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Recent Responses

    1. Matthias Heppner

      Hehe, ja gestern um 18 Uhr im Quartier Mayence mit Mainzer Piraten bei der Veröffentlichung der ersten Wahlprognose der ARD zur Berliner Abgeordnetenhauswahl :-)

    2. Matthias Heppner

      Der Grund, weshalb ich unterschiedliche Gruppen für den Frauenanteil heranziehe ist der, dass ich Konzerne für in der Gesellschaft verwurzelte Institutionen halte, welche gesamtgesellschaftliche Bedeutung haben, während Parteien, gerade kleine Parteien wie die Piratenpartei, eher selektive Bedeutung für die Gesellschaft haben.

      Dies bedeutet konkret, dass bei Konzernen die gesamte Gesellschaft als Anknüpfungspunkt heranzuziehen ist, da diese nicht selektiv einzelne Individuen ansprechen. Die Menschen fühlen sich, wenn sie vielleicht nicht gerade bei einem solchen Konzern arbeiten, nicht sonderlich einzelnen Konzernen zugehörig, auch wenn es natürlich bevorzugte Marken gibt. Konzerne wie Siemens, Telekom, etc.. sind somit für die gesamte Gesellschaft von mehr oder weniger gleicher Bedeutung. Dies sieht für Parteien etwas anders aus. Gerade kleinere Parteien repräsentieren nicht die Mehrheit der Gesellschaft (was sich auch an den Wahlergebnissen bemerkbar macht). Es ist jedoch richtig, dass diese Betrachtung sich ändert, je größer die Partei ist und je mehr Menschen diese wählen. Das bedeutet, dass ich diesen Aspekt bei Volksparteien (obwohl gerade diese Sorte Partei in unserer immer individualistischer werdenden Gesellschaft eine aussterbende Gattung ist) wieder etwas kritischer sehen würde. Und in den staatlichen politischen Institutionen, wie z.B. Bundestag, Landtage, etc.. sehe ich es wieder genauso wie bei Konzernen, da diese Institutionen die gesamte Gesellschaft (des Bundes oder Landes) repräsentieren.

      Um es auf eine kurze Formel zu bringen. Konzerne sehe ich als gesamtgesellschaftliche Repräsentationsinstitutionen an und deswegen beziehe ich mich beim Frauenanteil auf die gesamte Gesellschaft.

      Eine Partei wie die Piratenpartei sehe ich NICHT als gesamtgesellschaftliche Institution an, sondern als selektive. Deswegen beziehe ich mich beim Frauenanteil auf den Mitgliederbestand der Piratenpartei.

    3. Matthias Heppner
    4. Matthias Heppner

      Auf Basis des aktuellen Parteiprogramms

      http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Privatsph.C3.A4re

      kann ich allen Punkten zustimmen. Der einzige Punkt, dem ich zwar an sich zustimme, aber welcher realistischerweise noch an die heutigen Gegebenheiten erweitert werden muss, ist der Punkt zur informationellen Selbstbestimmung und zwar an dem Punkt, an welchem nicht eine Institution (staatlich oder privat) persönliche Informationen OHNE mein Zutun sammelt, auswertet, etc.., sondern wo der Mensch selber Informationen zu solchen Institutionen sendet. Hier wäre es m.E. beispielsweise unsinnig solchen Institutionen aufzuerlegen, dass diese Datensparsamkeit oder datenvermeidung ausüben sollen, wenn doch gerade der Sinn darin besteht, dass die Menschen dort (persönliche) Daten anvertrauen wollen.

    5. Matthias Heppner

      Ich bin wohl entgegen der mehrheit in der Piratenpartei für die Frauenquote. Jedoch würde ich gerne 2 Berecihe unterscheiden:

      1) Frauenquote innerhalb der Piratenpartei

      Innerhalb der Piratenpartei halte ich eine Frauenquote für nicht erforderlich. Dies hat zwei Gründe. Zum Einen gäbe es eine ziemlich große Diskrepanz zwischen dem Anteil weiblicher Mitglieder in der Piratenpartei (ich schätze den Anteil auf 5-10%) und der Mindesquote in einem beispielsweise 5-köpfigen Vorstand. Hier würde die Quote ja mindestens 20% betragen (5 Personen a 20% = 100%) und dieser Unterschied wäre mir zu groß.

      Zum anderen haben unterschiedlichste Vorstandswahlen auf Bundes- und Landesebene gezeigt, dass fast immer, wenn Frauen sich für Positionen beworben haben, auch Frauen gewählt wurden. Insofern sehe ich hier keine Diskriminierung von Frauen innerhalb der Piratenpartei.

      2) Frauenquote außerhalb der Piratenpartei

      Anders sehe ich die Situation außerhalb der Piratenpartei. Ich bin für eine gesetzliche Frauenquote in Dax-Vorstandsetagen. Der Grund dafür ist der, dass ich es nicht als "natürliches Spiel der Kräfte" betrachte, wenn etwas mehr als 50% der Bevölkerung Deutschlands weiblich sind und in Vorstandsetagen und Aufsichtsräten so gut wie nicht repräsentiert sind. Hier ist es umgekehrt der Situation innerhalb der Piratenpartei, der Frauenanteil der Bevölkerung ist sehr groß (Frauenanteil in der Piratenpartei sehr klein) und sind dennoch kaum repräsentiert in Vorstandsetagen und Aufsichtsräten bedeutender Konzerne (in der Piratenpartei zumindest gemäß dem Frauenantiel von 5-10% repräsentiert, wahrscheinlich sogar noch bedeutend mehr). Diese Diskrepanz lässt sich in meinen Augen nicht durch die freiwillige Zusammenarbeit mit der Wirtschaft lösen, zumal andere Länder, insbesondere die skandinavischen, gute Erfahrungen mit der Frauenquote gemacht haben. Zuletzt glaube ich auch nicht daran, dass wirklich nur die Leistung der alleinentscheidende Faktor ist, wer in den Vorstandsetagen und Aufsichtsräten sitzt. Hier sind auch andere Faktoren, außerhalb von Leistung und Qualifikation, ausschlaggebend und einer davon ist es männlich zu sein (neben Herkunft). Ähnliches ist auch festgestellt worden bei türkisch klingenden Namen, welche bei gleicher Leistung und Qualifikation klar deutschklingenden Namen untergeordnet wurden.

    6. Matthias Heppner

      Also bei wirtschaftspolitischen Themen habe ich mich seit meiner FDP Zeit schon gewandelt, aber seit ich bei den Piraten bin fiele mir jetzt keine Aussage von mir auf, die ich grundlegend revidieren würde. In meinem politischen umgang mit politischen Themen (ich denke hier an die Liquid Feedback Diskussion) würde ich aber im Nachhinein betrachtet vieles anders machen, aber das habe ich in meinem Entschuldigungspost öffentlich gemacht.

    7. Matthias Heppner
      mheppner1980 responded to rafff 9 Aug 11

      Da ich mich hier ehrlich gesagt noch nicht sonderlich aktiv gezeigt habe und in 4 Monaten nur 4 Anfragen kamen, kann ich diese Frage klar verneinen ;-) Ob ich jedoch Leute unfollowen würde, wenn diese mir massenhaft Anfragen stellen würden, kann ich nicht abschließend beantworten, käme sicherlich auch auf die Fragen an. Wären diese ernsthaft dann wohl eher nicht, hätte ich das Gefühl, dass mich Leute damit nur strietzen wollen dann wohl schon.

    8. Matthias Heppner
    9. Matthias Heppner
    10. Matthias Heppner

      Beides nicht angenehm, im Zweifelsfall große Hitze, da hier wenigstens die Glieder nicht schmerzen.

    11. Matthias Heppner

Matthias Heppner’s Bio

Mainz

www.matthias-heppner.de

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