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Jede Menge - genau das ist die Domaine der 5. Position: sie stellt Fragen, die die Person, die sich zunächst in einem Dilemma befindet, zu möglicherweise völlig neuen Gedanken anregen. Beispiele dafür (die nicht immer passen - schon das Aussuchen ist ein sehr fruchtbarer Prozess) sind:
- was kommen Ihnen gerade jetzt für Gedanken
- was wird hier & jetzt sichtbar / fühlbar / wahrnehmbar
- wie lassen sich diese Gedanken für Ihr Thema verwenden
- was könnte von jetzt an / von hier aus alles möglich sein – und was brauchen Sie dazu
- wo könnte sich das verstecken
- woher könnten Sie es bekommen
- und der 'Joker': was würde Sie über dieses Dilemma lachen lassen
Das Neue kommt nie von der fragenden Seite - immer von der befragten. Also los... -
Das entscheidest Du selbst. position5 ist keine Wahrsagerei.
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Yes: somebody else's - who might have trained his imagination more than you have.
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Indem Du Positives wie Negatives an Dir bewusst wahrnimmst, dich am Positiven freust und das weniger Erfreuliche akzeptierst.
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Aus der Störung einer bestehenden Beziehung kann nicht auch noch ein Anspruch auf Eingriff in diese Beziehung abgeleitet werden. Das wäre Anmaßung zum Quadrat.
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Es wäre eine Anmaßung, diese Frage zu stellen: Das geht niemanden außer ihn selbst und seine Frau etwas an. Daher erübrigt sich die Analyse möglicher Antworten.
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Ich sehe in der Folge von rein materiellen Auslegung dieser Frage ab, weil dieser Aspekt nur bei Kenntnis des Hintergrundes überlegt werden kann und weil ich jetzt einmal annehme, dass das nicht den Kern Ihrer Frage betrifft. Bleibt also die Leistbarkeit in allen übrigen Aspekten.
Wie immer, wenn es um eine ja/nein-Entscheidung geht, ist es gut, zunächst einmal die Konsequenzen der beiden Optionen klar auf den Tisch zu legen und auf sich wirken zu lassen - und zwar in zeitlich gut getrenntem Abstand, um nicht zwei völlig unterschiedliche Bereiche zu vermischen:
JA: Was bedeutet es für mich, die Beziehung derzeit zu beenden? Was ändert das alles in meinem Leben, was im Leben anderer, für die ich bereits in einem bestimmten Ausmaß Verantwortung übernommen habe? Welche dieser Veränderungen treten wann ein? Und wie gut kann ich diese Veränderungen wirklich vorhersagen, wie sicher treten sie also ein und wenn nicht, was könnte statt dessen auch noch passieren?
NEIN: Was bedeutet es für mich die Beziehung weiterzuführen? Und anschließend dieselben Fragen wie oben.
Wenn die Antworten (auch auf jene Fragen, die hier nicht angeführt waren, die sich aber unterwegs noch ergeben haben werden) bestmöglich gefunden und zusammengestellt sind (es ist wirklich empfehlenswert, das schriftlich zu machen!), dann kommen weniger naheliegende Überlegungen dran:
Was hat zu meiner heutigen Situation, in der ich mich mit dieser Entscheidung beschäftige, geführt? Muss ich das wirklich entscheiden, oder welche Alternativen könnte es doch noch geben, was habe ich also bisher einfach ausgeschlossen? Was bleibt in beiden Fällen unverändert, was nehme ich auf jeden Fall in mein weiteres Leben mit? Was in meiner Beziehung, was außerhalb meiner Beziehung würde die heutige Situation auf den Kopf stellen und eine völlig neue Situation erzeugen? Was würde mich dazu bringen, die Eingangsfrage kopfschüttelnd oder gar lachend vom Tisch zu wischen, weil es doch in Wirlichkeit...
Und, um endlich auch diesbezüglich zum Ausgangspunkt zurückzukommen: was spielt bei all dem mein Alter für eine Rolle? Welche Aspekte in der vorangegangenen Antworten hängen mit meinem Alter bzw. dem Alter des/der Anderen zusammen? (Interessanterweise ist in der Frage offen gelassen, um wessen Alter es geht!) Und was würde sich ändern, hätte ich die Frage bereits vor 5 Jahren gestellt bzw. würde ich diese Frage erst in 5 Jahren stellen? Wodurch genau und konkret unterscheiden sich diese 3 Zeitpunkte? Anderseits: Was wü+rde sich an meinen Antworten ändern, wenn ich jetzt, also in der aktuellen Situation, einfach nur 5 Jahre älter bzw. 5 Jahre jünger wäre?
In diese (zugegeben zahlreichen) Richtungen sollte die Frage untersucht werden - und Sie sollten vor den dabei neu auftauchenden Fragen nicht zurückschrecken. Wenn Sie von der Vielfalt der entstehenden Eindrücke erdrückt zu werden scheinen, nehmen Sie externe Hilfe in Anspruch. Das ist eine der Situationen, die es verdienen, wirklich gut ausgelotet zu werden. Die Sicherheit der so entstehenden Entscheidung ist es wert. -
Für diese Frage gilt das Gleiche wie für die vorangehende.
Also: Falls es nicht auch etwas konkreter geht, s. die Antwort auf "Wenn ich mich nicht für oder gegen etwas entscheiden kann, was gibt es noch für eine Option?" (Vor ca. 10 Monaten von heute an gerechnet.) -
Fragen sind immer interessant. Man kann sie aber auch so allgemein stellen, dass neue Antworten in etwa das Gleiche an Allgemeinheit und Abstraktion bringen wie frühere Antworten auf ebenso allgemeine Fragen.
Daher: Falls es nicht auch etwas konkreter geht: s. die Antwort auf "Wenn ich mich nicht für oder gegen etwas entscheiden kann, was gibt es noch für eine Option?" (Vor ca. 10 Monaten von heute an gerechnet.) -
Ganz schön allgemein formuliert, diese Frage - da kann die Antwort nicht sehr spezifisch sein.
Also: Nur wer lieben kann, kann auch hassen. Das ist ein positiver Aspekt, der auch Hoffnung gibt. Vielleicht auf ein besseres, nächstes Mal.
Inzwischen hilft vielleicht die Erkenntnis, dass Hass und Liebe zwar das genaue Gegenteil voneinander sind, strukturell aber gleich. Auch in der Entstehung, in der Aufrechterhaltung und in der Beendigung.
Liebe wird durch laufendes Nachlegen (eigener Beiträge) am Brennen gehalten - und das wär' schon einmal ein Punkt, an dem Du nachdenken könntest: Wo nimmst Du das Brennmaterial für diesen Hass her? Wieviel ist noch vorrätig? Was könntest Du tun, um den Energie- und Brennmaterialvorrat anderweitig einzusetzen (fast hätte ich verbraten geschrieben)? Insbes. so einsetzen, dass er Sinnvolleres produziert als derzeit? Entsteht vielleicht durch irgendeinen dzt. noch unerforschten Prozess laufend neues Brennmaterial, so à la Schnellem Brüter? Wie und wo kannst Du diese Kettenreaktion vielleicht unterbinden?
Das bringt uns zum zweiten Punkt: Liebe wird durch Desinteresse, Lieblosigkeit und manchmal auch durch Sättigung beendet. Was interessiert Dich so an Deinem Hass, dass Du dich so liebevoll damit beschäftigst? Wann hast Du ihn endlich satt? Hast Du nicht einmal wieder Lust auf attraktivere Nahrung? Beim Essen kommt der Appetit - aber vorher muss man noch richtig Hunger bekommen. Wodurch bekommst Du sonst Hunger (außer durch Enthaltsamkeit, das ist langweilig, wü+rde ich incht empfehlen)?
Wenn wir eine Situation nicht ändern können, bleibt uns nur mehr übrig, uns selbst zu ändern. Was könntest Du auf die Schnelle bei Dir ändern, rein versuchsweise?
Das sind meine Gedanken dazu. Vielleicht hast Du jetzt auch noch welche, die dazu passen... -
Interessante Frage! Wie kommst Du überhaupt auf die Idee zu studieren? Heißt das, dass Du alle unzähligen anderen Optionen schon überlegt und ausgeschlossen hast? Ich frage das auf die Gefahr, dass ich Dich damit in noch größere Verwirrung stürze. Die beiden Fragen sind aber absolut ernst gemeint.
Sollte es so sein, dass Du die beiden obigen Fragen für Dich befriedigend beantwortet hast, dann machen wir weiter: Sortiere doch bitte einmal so etwa die 10 wesentlichsten Argumente heraus, die zur Entscheidung geführt haben, dass Du tatsächlich studieren willst. Und dann schreib' bitte jene sagen wir 5 Studienrichtungen heraus, die Dir spontan einfallen (wenn Du Lust hast, kannst Du auch Deine besten FreundInnen fragen, welche 5 Richtungen sie Dir ernsthaft vorschlagen; eventuelle neue schreibst Du dann zu Deiner Liste dazu und wenn der Vorschlag dabei sein sollte, eher nicht zu studieren, dann auch diese Option).
Und jetzt prüfe bitte für jede dieser Studienrichtungen, welches der 10 Argumente wie gut erfüllt ist (nicht=0, soso-lala=1, ganz=2); auch das nicht-Studieren kannst Du jetzt nochmals auf diese Art überprüfen.
Die drei höchstbewerteten Optionen solltest Du jetzt nochmals separat nach den folgenden Kriterien zusätzlich bewerten: Man sollte das studieren, was man (1) an sich schon gut "kann", (2) was man gerne tut und (3) womit man anderen Menschen am meisten nützt - das kann kaum falsch sein. Das liefert weitere Bewertungspunkte.
Und wenn bis jetzt noch nicht klar herausgekommen ist, was es sein soll - dann bin ich ganz ernstaft der Meinung, dass Du NICHT studieren solltest. Ohne eine gewisse Berufung zu spüren hat es nämlich wenig Sinn. Dann solltest Du versuchen, Dich von Grund auf neu zu orientieren - es gibt Menschen, die Dir das auf professionelle Weise ermöglichen, siehe z.B. http://bit.ly/gieNvN. -
Ein guter Start, um eines Tages beide Fragen zu beantworten, ist, ein Tagebuch zu führen. Nimm dir dabei nicht zu viel vor - auch stichwortartige Eintragungen genügen. Wichtiger ist, wirklich möglichst täglich zumindest eine Eintragung zu machen. Am Anfang werden es vielleicht nur Wahrnehmungen sein. Sobald Du mehr Vertrauen zu Dir selbst gewonnen hast, kommen sicher nach und nach auch Überlegungen zu diesen Wahrnehmungen dazu. Darunter werden auch Anregungen für künftige Aktivitäten sein, die Du weiter entwickeln kannst.
So lernst Du ganz nebenbei selbst mit Deiner Einsamkeit aktiv umzugehen anstatt sie zu vermeiden. Und wenn Sie tatsächlich etwas ist, was Dir nicht (oder nicht immer) liegt, dann fallen Dir auch Möglichkeiten ein, sie immer dann, wenn Du etwas anderes haben willst, auch beiseite zu schieben und für andere Momente aufzuheben, in denen Du sie gerne als etwas Angenehmes, Nützliches, jedenfalls Positives annehmen kannst. -
Wenn er es wäre, dann wüsstest Du es und hättest die Frage nicht (oder nicht in dieser Form) gestellt. Deine Zweifel beziehen sich wohl mehr darauf, wie die anderen Wege aussehen...
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Position5 ist unsterblich. Schon alleine deswegen, weil sie im biologischen Sinn gar nicht lebt. Schwierig oder nicht? Was bedeutet das?
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Sobald ich einen Gähnreflex bei mir bemerke.
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Kein Mythos, aber ein Glaubenssatz, der von immer mehr Paaren geglaubt wird. Und dadurch wird er wahr - für die beiden.
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Nicht ehrgeizig zu sein.
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Das sind keine Kategorien, nach denen ich entscheide. Ich tu, was ich für richtig halte. Sont hätte ich meine Position rasch verspielt.
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die 5. Position’s Bio
hier antworte weder ich, noch jemand anderer und auch nicht beide oder keiner von beiden - sondern die 5. Position

