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Was hat dich bloss so ruiniert?
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massenkompatibel, massenkompatibel, massenkompatibel
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Vegane Spaghetti Bolognese, schlurf
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The machine gun, the only good weapon out there is a BASS CANNON
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... frei nach Michael Jackson - ein Blick in den Spiegel.
... vegan zu leben.
... miteinander reden und zuhören anstatt sich selber beim reden zuhören.
... Musik - und dazu tanzen, tanzen, tanzen - wo auch immer und mit mit wem auch immer. -
Ich lasse mir zumeist halbwegs lustige namen mit entsprechenden jahreszahlen oder verwendungszweck der geräte einfallen. jaja, so bin ich hald, harr harr..
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Eins durch Last Christmas.
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Da wo der linke Daumen meiner rechten Hand in den Handrücken selbst übergeht hab ich eine Narbe vom Abwaschen eines Bierglases welches just in dem Moment zersprungen ist, in dem mir der Hand drinnen war. Autsch!
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Ich schwanke da immer zwischen Helge Schneider und Hugh Jackman.
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Ich glaube mich erinnern zu können, eines Tages davon überzeugt worden zu sein, das es sich hierbei um die Seife handelt. Hygiene und die entsprechenden Folgen lassen die Menschheit länger leben und dabei auch noch gesünder bleiben.
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Haha, die Frage ist ja wohl eine Klassikerin.
Demnach kann ich mir auch erlauben sie auf klassische Art und Weise zu beantworten (mich also mit ein wenig Verve um die Formulierung herumschleichen und knapp an der Nicht-Beantwortung vorbeischrammen):
Persönlich befriedige ich mit der Auflegerei wahrscheinlich ein gewisses Bedürfnis. Ich kehre quasi mein Inner(st)es nach Aussen. Vor Publikum habe ich zumeist den Anspruch das zu Spielen was ich auch gerne hören würde, bzw. mein "Aussen" spüren zu lassen was mich genau an der Musik in meinem "Innen" berührt. Blablabla, ... das liest sich jetzt ein bisschen sexuell, vielleicht esoterisch und ist sicher auch so etwas wie die Kunst an der Sache.
Jedenfalls: Da wo ich bin - nämlich in der mir von meinem Hirn vorgegaukelten, imaginierten Welt - ist eh immer Musik. Beats und Breaks und Melodien und Gesang und Raps sind einfach ständig in meinem Schädel präsent. Wenn ich jetzt gute(!) Musik höre, dann kehrt sich das alles nach "Aussen" und der "innere" Druck lässt ein wenig nach. Innenleben und Aussenleben überlagern sich quasi.
Da nun aber das Höchste aller Gefühle, bzw. die beste aller Lebenswelten jene ist, in der mensch selbst bestimmen darf was um ihn/sie herum geschieht, war für mich bald klar, das ich gestalterisch bei dem eingreifen muss, was mich eh am aller-aller-meisten beschäftigt.
Klar, ich könnte das jetzt alles nur für mich machen und in meinem Schlafzimmer oder unter der Dusche auflegen. Aber dann würde da etwas fehlen. Da wäre dann nur ein Spiegel an der Stelle wo ein lautes, deutliches Feedback hingehören würde. Ein klares Signal das mich spüren lässt, das ich damit jemanden erreiche, gar nicht so alleine bin. Insofern ist die Auflegerei vor Publikum auch ein Privileg: Das Privileg anderen Menschen auf eine ganz spezielle Art erzählen zu können wer ich bin und was mich im wahrsten Sinne des Wortes "bewegt".
Ich merke schon ich könne jetzt noch seitenweise weiterschreiben, aber das jetzt ja nicht ausarten und ausserdem sollst du ja - werte Leserschaft - hier weiterhin Fragen stellen dürfen.
P.S.: Ein schlauer Mensch hat mir einmal attestiert ich wäre ein sehr religiöser Mensch. Das habe ich natürlich sofort verneint. Mittlerweile aber, wenn ich so drüber nachdenke (jedoch nur wenn ich den Begriff des Religiösen sehr weit fasse) vermute ich sogar dieser, gute Mensch hat etwas Wahres gesprochen. -
Zwei Ereignisse haben meine Sichtweise auf elektronische Musik letztes Wochenende verändert:
Zum einen war das sicherlich mein Spontan-Gig am Uni-Campus diesen Samstag. Eigentlich ist an diesem Abend alles schief gelaufen, was schief laufen kann. Der Floor war hell augeleuchtet, mein DJ-Kollege ist mir abgesprungen und das Equipment war echt mies: Im Endeffekt hatte ich als einzigen Monitor meinen rechten Kopfhörer. Dementsprechend hatte ich auch nur wenig Spaß beim auflegen - so allein im Hellen und nicht dazu in der Lage das zu zeigen was ich drauf habe. Ich hab' mich dann aber zusammengerissen und mich "professionell" verhalten, weil getanzt wurde ja doch. Als ich dann aufgehört habe nach etwa 2 Stunden die Musik abgedreht habe und dennoch positives Feedback bekommen habe, habe ich zu Grübeln begonnen ...
Am Sonntag bin ich dann über den Mix von den drei NOISIAnern gestolpert und hab' mal bei einem nachmittäglichen Spaziergang reingehört. Ich hab' natürlich eine Ladung Drum&Bass pur erwartet und war dann überrascht wieviele Tempo- und Stilwechsel in dem Mix vorkommen. Tracks werden teilweise nur angeteased, andere wieder fließen wieder schön ineinander, aber da sind dann eben auch diese abrupten Drops und Wechsel drinnen. Zuerst wusste ich nicht ob ich das gut finde oder nicht, aber ich stand noch unter dem Eindruck einer zu kurz geschlafenen Nacht und der Auflegerei vom Vortag:
Jedenfalls, hab' ich mir ungefähr bei der Hälfte des Mixes gedacht, das es eigentlich das ist was ich hören/spielen will. Ich will nicht verzweifeln wenn mal nicht alles so läuft wie ich es gerne hätte; es ist egal wenn nicht jeder Übergang perfekt sitzt; einfach eine gute Zeit haben und wenn etwas nicht klappt darüber lachen (können);
Die Selection ist soundso wichtiger als die Skills - das habe ich schon so oft gedacht und gesagt, aber so richtig verstanden habe ich es erst an diesem essentiellen Noisia Wochenende.
Hat sich aber jetzt meine Sichtweise auf elektronische Musik verändert oder habe ich beim Schreiben das Thema verfehlt? Die ganze Auflegerei hat klarerweise über die Jahre(!) meine Sichtweise krass verändert. Aber es geht dabei nicht um Perfektion oder das eigene Ego: Es geht darum auf beiden Seiten der Plattenspielerinnen eine gute Zeit zu haben und/oder aus den selbst geschaffenen Kopfwelten auszusteigen. Und wenn dann einmal auf einen echten Stomper eine Radiohead-Nummer folgt dann kann das richtig fein sein ... -
Also ich hab' ja schon den Anspruch die gestellten Fragen möglichst gründlich zu beantworten. Da mich die Uni derzeit aber wieder ziemlich fordert und so nebenbei auch noch ein paar Erledigungen zu machen habe, bin ich bis dato nicht dazu gekommen auf die (zahlreichen) Fragen zu responden.
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Ist es für die Frage nicht schon ein bisschen zu spät?!
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Alleine die Anmeldung hier hat schon etwas exhibitionistisches an sich. Zwar devot oder ein wenig dezent, aber doch. Ganz und gar nicht aufdringlich, aber hald schon ein wenig von "Du darfst mich lesen, ich bin ein offenes Buch!".
Ob (anonyme) Fragensteller_Innen jetzt unbedingt Stalker sind weiß ich nicht. Aber ich bin bei der Frage jetzt auch ein wenig befangen, weil ich festgestellt habt, dass Fragen zu stellen mindestens genauso spaßig zu sein scheint wie welche zu beantworten. Vielleicht kannst DU ja dazu mehr sagen ... -
I was just away from my computer for an hour now and asked myself the exactly same question.
Why am i such an exhibitionist? Maybe the answer is that it seems to be a fun way of dealing with all these surveillance issues that comes along with social media. i mean everyone is quickly turning into glass when going on the internet. There are so many fears about what happens to the informations we are giving (or better: that we are trying to hide). However, i believe when you are playing around with all those tools that are given to you you can learn much about them. At least i can more or less control the information i'm giving. Or is that just an illusion?
Secondly - besides of improving my english(!) - i'm able to learn about my own positions whilst writing about them. Even though i don't know who your are it feels like i am talking to a friend or collegue (that you obviously are ;D) while i am typing. when i wrote my blog it was sometimes hard to even find a good topic that was worth being published. Now this is kind of the other way around here and - hey! - finally i am able to write down articles/answers that are longer than 420&something like on facebook.
In the end i want to state that transparency is going to be the next big thing. If we want to be able to build up a new and better society than we have to tear down hierachies and start be honest to each other. Maybe a great way of starting this is by asking others (or even yourself) simple questions. -
Well, i try to live vegan, so cheese was pretty hard to give up 1 1/2 years ago. The most difficult to give up now? A quite difficult question: Well, beer is not really food.
There is such a big variety in vegan food, so when it comes to abandoning food i can break it down to the ingrediences. In this case i'd find it real hard to give up tomatoes ;D

