos und auch Videos) Ihr von dieser Aktion erzeugt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie Gehör findet. Gebt den Multiplikatoren und Interessierten so viel Material, dass sie damit arbeiten können.
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Das klingt doch schon mal gut. Ihr habt medial Fahrt aufgenommen, seid (hoffentlich) auf Kurs geblieben und schaut jetzt, wie es mit der Öffentlichkeitsarbeit weiter gehen kann. Generell macht sich jetzt ein 'Schulterblick' bezahlt: Es wird hierbei geschaut, welche Themen in welchen Medien besonders gut oder nicht gut gelaufen sind, Kommunikationstools auf den Prüfstand gestellt und die Medienresonanzanalyse nach Auflagen, Reichweiten und Tonality befragt. Vorausgesetzt ihr habt entsprechend eurer Unternehmensziele euer Agenda-Setting (Themen/Schwerpunkte/Botschaften) abgestimmt und umgesetzt, bietet es sich an die damals definierten Ziele mit den Ergebnissen abzugleichen. Das ist deshalb wichtig, damit man genau weiß, wo man PR-technisch steht, um neue Themen anzuschieben, gut funktionierende weiter zu entwickeln und neue zu lancieren – um eben nicht zum Flautesegler zu werden.
Basis eurer PR-Planungen sollte das Unternehmensziel sein: Was gilt es aus Kommunikationssicht zu unterstützen? Mit den 'lessons learned' aus dem Schulterblick und dem Unternehmensziel bewaffnet, könnt ihr euer Profil in den Medien weiter schärfen, oder wenn es sein muss auch neu definieren.
Eine Empfehlung zum Schluss: verliert euer Netzwerk nicht aus den Augen. Beziehungen zu Journalisten, Meinungsmachern, Kunden und Multiplikatoren müssen kontinuierlich gepflegt werden, wenn sie euch weiter auf eurem Kurs begleiten sollen. -
Zuerst einmal klingt das Modell für mich nach dem, was Qype in Europa und Yelp in den USA bereits sehr erfolgreich betreibt. Zumindest Qype ist sehr gut damit gefahren, die Restaurants, Cafés und Bars in die Kommunikation mit einzubeziehen. Dafür wurden Leute verpflichtet, die mit den Besitzern dieser Lokalitäten gesprochen und ihnen das Konzept von Qype näher gebracht haben. Auch wurden Sticker verteilt, die an der Eingangstür befestigt wurden, so dass Besucher den Namen Qype nicht übersehen konnten. Auch war ein sehr erfolgreicher Schritt, dass Nutzer Punkte sammeln und eine bestimmte Anzahl von Punkten entsprechend mit Prämien (Fanartikel, Gutscheine etc.) honoriert wurden. Das sind zwar keine klassischen PR-Instrumente, also keine "Presse"-Arbeit im eigentlichen Sinn, aber eine sehr kostengünstige Vorgehensweise um die Mundpropaganda Stück für Stück voranzutreiben.
So ein Konzept, das Du Dir vorstellst, lebt vor allem von seiner Community. Deswegen lautet unser Rat: Wenn Du mit Deinem Gastro-Webportal erfolgreich sein will, gib Deiner Community so viele Instrumente wie möglich in die Hand, dass sie die Kommunikation selbst betreibt. Also: Entwickel Widgets, die in Blogs eingebunden werden können. Bau eine App für das iPhone oder Android-Handys. Über das Prämien-System haben wir bereits gesprochen. Das wichtigste Element, um eine Community voranzubringen, solltest Du vor allem bedenken: Events. Führ Deine Community aus dem Virtuellen ins reale Leben, damit die Bindungen noch stärker werden und die Empfehlungen wirklich die von Freunden sind.
Wichtig ist - gerade bei einer derartigen Wettbewerbssituation - dass Du das Alleinstellungsmerkmal deines Gastro-Portals explizit heraus arbeitest. Für (potenzielle) Kunden muss auf den ersten Blick erkenn- und artikulierbar (!) sein, was das Portal bietet und warum du besser bist als die große Konkurrenz. Deine Kommunikationsbotschaften müssen darauf abgestimmt sein. Zusammengefasst: Am Anfang jeder erfolgreichen Kommunikationsarbeit steht die Analyse und die Aufnahme des Status quo. Dann formuliert man sein Ziel und schaut sich anhand der Faktenlage an, wie man zur Erreichung dieses Ziels mithilfe welcher Kommunikationsmittel und -kanäle vorgehen kann. Viel Erfolg! -
Wenn man sich dafür entscheidet, mit einem Testimonial zu arbeiten, dann hat man es zum einen auf die Werte abgesehen, die diese Person verkörpert. Also muss man sehr genau die Werte der eigenen Marke mit denen des Prominenten vergleichen und schauen, wie groß die Schnittmenge ist. Ansonsten kann das investierte Geld schnell zum Fehlinvestment führen. Dabei auch zu beachten: Wofür wirbt die Person bereits? Wird er unter Umständen vor allem als Gesicht der Marke X wahrgenommen? Dann lohnt sich ein solches Investment ebenfalls nicht zwangsläufig. Zum anderen möchte man von einer gewissen Popularität und dem damit verbundenen Netz an Kontakten profitieren. Im Umkehrschluss ist es – neben eventuellen monetären Aspekten oder maßgeblichen Vorteilen – dem Testimonial wiederum wichtig mit der richtigen Marke und ihren wahrgenommenen Werten in Verbindung gebracht zu werden.
Im ersten Schritt solltet ihr euch also dieser Wechselbeziehung bewusst sein. Oft sind begehrte Testimonials nicht im direkten Verwandten- und Bekanntenkreis zu finden. Es heißt also zu investieren: Geld, Zeit, Kontakte. Prominente Testimonials sind umschwärmt und sie können sich aussuchen, was sie machen möchten. Eine sehr bequeme Position. Wenn ihr jemanden verpflichten könnt, dann legt dezidiert fest, zu welchen Leistungen das Testimonial sich wann verpflichtet. Nichts ist zeitaufwendiger wenn man versucht jemanden zu erreichen, der aufgrund seiner Popularität extrem beschäftigt und schwer planbar ist.
Sollte es sich mit dem Testimonial schwerer gestalten als geplant, wäre es vielleicht einfacher nicht eine einzelne Person Fan sein zu lassen, sondern ganze Communities. Eine Alternative könnte sein, wenn ihr grilladäquate Gruppen (z.B Sportvereine/eine bestimmte Mannschaft) oder spezielle Communities, die allein schon deshalb eine plakative Geschichte erzählen können, mit einem Grill ausstattet und sie bittet eine bestimmte Aufgabe umzusetzen, von der ihr euch weitere mediale Aufmerksamkeit versprecht. Zugegeben: keine neue und wahnsinnig innovative Idee. Was hier gemeint ist, ist lediglich der Ansatz einmal über den Tellerrand in eine andere Richtung zu denken.
Ob ein Testimonial oder eine Horde Kleingärtner, euch muss das eigentliche Ziel klar sein. PR sollte ein Teil der Strategie bei der Produkteinführung sein – sie kann allerdings nicht alles übernehmen. Nicht jedes tolle Produkt schafft es in Printmedien. Es sei denn, man schaltet Werbung. -
Zeit- und Motivationskillern aus dem Weg zu gehen ist nicht unmöglich. Wichtig ist, dass bewährte Prozesse, Ansprechpartner, Inhalte, Kommunikationen (auch Schriftverkehr), Protokolla und Ideen optimal aufbereitet und für alle zugänglich gemacht werden. Denn nichts ist so entscheidend, wie das Sichern von bestehendem Wissen und das zur Verfügung stellen von 'lessons learned'. Neue Teammitglieder haben so die Möglichkeit innerhalb kürzester Zeit, sich auf den aktuellsten Stand der Dinge zu bringen. Außerdem wissen sie relativ schnell, warum gewissen Entscheidungen mit welchem Ergebnis gefällt wurden. Als Tools bieten sich hier z.B. interne Wikis an, die individuell gestaltet und mit unterschiedlichen Authorisierungen versehen werden können. Mit Google wave kann beispielsweise die direkte Zusammenarbeit und interne Kommunikation verbessert und Mitglieder - die nicht direkt bei euch im Büro sitzen - enger mit eingebunden werden.
Auf eurer Website hingegen sollte eher Kontinuität die Regel sein. Ansprechpartner sind mit ihren Tätigkeitsprofilen für eventuelle Rückfragen leicht zu finden und der eigentliche Kongress mit allen wichtigen Informationen optimal repräsentiert. -
Wenn man eine Frage so allgemein formuliert, darf man nicht das Allheilmittel erreichen. Aber gut...
1. Indem man einen perfekten Internetauftritt hinlegt.
2. Indem man begeistert und von seinem Angebot überzeugt. Wenn es keinen Mehrwert für Kunden/User gibt, werden sie nicht zurück kommen und es auch nicht empfehlen.
3. Indem man seinen Kunden/Usern die Möglichkeit gibt, ohne große Schranken den Inhalt des Internetauftritts zu streuen. Heißt also z.B. Videos, die man auch auf anderen Seiten einbinden kann.
4. Indem man schaut, welche Medien sich für diesen Internetauftritt interessieren könnten und es vorstellt. -
Immerhin habt Ihr ein sehr ehrgeiziges Ziel. Auf der anderen Seite ist der Begriff "Kult" arg strapaziert worden; oft hat man gar den Eindruck, dass all das, was nicht wirklich erfolgreich ist, sich aber trotzdem über längere Zeit am Markt behauptet, zur Kultmarke stilisiert wird. Wir vermuten, dass Ihr aber mit dem Begriff "Kultmarke" etwas Anderes meint.
Ziehen wir doch einen Vergleich zur Marke Bionade. Die hat es, da sind wir uns wahrscheinlich einig, zur Kultmarke geschafft, indem sie nicht den direkten Weg über den Supermarkt-Vertrieb gegangen ist, sondern erst einmal nur in Szene-Bars erhältlich war. Das ist natürlich ein Risiko und auch ein zeitliches Investment, weil man die Händler überzeugen muss, auf etwas zu setzen, was die Endkunden bisher noch nicht kennen. So erzeugte Bionade Mundpropaganda und schaffte es schließlich auch sehr erfolgreich in den Handel.
Könnt Ihr das Modell von Bionade kopieren? Sehr Ihr einen indirekten Vertriebsweg, über den Ihr Mundpropaganda generieren könnt? Seht Ihr eine spezielle Gruppe von Menschen, die so ein Socken-Abo benötigt und darüber ihren Freunden, Bekannten und Geschäftspartner berichten würde? Wenn ja: Geht sie an. Menschen, die beruflich viel unterwegs sind, haben oftmals keine oder nur sehr wenig Zeit, sich um solche Einkäufe zu kümmern. Sprecht mit Fluglinien und bietet ihnen an, ihre Vielflieger mit einem kostenlosen Probe-Abo auszustatten. Geht ebenso einige Journalisten an, von denen Ihr wisst, dass sie viel unterwegs sind. Fragt an, ob sie an einem kostenlosen Probe-Abo interessiert sind. Fragt bei Bloggern an. Seid dabei charmant und fallt nicht mit der Tür ins Haus.
Eine Kult-Marke zu kreieren ist ein sehr ambitioniertes Ziel, das so nicht ohne Weiteres zu stemmen ist. Kult bedeutet, dass man über Euch sprecht. Also müsst Ihr es schaffen, bei den richtigen Leuten Gesprächsthema zu werden. Da das Modell selbst ungewöhnlich und insofern besonders ist, muss es Euer Ziel sein, die für Euchrichtigen Menschen zu erreichen und ihnen Euer Modell - am besten in der Praxis - nahe zu bringen. -
Aus der Erfahrung heraus werden oftmals die Leute vergessen, die das Konzept schlussendlich umsetzen sollen. Zum einen wird unter dem Aspekt der internen Kommunikation der Mitarbeiter als wichtigster Multiplikator vernachlässigt. Neue Themen, eine sensationelle neue Unternehmenskultur, die neue Ausrichtung scheitern an der Umsetzung, weil Mitarbeiter nicht mit ins Boot und die (kommunikativen) Ziele integriert worden sind. Oder vielleicht noch einen Schritt davor: einfach nicht bei der Maßnahmenplanung mit einbezogen worden sind. Hier geht es um transparente Kommunikation und die Einladung an alle Beteiligten ein aktiver Teil der gemeinnützigen Einrichtung zu sein. Mitarbeiter hier nicht zu berücksichtigen, kann ein großer Konzeptionsfehler sein.
Zum anderen werden oft tolle Themen und Botschaften konzipiert, die in sich zusammenfallen, wenn Journalisten tatsächlich anrufen und niemand in der Einrichtung dafür bestimmt, geschult und insgesamt vorbereitet wurde. Die Rollen und das damit verbundene Aufgabengebiet muss klar sein – nicht nur auf dem Papier. Eine regelmäßige Information an die Mitarbeiter (z.B. auf dem schwarzen – digitialen – Brett) kann Erfolge aufzeigen und das Wir-Gefühl stärken. -
asked by yasare
Die Frage, die Ihr Euch zurecht stellt, ist: Wie schnell kann uns die Konkurrenz kopieren? Die Frage, die Ihr Euch jedoch ebenso stellen solltet: Wie können wir uns gegen Konkurrenz schützen? Denn: Grundsätzlich muss man immer dann damit rechnen, Konkurrenz zu bekommen, wenn man etwas Neues in den Markt einführt. Solltet Ihr das im Sinne haben, kann man Euch dazu schon mal gratulieren. Daher: Sucht einen anderen Ansatz als nur den des First Movers. Der Erste hat natürlich immer einen Vorteil, aber den muss er auch effektiv nutzen. Etwa durch Kommunikation. Bindet so früh wie möglich Nutzer an Euch, indem Ihr sie an den Service heranführt und ihnen auch die Möglichkeit gebt, an der Entwicklung oder zumindest Optimierung des Dienstes mitzuarbeiten. Das ist Kundenbindung, und sofern Euer Produkt so gut wird, wie Ihr es Euch vorstellt, könnt und solltet Ihr mit der Konkurrenz selbstbewusst umgehen.
Zusammengefasst: Wettbewerb findet immer und überall statt. Wenn es keinen Wettbewerb gibt, dann hat man entweder einen Monopolstellung inne oder es gibt für das Produkt bzw. die Dienstleistung keinen Markt.
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sPRechstunde
sPRechstunde’s Bio
Daniela Hinrichs und Sachar Kriwoj laden zur sPRechstunde. Sie soll vor allem Start-Ups, die über wenig PR-Ressourcen oder –Erfahrung haben, die Chance geben, sich zum Thema Kommunikation zu informieren. Die nächste Session findet im Februar statt.


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