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Stell dir vor, du lernst einen Menschen kennen, der dich romantisch/sexuell interessiert und besuchst ihn zum ersten Mal zu Hause. Was musst du in seiner Wohnung vorfinden, damit du dich möglichst schnell wieder verabschiedest?
Ich kann mir gerade spontan wenig einzelne 'Dinge' vorstellen, die mich zurückzucken lassen würden, eher eine Mischung aus Dingen - also zB ein tolaler Spießer-Stil mit Handkantenschlag-Kissen. Andererseits lebt zB meine beste Freundin in einem Traum aus 'Schöner Wohnen' und auch wenn ich nichts von ihr will hätte mich das trotzdem eigentlich flüchten machen müssen. Hat es aber nicht, weil sie eine tolle ist und weil sie es eben so mag.
Ich denke abschrecken würde mich, wenn das, was in der Wohnung ist, im krassen Gegensatz zu dem steht, was ich draußen kennen gelernt habe. Wenn also die spannende Frau vom Wacken-Festival nur Kuschelrock 1-25 im Regal stehen hat oder so.
Ach ja, mir fällt doch was ein: Reichskriegflaggen und SS-Devotionalien; Waffensammlungen und Hirschköpfe. -
Welchem Aberglauben hängst Du an?
Ich schlafe gerne nackt.
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Wohin ging deine letzte Reise und wie hat es dir gefallen?
Reise? Also länger als einen Tag? Oder auch länger als drei Tage?
Ein Tag war Hamburg, Hamburg ist immer super.
Drei Tage war Norderney, Norderney ist immer super.
Eine richtige Reise ging nach Frankreich, in die Nähe von Montpellier, in einen kleinen Ort, dessen Namen ich nicht mehr weiß, aber der bei GoogleEarth so aussieht, als wären ein, zwei Spinnen überfahren worden. Das war sehr, sehr schön da. Und drumherum wars auch super, da waren viele kleine Orte, da waren Amphittheater und da war ein riesiges Theaterfestival in Avignon und überhaupt. Und Flamingos!
https://maps.google.de/maps?q=Montpellier,+Frankreich&hl=de&ie=UTF8&ll=43.51507,4.135151&spn=0.033549,0.077162&sll=51.151786,10.415039&sspn=14.875037,39.506836&oq=montpellier&hnear=Montpellier,+D%C3%A9partement+H%C3%A9rault,+Languedoc-Roussillon,+Frankreich&t=h&z=14 -
Manche Dinge, die man essen kann, sind ja irgendwie überflüssig. Grissini zum Beispiel. Was noch?
Wie? Überflüssig? Also Zimt und Meerettich sind überflüssig, weil ich sie halt nicht mag, aber sonst? Nee, nee...
Dann kann man ja gleich argumetieren, das jede nette Zubereitungsform irgendwie überflüssig ist und nur noch exakt dosierte Astronautennahrung zu sich nehmen.
Also: Gar nix ist überflüssig. Jeder sollte alles kochen dürfen und Ess-Kompetenz ist, sich seine eigenen Lieblinge rauszusuchen und den Rest zu ignorieren (s.a. -> Medienkompetenz) -
Habt ihr im Job schonmal mit Sexismus zu tun gehabt, d.h. aufgrund Eures Geschlechtes Zurückweisung erfahren?
Auf die ein oder andere Art schon. Zum einen habe ich lange füs Jugendamt gearbeitet und je nachdem, wo ich ankam kriegte ich halbwegs deutlich mit, dass man mit einer Frau gerechnet hatte.
Und dann gabs da damals noch eine nette Geschichte: Ich gab damals als Referent Seminare an unserer Jugendbildungsstätte. Anfang der 90er begannen die ersten, ihre Protokolle in gegenderter Sprache zu schreiben, was aber den meisten schnell auf den Geist ging.
Dann bürgerte sich diese "Unser Protokoll verwendet die männliche Form, damit wollen wir niemanden ausschließen, sondern die Sprache vereinfachen"-Bla-Vorbemerkung ein.
Ein Freund und ich beschlossen, dann könnten wir ja auch durchgängig die weibliche Form verwenden und den gleichen Satz mit "weibliche Form" davorpappen - das müsste ja das gleiche sein. Und schrieben (zwei Männer) ein Protokoll lang durchgängig Teilnehmerinnen und auch Referentinnen. Die Welle der Empörung, die wir damit lostraten (vor allem bei den angeblich ach so korrekten Jugendamtsleuten) war schon beachtlich. Das war nicht direkt Benachteiligung meiner Person aber sehr entlarvend sexistisch. -
Klare Ansagen oder diplomatisch drumherum drucksen? Warum?
Ähjm, also, wie soll ich's sagen. Also, nicht, dass ich Dir jetzt vor den Kopf stoßen will, und ich meine, es ist ja auch Ansichtssache, und sicherlich kann man das so und so sehen und schließlich hat jeder sein Recht auf eine eigene Meinung, und ich sag ja jetzt auch nichts über Dich als Person, aber ich ziehe klare Ansagen vor.
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Findet ihr, man sollte frei darüber bestimmen können, ob man lebt oder nicht?
Das kann man.
Was aber ohnehin viel spannender ist als das ob: das wie. -
würdet ihr euch als Mainstream bezeichenen ? Wenn nein, wie denn ?
Outdated Mainstream.
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(2nd try) Die wildesten Orte, an denen Du schon Sex hattest... will ich gar nicht wissen! Wie stehst Du zur Omnipräsenz von Sexualität & Sex in Gesellschaft & Medien? Oder kommt das nur mir so vor?
Bin da ambivalent. Einerseits sind nackte Haut und Anspielungen schon ziemlich häufig, aber sind das die Dinge, die sexy sind? Oder bin ich bereits zu abgestumpft?
Zumindest bei mir ist Erotik eher an Personen und Situationen gebunden. Ein schöner, nackter Mann auf einem Plakat ist vielleicht nett anzusehen, aber in seiner Ästhetik oft so trivial wie ein Set Leonardo-Gläser. Mich verbindet mit ihm nichts, er ist ein rein visuelles Objekt, Sex aber findet zwischen Menschen statt (oder zumindest mit einem selbst). Sex ist für mich bestenfalls spontan, schmutzig, unberechenbar, zärtlich, intim und oft auch unperfekt. All das erreichen Filme, Zeitschriften und Werbung selten. -
"BAM! Oh eine schöne Blaue!" Kaufst du Feuerwerk? Wenn ja was genau und für wen zündest du es oder machst du es eher für dich? Ach ja und rutsch gut rein. Gnihihi rein rutschen... höhöhö
*chuckle*
So mit 11 oder 12 war meine pyromanische Phase voll ausgeprägt, und daher war Silvester natürlich das spannendste Event im Jahr (z.T. sogar aufregender als Weihnachten). Ich hab tatsächlich längere Zeit Taschengeld gespart, um es anschließend in Form von Feuerwerk in die Luft zu jagen. (Ja, Mädchen, das werdet ihr nie kapieren, ist aber auch gut so.)
Am ergiebigsten waren die Matten mit diesen winzigen Krachern, die wir immer alle auseinandergepopelt und dann einzeln gesprengt haben; das konnte man den ganzen Tag tun, die wurden ja quasi nicht alle. Ich war immer endlos neidisch auf die älteren Jungs (die mit 15, 16), die gleich 50 oder sogar 100 Mark in Feuerwerk investiert hatten und dann mit ner ganzen Tasche voller D-Böller und noch härterem Zeug rumliefen.
Zur der Zeit habe ich in einer stinklangweiligen Reihenhaussiedlung gewohnt, und als kleiner doofer Junge kommt man halt dann auf Schwachsinn, um sich die Zeit zu vertreiben. Die bösen älteren Jungs haben auch Knaller in Mülleimer, Briefkästen, Telefonzellen und so ziemlich alles, was öffentlich zugänglich war, gelegt, und Zeug in die Luft gejagt. Manchmal hat es anschließend gebrannt, aber das haben wir nicht immer mitbekommen; sind ja weggerannt, weil wir es nicht gewesen sein wollten. Ich weiss auch noch, dass das Ganze irgendwann etwas eskaliert ist und irgendwelche ganz Harten dann regelrechte Sprengladungen aus 5 mit Klebeband zusammengeschnürten D-Böllern etc. gebaut haben, die dann zwischen Zaunlatten von Nachbarn geklemmt wurden, und nach der Zündung fehlten dann halt mal ein paar Latten. Das fand ich dann aber schon nicht mehr so richtig lustig.
(Achja, falls es jemand nicht klar ist: Feuerwerk durfte man ab dem 29.12. offiziell erwerben (ist das heute noch so?). Ich rede also nicht von der Neujahrsnacht, da wurde natürlich auch geknallt wie bekloppt, aber schon von den Stunden und Tagen davor, wo wir mit Knallern um die Häuser gezogen sind. Bei Tageslicht und auch nachts.)
Für 11-jährige mit Taschengeld waren eigentlich nur die Chinakracher erschwinglich, da kostete ja so ne Packung nur 15, 20, 30 Pf. etc.; Raketen waren immer ausserhalb unseres Budgets. Die waren dann wirklich nur in der Silvesternacht fällig, und das war dann natürlich in jeglicher Hinsicht das große Finale.
Unsere Siedlung wurde da immer zu einer kleinen Battle Zone. Wir haben zwar nicht gegeneinander Krieg geführt, aber mehr oder weniger spaßeshalber gegen unsere Umgebung. Überall hat es geknallt und gezischt und stank es nach Schwarzpulverrauch (dessen charakteristischer Mief übrigens größtenteils von Schwefeldioxid stammt).
Die "Großen" fanden es immer lustig, Böller heimlich anzuzünden und unauffällig am Straßenrand oder auf Nachbars Zaun zu deponieren, wenn sie wussten, dass wir hinter ihnen her liefen, und wir waren natürlich klein und doof und haben es nicht mitgekriegt und uns dann höllisch verjagt, wenn sie genau im richtigen Moment hochgegangen sind.
Es hörte natürlich nicht damit auf, nur die gekauften Sachen zu nehmen, sondern wir (naja, ich) haben z.B. auch Kracher auseinandergenommen, um das Schwarzpulver zu sammeln und daraus dann viel größere Monsterkracher zu bauen, was jedoch meistens nur zu ner großen Stichflamme geführt hat, weil die Verdämmung nicht richtig dicht war, oder es passierte garnix, weil das Pulver nicht mehr trocken genug war.
Es gab immer Idioten und Chaoten, und es passierten immer gefährliche und aufregende Sachen, so dass es nie langweilig wurde. Mal ist eine Flasche umgefallen, während eine Rakete aus ihr gestartet ist, flog quer durch die Straße (statt himmelwärts) und haarscharf am Kopf von jemand vorbei. Ein anderes Mal stand eine Wohnung im Hochhaus gegenüber in Flammen, weil Raketen reingeflogen waren.
Da waren immer diese Leute, sie solche Seenotrettungsraketen (?) hatten (aus welcher Quelle auch immer), die Teile, die in den Himmel schießen und dann an einem Fallschirm langsam wieder runterkommen und dabei ewig lang brennen und leuchten. Einmal war ich zufällig dabei, als jemand so ein Teil gestartet hat (ich war erstaunt, wie groß die sind), und diese Rakete stieg zirka 2 m in die Luft, entschied sich dann aber, wieder herunterzufallen und etwa 30 cm neben einem Auto (und zwischen alle anwesenden Zugucker) zu landen, und gute fünf Minuten lang die absolut brutalste rote Stichflamme zu produzieren, die ich bis dahin gesehen hatte. Der Stein, auf dem sie gelegen hatte, war am nächsten Tag schön glasig – muss heiß gewesen sein.
In dieser Zeit wurde das Fundament gelegt für mein (recht viel) späteres chemisches Interesse. Ich musste einfach herausfinden, wie diese Energien freigesetzt werden, und ob ich das auch hinkriege.
Ich bin natürlich immer noch ein kleiner latenter Pyromane, aber Silvesterfeuerwerk reizt mich schon lange nicht mehr so (zu lahm!). Den Spaß überlasse ich gerne den heutigen 11-jährigen. Mich würde heutzutage eher Chemie interessieren, die ein Feuerwerk in meinem Kopf macht.
Wir haben ja bei uns in Hannover jährlich zahlreiche große Feuerwerksshows, und im Großen Garten findet sogar ein sehr großer weltweiter Feuerwerkswettbewerb statt. Gegen das Zeug, was die da auffahren, ist auch das fetteste reguläre Silvesterfeuerwerk der reinste Kindergarten. Ich möchte bei so einer Show gerne mal aus der Nähe dabei sein; bisher hab ich es immer nur von weiter weg gesehen. Leider kommt man aber eh nicht so nah ran, wie ich gerne würde, da die doch einen beträchtlichen Sicherheitsabstand einhalten müssen, falls mal eine Rakete nicht so will, wie sie sollte.
Wer übrigens denkt, dass Feuerwerk und Raketen und ähnliches nur etwas für kleine Jungs ist, der gucke sich mal die Flickr-Fotos von diesem begeisterten Herrn hier an: http://www.flickr.com/photos/jurvetson/sets/5956/ oder am besten als Intro gleich seinen TED-Talk: http://www.ted.com/talks/steve_jurvetson_on_model_rocketry.html
Die haben ein etwas größeres Budget für ihr Hobby, und sie dürfen ihre Spielzeuge nur in der Wüste von Nevada starten lassen, mit einer Spezialgenehmigung obendrein, damit es Kollisionen mit anderen Flugkörpern ausgeschlossen sind. Das ist schon sehr cool. -
Wieviele Tweets pro Tag akzepierst du von einem User, ohne das als Spam zu empfinden?
Ich könnte keine Zahl nennen.
Für mich hängt es nicht von der Frequenz sondern von Inhalt ab.
Spam ist keine Frage der Anzahl der Tweets. Spam ist wenn jemand täglich nur einen Tweet abschickt und der immer nur das eigene Webangebot bewirbt. Spam ist wenn jemand mich einfach nur langweilt oder nur 140 Zeichen versendet, die für mich nicht von Interesse sind. Nun, vielleicht ist das kein Spam, aber auch kein Grund derjenigen Person zu folgen.
Andersrum. Wer etwas zu sagen hat, wer witzig ist oder nachdenklich macht, wer berührt dem lege ich keine Maximalzahl an Tweets auf um in meiner Timeline aufzutauchen :)
Und wenn jemand mal an ein, zwei Tagen einfach wie wild drauf los twittert, dann lese ich halt einfach schnell mal drüber (sofern nicht obiger Absatz gilt). -
Wie würden deine Eltern reagieren, wenn du jetzt schwanger wärst bwz. wenn du (d)eine Frau geschwängert hättest?
Damals, als es passierte, klagten alle, es sei doch nicht der richtige Zeitpunkt und ob das gescheit wäre.
Aber wenn mans recht bedenkt, sind die Leute ja nie einverstanden.
Wenn man Kinder bekommt, zweifeln sie, ob es anders nicht besser wäre. Wenn man keine bekommt, jammern sie irgendwann, wenn es zu spät ist, dass es doch eigentlich schade wäre.
Wird man Schuster, meinen sie, man hätte studieren sollen. Studiert man, klopfen sie Sprüche vom Handwerk mit dem goldenen Boden.
Heiratet man, weisen sie darauf hin, dass man noch keine Millionen verdient hätte. Heiratet man nicht, wundern sie sich, warum nicht.
Säuft man, wollen sie einen in die Kirche schicken.
Betet man viel, wollen sie, dass man mal lebt.
Kauft man einen Hund...
Ich denke, das genügt schon.
Tatsache ist: Kleine Kinder sind die besten Menschen der Welt. :-) -
Müssen wir den Gürtel enger schnallen?
Ja, aber nicht wegen der Finanz- oder Euro-Krise, sondern um die Welt nicht zu zerstören.
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Wie nutzt du Path?
Fange erst damit an. Mir gefällt die Verbindung von Journal und Austausch mit Freunden. Versuche, dort nichts "Sachliches" zu schreiben, sondern eher, wie es mir geht. Kann mir vorstellen, dass Path für mich eine Art Tagebuch wird, aber mit dem Vorteil, dass ich es nicht allein lese.
Mir gefällt die Nähe zu anderen Path-Usern. Das habe ich auf Facebook so nicht erlebt.
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Luca Hammer’s Bio
Hallo.










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