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    1. die 5. Position

      Das hängt davon ab, was vor dem "dann" gewesen sein könnte und wozu das nur-noch-zu-Hause-Bleiben-und-gar-nicht-mehr-berufstätig-Sein eine Alternative sein sollte.

    2. die 5. Position

      Ganz schön allgemein formuliert, diese Frage - da kann die Antwort nicht sehr spezifisch sein.

      Also: Nur wer lieben kann, kann auch hassen. Das ist ein positiver Aspekt, der auch Hoffnung gibt. Vielleicht auf ein besseres, nächstes Mal.

      Inzwischen hilft vielleicht die Erkenntnis, dass Hass und Liebe zwar das genaue Gegenteil voneinander sind, strukturell aber gleich. Auch in der Entstehung, in der Aufrechterhaltung und in der Beendigung.

      Liebe wird durch laufendes Nachlegen (eigener Beiträge) am Brennen gehalten - und das wär' schon einmal ein Punkt, an dem Du nachdenken könntest: Wo nimmst Du das Brennmaterial für diesen Hass her? Wieviel ist noch vorrätig? Was könntest Du tun, um den Energie- und Brennmaterialvorrat anderweitig einzusetzen (fast hätte ich verbraten geschrieben)? Insbes. so einsetzen, dass er Sinnvolleres produziert als derzeit? Entsteht vielleicht durch irgendeinen dzt. noch unerforschten Prozess laufend neues Brennmaterial, so à la Schnellem Brüter? Wie und wo kannst Du diese Kettenreaktion vielleicht unterbinden?

      Das bringt uns zum zweiten Punkt: Liebe wird durch Desinteresse, Lieblosigkeit und manchmal auch durch Sättigung beendet. Was interessiert Dich so an Deinem Hass, dass Du dich so liebevoll damit beschäftigst? Wann hast Du ihn endlich satt? Hast Du nicht einmal wieder Lust auf attraktivere Nahrung? Beim Essen kommt der Appetit - aber vorher muss man noch richtig Hunger bekommen. Wodurch bekommst Du sonst Hunger (außer durch Enthaltsamkeit, das ist langweilig, wü+rde ich incht empfehlen)?

      Wenn wir eine Situation nicht ändern können, bleibt uns nur mehr übrig, uns selbst zu ändern. Was könntest Du auf die Schnelle bei Dir ändern, rein versuchsweise?

      Das sind meine Gedanken dazu. Vielleicht hast Du jetzt auch noch welche, die dazu passen...

    3. die 5. Position

      Interessante Frage! Wie kommst Du überhaupt auf die Idee zu studieren? Heißt das, dass Du alle unzähligen anderen Optionen schon überlegt und ausgeschlossen hast? Ich frage das auf die Gefahr, dass ich Dich damit in noch größere Verwirrung stürze. Die beiden Fragen sind aber absolut ernst gemeint.

      Sollte es so sein, dass Du die beiden obigen Fragen für Dich befriedigend beantwortet hast, dann machen wir weiter: Sortiere doch bitte einmal so etwa die 10 wesentlichsten Argumente heraus, die zur Entscheidung geführt haben, dass Du tatsächlich studieren willst. Und dann schreib' bitte jene sagen wir 5 Studienrichtungen heraus, die Dir spontan einfallen (wenn Du Lust hast, kannst Du auch Deine besten FreundInnen fragen, welche 5 Richtungen sie Dir ernsthaft vorschlagen; eventuelle neue schreibst Du dann zu Deiner Liste dazu und wenn der Vorschlag dabei sein sollte, eher nicht zu studieren, dann auch diese Option).

      Und jetzt prüfe bitte für jede dieser Studienrichtungen, welches der 10 Argumente wie gut erfüllt ist (nicht=0, soso-lala=1, ganz=2); auch das nicht-Studieren kannst Du jetzt nochmals auf diese Art überprüfen.

      Die drei höchstbewerteten Optionen solltest Du jetzt nochmals separat nach den folgenden Kriterien zusätzlich bewerten: Man sollte das studieren, was man (1) an sich schon gut "kann", (2) was man gerne tut und (3) womit man anderen Menschen am meisten nützt - das kann kaum falsch sein. Das liefert weitere Bewertungspunkte.

      Und wenn bis jetzt noch nicht klar herausgekommen ist, was es sein soll - dann bin ich ganz ernstaft der Meinung, dass Du NICHT studieren solltest. Ohne eine gewisse Berufung zu spüren hat es nämlich wenig Sinn. Dann solltest Du versuchen, Dich von Grund auf neu zu orientieren - es gibt Menschen, die Dir das auf professionelle Weise ermöglichen, siehe z.B. http://bit.ly/gieNvN.

    4. die 5. Position

      Ein guter Start, um eines Tages beide Fragen zu beantworten, ist, ein Tagebuch zu führen. Nimm dir dabei nicht zu viel vor - auch stichwortartige Eintragungen genügen. Wichtiger ist, wirklich möglichst täglich zumindest eine Eintragung zu machen. Am Anfang werden es vielleicht nur Wahrnehmungen sein. Sobald Du mehr Vertrauen zu Dir selbst gewonnen hast, kommen sicher nach und nach auch Überlegungen zu diesen Wahrnehmungen dazu. Darunter werden auch Anregungen für künftige Aktivitäten sein, die Du weiter entwickeln kannst.

      So lernst Du ganz nebenbei selbst mit Deiner Einsamkeit aktiv umzugehen anstatt sie zu vermeiden. Und wenn Sie tatsächlich etwas ist, was Dir nicht (oder nicht immer) liegt, dann fallen Dir auch Möglichkeiten ein, sie immer dann, wenn Du etwas anderes haben willst, auch beiseite zu schieben und für andere Momente aufzuheben, in denen Du sie gerne als etwas Angenehmes, Nützliches, jedenfalls Positives annehmen kannst.

    5. die 5. Position

      Wenn er es wäre, dann wüsstest Du es und hättest die Frage nicht (oder nicht in dieser Form) gestellt. Deine Zweifel beziehen sich wohl mehr darauf, wie die anderen Wege aussehen...

    6. die 5. Position

      Position5 ist unsterblich. Schon alleine deswegen, weil sie im biologischen Sinn gar nicht lebt. Schwierig oder nicht? Was bedeutet das?

    7. die 5. Position
    8. die 5. Position
    9. die 5. Position
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    13. die 5. Position
    14. die 5. Position

      position5 ist nach wie vor keine Hellseherei. Aber das zu tun, was Du gut kannst und gerne tust und was anderen Menschen nützt - das kann kaum falsch sein.

    15. die 5. Position

      position5 ist keine Hellseherei. Aber eins ist sicher: der richtige Weg wird sich dadurch auszeichnen, dass Du auf ihm das findest und tust, was Du gut kannst und gerne tust - und was anderen Menschen nützt. Soviel kann ich dazu ganz sicher sagen.

    16. die 5. Position

      Für Fragen dieser Art gibt es hier schon jede Menge Beispiele aus dem praktischen Leben. Sieh dir bitte die Antworten zu den folgenden Fragen an:

      * soll ich mich fuer die Landwirtschaft oder fuer den therapeutischen weg entscheiden?
      * das alte oder das neue
      * Soll ich in den Urlaub fahren oder eher Arbeiten gehen
      * soll ich in meiner ehe treu bleiben, eine spannende affäre beginnen oder,...
      * das studium aufgeben,vor drei wochen begonnen. Arbeiten gehen, nächste Variante
      * soll ich weiterstudieren oder Volksschullehrerin werden
      * trennen oder nicht

      Falls Du an diesen Antworten etwas Gemeinsames entdeckst - umso besser für Dich. Falls nicht, dann überlege bitte konkret, wofür, wogegen oder worüber sonst Du entscheiden könntest - und stell' bitte diese konkrete Frage hier nochmals. Der Platz ist für rein akademische Diskussionen zu schade.

      Nur Mut!

    17. die 5. Position

      Einseitigkeit ist kein Umgang mit und schon gar nicht für Frauen. Es gibt zunächst jedenfalls die Andersseitigkeit. Wenn frau diese beiden Seiten erkundet hat, kommt sie wie von selbst darauf, dass es ja auch die Wedernochseitigkeit geben könnte sowie die Gemeinseitigkeit (gemeinhin Gemeinsamkeit genannt, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte).

      Und dann wird's auch schon Zeit für die 5. Position - nämlich: alles Obige nicht, und selbst das nicht! Welche Gedanken kommen hier wohl so ins Entstehen, Verstehen und Geschehen? Was wäre von hier aus möglich - und was noch? Was davon lässt sich für das zugrunde liegende Thema verwenden? Und was braucht frau dazu, um das zu realisieren?

      Einseitigkeit? Dass ich nicht lache!

    18. die 5. Position
    19. die 5. Position
    20. die 5. Position

      In mancher Hinsicht ja, allerdings finde ich, dass bei Entscheidungen, die mehr als einen Menschen miteinbeziehen (und es gibt fast keine anderen) eine Berücksichtigung der unterschiedlichen Werte stattfinden muss. Und dadurch verliert der Utilitarismus einiges von seiner Einfachheit.

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hier antworte weder ich, noch jemand anderer und auch nicht beide oder keiner von beiden - sondern die 5. Position

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