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Ja, klar macht das Sinn. Es macht auch Sinn, mehr Sport zu machen, für Hungerbäuche in Afrika zu spenden, seine/n Partner/in nicht zu betrügen, kein Fleisch zu essen, mehr zu lesen und weniger fernzusehen - was genau davon setze ich zum Beispiel um? Eins. Man, bin ich vielleicht intelligent! Nein, was ich sagen will: Ein Mensch zu sein, bedeutet, manchmal die schlechtere Entscheidung für einen kurzen Glücksmoment zu treffen.
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Ich kann das durchaus nachvollziehen, an der Umsetzung scheitert es jedoch immer. Ich bin viel zu sehr Hedonistin. Sehr gut kann man das immer beobachten, wenn ich versuche aufzuräumen. Es geht einfach nicht. Irgendwann haben mir mal Leute geraten, in kleinen Schritten aufzuräumen. Kleiner Schritt, Belohnung, kleiner Schritt, Belohnung, etc. pp. Ich hab das auch mal ausprobiert: das Ergebnis war, dass ich ein Taschentuch in den Müll geschmissen habe und als Belohnung dann 4 Stunden durchs Netz gestolpert bin. Ich kann mich nur motivieren, wenn ich wirklich unter Druck stehe (weswegen meine 20-seitige Hausarbeit, die ich am 30.3. abgeben muss, auch bis jetzt inexistent ist).
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Geheime Superpower: Ich kann das Vergnügen auch ohne schlechtes Gewissen genießen, wenn ich vorher kein bisschen gearbeitet habe.
Ich halte von diesem Spruch nicht viel, obwohl natürlich ein wahrer Kern enthalten ist. Der wahre Kern nervt mich aber grundsätzlich, wenn er in Form von ausgelutschten Phrasen vermittelt wird. "ARBEITE SONST BEKOMMST DU KEIN EIS" würde bei mir viel mehr Wirkung zeigen. -
Ich versuche^^ mich dran zu halten, so sehr es eben geht...
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Einfach die Arbeit zum Vergnügen machen!
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Es ist ein höchst fein zu lobender Grundsatz, der gleichermaßen human, ökonomisch, ökologisch und logisch ist: Also mit einem Wort: uncool.
Realität: Ich schieb die Arbeit mit schlechtem Gewissen prokrastinierend vor mir her, indem ich warte, dass die Arbeit auf mich zukommt und mich zu arbeiten anfängt, was sie komischerweise nicht macht. Auf den letzten Drücker mach ich dann alles fertig und gelobe mir, dass ich mir einen solchen Stress nicht mehr zumute.
Fazit: Es wäre sinnvoller, die Motivation für die Arbeit zu erhöhen, dass ich sie nicht mehr so ungern mache und sie deshalb schneller anfange. -
Sprüche wie dieser machen doch aber erst das schlechte Gewissen. Ich halte also nicht viel davon. Arbeit wird viel zu wichtig und als vom Vergnügen getrennt wahrgenommen. Das ist so gewollt, aber blöd. Arbeit sollte auch Vergnügen sein. Vergnügen sollte niemals ein schlechtes Gewissen machen. Und Sprüche braucht kein Mensch.
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Oh wenn das immer so einfach wäre.
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Wie? arbeit?... davon hat mir keiner was gesagt!
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naja aber mache ich die arbeit gut, wenn ich gelangweilt und genervt bin?
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macht Sinn, aber auch schlechte Laune: Ich werd zum starrsinnigen Kind: Will sofort, will sofort! Ich habe folgenden freundlichen Kompromiss gefunden, der leider nicht bei jeder Arbeit geht: Ich definiere Teilerfolge, bei denen ich was schönes machen darf: Wenn ich 1/4 geschafft habe, darf ich 1/4 h ins Internet, dann bei 1/2 wieder usw. Dabei ist die Hemmschwelle für mich nicht so groß, weil das nächste Teilziel näher liegt als das Gesamtziel.
PS: Bei anderen halte ich mich penibel an den Leitspruch, wenn ich z.B. für das Vergnügen zuständig bin, will ich erst Resultate sehen! -
Manchmal braucht man aber 'ne Pause und etwas Vergnügen, bevor man weiter arbeiten kann ...
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Von dem Spruch halt ich viel. Wenn ich erst meine Arbeit mache, z.b. im Haushalt, kann ich doch viel besser entspannen und fühl mich wohl. Sonst würd ich nur auf heißen Kohlen sitzen :D
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Es ist eine Frage der Motivation.
Erfülle ich die Pflicht und freue mich auf meine Belohnung oder tue ich mir etwas Gutes und nehme daraus so viel Energie mit, dass ich dann mit Leichtigkeit die Pflicht erfüllen kann.
Meiner Meinung nach ist beides möglich und hängt stark vom Menschen und der Situation ab, was nun mehr Sinn macht. -
Ich halte absolut nichts davon, Arbeit und Vergnügen voneinander abhängig zu betrachten. Wenn was vergnüglich ist muss man das genießen auch wenn man sich das nicht "verdient" hat und wenn Arbeit anliegt muss man sie machen können auch wenns mal keine "Belohnung" gibt.
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