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Der @13stock hat mit Abstand das beste, netteste und kompetenteste Team der Welt, schließlich bin ich vorne mit dabei. Ich würde so gut wie jeden anderen Job ablehnen, um hier weiter zu arbeiten zu können, ganz ehrlich :). So, das war jetzt aber die letzte Formspring-Fage, der Account ist officially closed.
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Da die Fragen hier anonym gestellt werden, kann ich Dir schwer beantworten, ob und woran Du leidest. Aber selbst wenn ich wüsste, wer Du bist und wir uns gut kennen würden: Ich bin kein Psychologe, sorry.
Woran ich leide: Am Leben (Hyperpathosalarm!) ;). -
Ich glaube weder an ein Jenseits in einem transzendenten Sinne noch an eine "Hölle" im christlichen oder sonstigen Sinne. Und zusätzlich daran, dass Suizid im Sinne von Seneca (oder meinetwegen Werther) duraus eine Art von Freiheitstat sein kann.
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Ziemlich vernichtend.
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Natürlich ging es mir schon so. Das ist manchmal sehr wichtig, denn meiner Meinung nach ist das Schaffen an sich oft wichtiger als das Resultat, der Prozess ist das, was einen befreit, wenn man Schreiben als Therapie oder als Kunst betreibt. Das Ergebnis ist nur Futter für die Anderen: Eigentlich nebensächlich.
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Ich kann Dir dabei helfen. Du musst nur die richtigen Fragen stellen.
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Es klingt wie ein Klischee, aber das, was zählt, ist der Weg, nicht das Ziel. Man muss auf das Ziel zusteuern, sich aber bewusst sein, dass man es nie erreichen wird. Wenn man diese Tatsache einmal akzeptiert hat, dann ist man richtig.
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Oh, selbstverständlich hatte ich diese Ideen. Ich trage sie seit frühester Kindheit mit mir rum und wenn ich für jeden gescheiterten Roman-Versuch pro geschriebenem Wort bezahlt würde, dann könnte ich vielleicht davon leben ;). Aber es kommt mir nach einiger Zeit meist belanglos vor, was ich in der Hinsicht zu Papier bringe. Der längste zusammenhängende Prosa-Text, den ich hinbekommen habe, waren 80 Seiten, das wäre schon ein 200seitiger Roman. Aber er ist quasi unlesbar, stellenweise trotzdem banal und natürlich nicht vollendet. Deswegen bleibe ich bei: Ich schreibe nur Fragmente. Wobei ich es natürlich für die Zukunft dennoch als wichtigen Plan im Kopf behalte. Wenn ich älter, weiser bin und das Leben weniger hektisch :).
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Ja, die Hintergrund-Grafik ist von mir. Ich scanne oft altes Papier ein bzw. Papier, dass ich entsprechend bearbeite und habe so eine kleine Sammlung toller Papier-Texturen zusammengestellt. In dem Fall habe ich noch die Worte draufgepackt, die zu eben dem Zeitpunkt bereits auf meinem Twitter-Account standen.
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Das habe ich schon einmal gebloggt. Ich kopiere einfach den Eintrag: http://raventhird.de/blog/?p=1084
Mein schlimmster wiederkehrender Alptraum (I) (ja, das schreib ich mit “p”, verdammt)
Ich wache auf, es ist tiefe Nacht. Irgendwie fühlt sich mein Körper anders an. So dünn, schlaksig. Meine Haare sind abgeschnitten worden, nein, sie sind auch anders. Kurz. Sehr glatt. Zur Seite gekämmt. Mich überkommt Panik, ich habe die Befürchtung, zu einem Emo mutiert zu sein. Als ich “verdammter Mist, was geht hier vor” laut vor mich hinmurmle, gefriert mir das Blut in den Adern. Ich kenne die Stimme, und fasse mir unter die Nase. Haare, dort. Ich weiß jetzt, dass ich kein Emo bin, sondern jemand anders. Ich stolpere aus dem Bett, drücke auf den Lichtschalter und renne zum Spiegel, wo sich meine Vorahnung bestätigt: Ich bin plötzlich Adolf Hitler.
Die restliche Nacht verbringe ich in meiner Wohnung und denke darüber nach, wie ich so auf die Strasse gehen soll. Wie ich es anstelle, dass man mich morgen beim Bäcker nicht erkennt. -
Ich hatte eine großartige Kindheit. Manchmal etwas einsam in dem winzigen Dörfchen, ohne Fernseher und mit zwei berufstätigen Eltern, aber ich konnte ungestört mit Wölfen durch die finstren bayerischen Wälder tollen und mir imaginäre Freunde erfinden, die waren eh cooler als die echten Leute, wie ich spätestens zur Einschulung bemerkte ;).
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Zwei Sachen: Kreativ zu bleiben, dabei aber nicht einzurosten und immer wieder dasselbe zu wiederholen (leider eine Erfolgsausschlußgarantie) und für die Menschen da zu sein, die mir nahe stehen und wichtig sind. Der Rest ergibt sich (hoffentlich) irgendwann.
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Nein. Ich vermute auch schwer, dass der allgemeine Unterhaltungswert dieser Application (oder sollte man es schon einen eigenen Dienst nennen?) in weniger als ein paar Tagen komplett aufgebraucht ist (was vermutlich eher daran liegt, dass die guten Fragen als die Antworten schon wieder weg sind), aber die Twittergemeinde tut es im Moment und da wollte ich nicht fehlen, als fleißiger Social-Networker. Ich fühle mich aber auch allgemein selten "besonder geil".
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Also in der letzten Zeit: Auf jeden Fall. Ich hab die Schnauze voll davon. Vor allem von Coaches, Beratern und ähnlichem Gesindel.
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Ich würde sagen, dass das im Auge des Betrachters liegt und der durchschnittliche Social-Media-User noch nie im Leben ein richtiges Museum besucht oder sich ernsthaft mit Kunst des 20./21. Jhds. beschäftigt hat (nein, ich meine nicht die Ausstellung neulich in der örtlichen Sparkasse mit der inspirierenden Rede von dem Bürgermeister, der random Goethe zitiert hat). Und dann würde ich noch hinzufügen, dass es der Kunst scheißegal ist, was irgendwer über sie denkt (mir übrigens auch) (:
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Das wäre wiederum eine extrem lange Antwort wert, aber hier sind drei Ansätze: 1) Weil ich die Zeit einfrieren will. 2) Weil ich zeigen will, wie die Welt durch meine Augen aussieht. 3) Weil ich irgendetwas erschaffen will, dass für die Ewigkeit bleibt, das gibt es grundsätzlich nur in der Kunst (wichtiges Lebensziel).
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Sebastian Baumer’s Bio
Creative Director, Photographer, Maniac.


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