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    1. Andreas Lindinger

      Das Öl wird früher oder später (eher früher als später) ausgehen, da können sich manche Länder noch so viel Hoffnung auf Ölfelder unter dem arktischen Eis oder anderswo machen. Die entscheidende Frage wird sein, wie wir darauf reagieren, dass die Ölgewinnung sich bald nicht mehr rentiert weil die verbleibenden Ölvorkommen immer schwerer und damit teurer zugänglich sind.

      Werden erneuerbare Energieträger oder wird die noch schmutzigere Kohle die Antwort auf Peak Oil sein? Zweiteres würde wohl sämtliche Klimaschutzziele unerreichbar machen bzw. im Falle von CCS (CO2-Abscheidung und -Speicherung unter der Erde) teuer und unsicher sein.

      Die Antwort muss daher sein, dass wir nicht sämtliche fossile Energieträger nutzen verbrauchen sondern rechtzeitig massiv auf erneuerbare Energieträger umsteigen.

    2. Andreas Lindinger

      Es geht primär um die Rettung des Weltklimas. Dieses ist aber als sehr komplexes Thema mit vielen anderen Themen verbunden, so hat es gerade im Bereich der Finanzierung der Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern eine entwicklungspolitische Komponente. Entwicklungsgerechtigkeit sollte ein grundsätzliches Ziel unserer Politik sein, der Klimawandel verschärft die Notwendigkeit nach Entwicklungsgerechtigkeit (Stichwort: Klimagerechtigkeit), da die Ärmsten dieser Welt bislang am stärksten betroffen sind.

    3. Andreas Lindinger

      Diese Frage bekomme ich öfters gestellt. Ich denke das liegt auch daran, dass viele Tätigkeiten - gerade im Internet - von außen oftmals mit einem ungeheuren Mehraufwand assoziiert werden, in Wirklichkeit aber nach einer gewissen Einarbeitungsphase vielmehr auch Zeit sparen können (gerade im Bereich der Informationsgewinnung und -verarbeitung) bzw. zumindest keinen oder nur wenig Zusatzaufwand bedeuten.

      Es ist auch klar, dass viele unterschiedliche Aktivitäten wohl nur schwer mit einem 60+ Stunden Job vereinbar wären (von einem früheren Praktikum kann ich das zumindest für mich bestätigen), weshalb ich für mich persönlich versuche, die Berufs-, Studium-, Politik- und Freizeitaktivitäten so zu gestalten, dass möglichst kein Bereich zu kurz kommt, auch wenn es natürlich auch immer wieder Phasen gibt, in denen bestimmte Bereiche mal zu kurz kommen, sei es der Sport, die Dissertation, der Blog, das Bücherlesen, etc.

      Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn das Thema "Zeit" in der Politik und Gesellschaft mehr Beachtung findet! Denn von gegenseitiger Hilfe auf Basis von Zeit als Währung (Time Social) bis hin zu gleichberechtigter Partnerschaft & Kindererziehung unterstützt von modernen Arbeitszeitmodellen gibt es hier sehr viele spannende Ideen!

    4. Andreas Lindinger
    5. Andreas Lindinger

      Für den Klimawandel macht es keinen Unterschied wo auf dieser Welt die Emissionen anfallen. Es ist aber eine Frage der Entwicklungsgerechtigkeit, ob auch die verbleibenden fossilen Energieträger weiter fast nur wirtschaftlicher Treiber der Industrieländer sein sollen...

    6. Andreas Lindinger

      Es wäre vermessen, ein Urteil über die zukünftige Vernunft der Menschen zu fällen. Die Frage ist jedenfalls nicht nur ob es noch 30 oder 50 Jahre dauert, sondern vor allem auch wer welchen Anteil an den verbleibenden fossilen Ressourcen bekommt. Das gilt übrigens nicht nur für Öl und Gas, vor allem stellt sich auch die Frage ob die Antwort darauf Erneuerbare Energieträger oder Kohle heißt...

    7. Andreas Lindinger

      Ich lade dich gerne zu einem Spiel der Salzburger Austria ein, nächste Chance am 4. und 5. Jänner beim Hallenturnier "Salzburger Stier". Dort gibt es dann auch die Antwort auf die Frage... ;-)

    8. Andreas Lindinger

      Wenn ich auf die vergangenen fünf Jahre zurückblicke, dann weiß ich, dass es abwägig wäre, einen bestimmten Plan für die kommenden fünf Jahre zu haben und diesen zu verfolgen. Vielmehr will ich getreu des Ghandi-Zitats "Sei du selbst die Veränderung, die du dir für die Welt wünschst" leben, meinen Beitrag in Politik und Gesellschaft leisten für jegliche Chancen, die sich auf dem Lebensweg der kommenden Jahre bieten, offen sein.

      Nachdem ich in diesem Zusammenhang oft gefragt werde, ob ein politisches Amt eines meiner Ziele für die Zukunft darstellt, so würde ich dieses als eine der oben angesprochenen, interessanten Chancen einordnen. Vielmehr sollte aber im Mittelpunkt der politischen Tätigkeiten immer der persönliche Beitrag in der Gesellschaft und nicht das bedingungslose Streben nach einem politischen Amt stehen, denn ein politisches Amt darf niemals Selbstzweck sondern muss Mittel zum Zweck sein.

    9. Andreas Lindinger

      Ich tippe auf ca. fünf Podiumsdiskussionen pro Monat (Ende des Jahres werde ich im Blog ausführlicher Bilanz ziehen), wobei in letzter Zeit eher weniger Podiumsdiskussionen aber dafür mehr andere Veranstaltungen am Programm standen. Meine Motivationen sind weniger die Diskussionen an sich sondern vielmehr das Herauspicken ungewöhnlicher/interessanter Gedanken, das Treffen von Bekannten & Kennenlernen von neuen Menschen, die Möglichkeit bekannten Persönlichkeiten live zu begegnen und die meistens noch spannenderen Gespräche nach den Diskussionen. Die Möglichkeiten, die eine Stadt wie Wien hier bietet, schätze ich daher sehr.

    10. Andreas Lindinger

      Vielleicht für kurze Erkundungstrips in Vergangenheit und Zukunft nutzen, wobei sich neben der Zeit ja auch die Frage stellt, in welches Paralleluniversum ich reisen möchte. Abgesehen davon halte ich unsere Gegenwart aber für spannend genug... ;-)

    11. Andreas Lindinger

      Weil ich ein Freund von Schachtelsätzen bin. Und weil ich das von Tom Schaffer empfohlene Buch "Deutsch für Profis - Wege zu gutem Stil" noch nicht fertiggelesen habe... ;-)

    12. Andreas Lindinger

      Europäer. Abgesehen davon: Hauptwohnsitz Oberösterreich, Nebenwohnsitz Wien. 1/4 des Jahres in Oberösterreich, 3/4 des Jahres in Wien. Grünes Mitglied in Oberösterreich, grüner Unterstützer in Wien. Und so weiter. Und Dank der Westbahn eigentlich meistens am Weg von hier nach dort bzw. von dort nach hier und nach dem lange versprochenen Österreich-Ticket lechzend... ;-)

    13. Andreas Lindinger

      Dafür gibt es zwei Gründe: Einerseits die grünen Positionen und Themenschwerpunkte, die mich persönlich von allen Parteien am besten ansprechen und zu deren Umsetzung und Weiterentwicklung ich einen Beitrag leisten möchte. Zum anderen die vielen engagierten, fähigen und netten Menschen in der grünen Bewegung, mit denen der inhaltliche Austausch und die gemeinsame politische Arbeit viel Freude bereitet.

    14. Andreas Lindinger

      Ich denke Formspring kann sich nur bewähren, wenn es sich sinnvoll mit anderen Web 2.0 Elementen verbinden lässt, vor allem zum einen im eigenen Blog als Feedbackmöglichkeit und zum anderen als anonyme Ergänzung zur Facebook/Twitter-Kommunikation.

      In Bezug auf die gestellten Fragen habe ich keine bestimmten Erwartungen, außer dass diese wohl ein sehr breites Themen- und Interessensspektrum ansprechen können. Grundsätzlich bin ich jedoch noch skeptisch, ob das anonyme Fragestellen als bislang einziger Mehrwert gegenüber anderen Kommunikationskanälen Formspring zu einem langfristig genutzten Tool machen wird, gerade da bei Blogs und Facebook ein Trend weg von der Anonymität im Internet festzustellen ist. Von daher gäbe es aber auch wieder eine Niche für Formspring, also mal sehen was die Zukunft bringt...

    15. Andreas Lindinger

      Als ich von FormSpring erfahren habe indem ich gesehen habe, dass es von bekannten "Web 2.0 Trendsettern" ausprobiert wird, ging es mir zuerst darum, mir meinen Benutzernamen zu sichern und erstmal abwarten, wie und vor allem wie lange es genutzt wird. Daher habe ich es auch noch nirgends aktiv beworben...

    16. Andreas Lindinger

      Der natürliche CO2-Kreislauf ist natürlich Teil des anthropologen Klimawandels, also jenes Klimawandels, dem die Erde schon seit Jahrmillionen von Jahren unterworfen ist. Der Ausstoß von CO2 ist jedoch seit Beginn der Industrialisierung bzw. insbesondere in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen, was aus Sicht der Wissenschaft für die vom Menschen verursachte Komponente des Klimawandels verantwortlich ist. Steigende Temperaturen, Schmelzen von Gletschern und der Arktis, steigende Meeresspiegel, zunehmende Unwetterkatastrophen (Dürren, Überschwemmungen, etc.), usw. sind die Folge, die wir sowohl hier in Europa (Jahrhunderthochwasser etc.) als auch insbesondere Menschen in Afrika und Asien vermehrt spüren. Dadurch werden globale Probleme wie insbesondere das Hungerproblem (1 Milliarde Hungernde) weiter verstärkt und wird in Zukunft mit der Klimamigration eine große, neue Herausforderung auf die Industrieländer zukommen.

      CO2-Vermeidung, also der Übergang in eine Low-Carbon-Society, stellt angesichts der wissenschaftlichen Kausalität zwischen CO2-Emissionen und Temperaturanstieg eine Notwendigkeit dar, um den vom Menschen verursachten Teil des Klimawandels in Zukunft abschwächen zu können und dabei insbesondere schwer kalkulierbare Kipp-Punkte wie das Abschmelzen der Arktis oder das Auftauen der Permafrostböden in Sibirien zu verhindern. Doch auch abgesehen davon, bringt der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschafts- und Lebensweise Vorteile: beispielsweise können uns erneuerbare Energieträger unabhängig von korrupten Öl- und Gasländern bzw. oligopolistischen Energiemultis machen, die Luftverschmutzung reduzieren und langfristig Energiekosten senken (wobei hier die Vermeidung von Energieverbrauch beispielsweise mittels thermischer Sanierung sogar noch Vorrang vor der Substitution in der Energiegewinnung haben sollte).

      Die Frage, wie man das Leben auf der Erde grundsätzlich lebenswert machen kann, ist in vielen Bereichen mit den oben angesprochenen Themen verbunden, aber sollte natürlich auch unabhängig davon diskutiert werden. Und ich denke, auch wenn sich in der öffentlichen Darstellung rund um Kopenhagen momentan vieles auf das wichtige Thema der Emissionsreduktionen zuspitzt, dass diese Themen durchaus auch von der Öko-Szene angesprochen werden.

Andreas Lindinger

Vienna, Austria

www.andreaslindinger.at

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