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  1. All responses Most smiled responses
    1. martin lindner

      weder noch. (jetzt nicht als verlegenheitsantwort, aber so fühlt es sich an.) selbstbestimmt, auf eine allerdings eher bewusstlose weise, weil ich weiß, warum es mich dahin verschlagen hat, wo (wer) ich bin. weil mein schicksal zu mir passt, sozusagen. und fremdbestimmt, weil ich immer nur ganz kurz und ganz selten das gefühl kenne, eine abzweigung des weges wirklich zu bestimmen. weil die andern immer deutlichere meinungen darüber haben, wo es hingehen soll.

    2. martin lindner

      sie sollten eher milde gamification einführen, schneeball-frage-ketten, wie diese alten partyspielchen.

    3. martin lindner

      Energie: praktisch keine, aber das gilt nicht nur kriminelles Handeln. Energielosigkeit lässt mich moralischer erscheinen. Andersrum: Genau die Indifferenz, die sich daraus ergibt, wäre das, was ich am ehsten beichten würde, wenn ich praktizierender Katholik wäre.

    4. martin lindner

      ich spare nichts. (das ist, wie ich gerade gelernt habe, die verantwortungsvollste verhaltensweise fürs größere ganze.)

    5. martin lindner

      ich fürchte ich kenne keine web-comics. (außer dilbert, natürlich, und der sehr schönen asterix-webseite.)

    6. martin lindner
    7. martin lindner

      hm, im moment bin ich vage optimistisch: es braut sich viel zusammen, und im augenblick glaube ich, dass es in die richtige richtung geht: kreative unruhe auf den unterschiedlichsten feldern. meine hoffung ist, dass ich davon zur abwechslung auch mal beruflich profitieren kann.

    8. martin lindner

      da stimme ich natürlich zu, mit 2 anmerkungen:

      (1) so wie ich das idiosynkratisch verstehe ging es Marx gar nicht um die "abschaffung" des kapitalismus, sondern darum, die dem kapitalismus innewohnende dynamik und kreativ-destruktive widersprüchlichkeit zu erkennen und zu verstärken, so dass sich in der revolution (umschlag) quasi der kapitalismus selbst aufhebt.

      (2) was mich sehr interessieren würde, ist es, wie die digitalisierung von arbeit und die zirkulation von information/kapital das spiel verändert (das interview zu OS auf keimform war sehr schön, danke: ich wusste ehrlich gesagt nicht genau, dass du damit zu tun hast). es ist ja eine ganz eigentümliche zuspitzung meines lieblingssatzes aus dem (englischen) Kommunistischen Manifest: "All That Is Solid Melts Into the Air."

    9. martin lindner

      ok, dann also die frage wörtlich nehmen (es ist eh eine depperte formspring-selbstbelebungsfrage gewesen, was ich damals so schnell nicht kapiert habe).

      dann wirds aber insofern interessant, als man nun wirtschaftstheorie betreiben müsste: was heißt das, wenn einer 1 billion auf den markt wirft? (und nicht einfach auf die art "besitzt" wie Bill Gates seine glaub ich nicht ganz so vielen kröten.)

      die frage wäre also: kann man damit die kapitalistische bank sprengen? an welcher stelle? wie macht man das? welche art von organisation braucht man dafür? alles sachen, von denen ich keine ahnung habe. also würde ich finanz-makro-kapitalismus lernen wollen. und dann überlegen, was ein marxismus 2.0 sein könnte. das würde natürlich scheitern, das "geld" ist irgendwann weg, aber auf lehrreiche art und weise. diese lehren könnte man dokumentieren und offen ausagieren. am ende also: weltverbesserung durch erkenntnis-selbstversuch.

      das ist insofern eine für mich bezeichnende antwort, fällt mir auf, als (1) nichts praktisches gemacht wird (brunnen bauen, hungernde retten), jedenfalls nicht auf direktem weg; und (2) das scheitern bereits einkalkuliert.
      n

    10. martin lindner
    11. martin lindner

      Eine europäische Billion? Eine Weltbeglückungs-Organisation gründen, so Bill-Gates-mäßig. Aber mit was würde sie sich befassen? Vermutlich eher mit der Entwicklung praktisch gangbarer Alternativen zu Bildung/Universität als mit der Ernährung hungernder Kinder. Und mit der Entwicklung von Graswurzelpolitik-Strukturen. Das alles auf Web-Basis. Der Hauptspaß wäre wohl, alle großartig begabten Menschen, die ich aus dem Web kenne, einzustellen.

    12. martin lindner

      Wenn das erotisch gemeint ist: Ich tendiere eindeutig zu (b), wie das Leben selbst gezeigt hat. Ich bin sogar extrem ungeeignet für (a), nicht nur aus ethischen Gründen, sondern v.a. auch, weil Intimität für mich weniger "Abenteuer" als hochgradigen psycho-sozialen Stress bedeutet. Ich bin ein langsamer Mensch. -- Wenn man die Frage in Richtung auf den "Eros" hin erweitert, also emtional-intellektuelle "Beziehungen", dann vermutlich mehr (a), obwohl ich auch da eine Tendenz zur langwelligen "Treue" habe.

    13. martin lindner

      im grunde nichts. d'accord. ich mag die idee von "pdf-singles". (#formspring scheint gerade erst wieder angefangen zu haben, mir benachrichtigungen zu schicken.)

    14. martin lindner

      oh, da gab es viele. aber eigentlich nichts, was hier ausbreiten möchte. unterscheiden müsste ich zwischen "als unverdient / unangemessen empfundene kränkung" und "kränkung, die dadurch schlimmer wird, dass ich mindestens teilweise den verletzenden angriff selbst unterstützte".

    15. martin lindner

      hm. #formspring versucht die plattform wieder in gang zu bringen? so pauschal kann ich da nicht darauf antworten. was auch eine antwort ist.

    16. martin lindner

      formspring muss fast tot sein, weil ich nicht mitbekommen habe, dass es hier fragen gab. formspring zuckt wieder, weil es mich (über andere) wieder herverschlagen hat. wie formspring nachhaltig funktionieren könnte? keine ahnung, interessante frage.

    17. martin lindner
    18. martin lindner

      nein, avatar habe ich nicht gesehen, und schau es mir auch nicht an. ich habe einen trailer gesehen, und ich kann allein schon diese blauen anime-artigen gestalten nicht ernst nehmen. naturvölker mag ich auch nicht, überhaupt diese art von kino-öko-kitsch. in meiner generation fanden science fiction-filme in dystopischen metropolen statt, oder im kalten leeren weltall. (ich habe tarkovskijs solaris zu weihnachten bekommen.) und die story, charaktere usw. sind ganz offenbar fades hollywoodeskes schema f - ich konnte jedenfalls keine spur einer interessanten abweichung entdecken. bleibt allein der 3D-geisterbahneffekt, aber (man errät es) ich mag aus prinzip auch kein 3D. instinktive grundabneigung gegen second life. hat cameron eigentlich überhaupt mal einen wirklich guten film gemacht? terminator II war schon ok, aber nicht viel mehr, imho. ...

      ... oder? sollte man das sehen? wenn ja, wieso?

    19. martin lindner

      gemeine suggestivfrage: natürlich will man spontan so einem schön gedrechselten pop-argument nicht widersprechen.

      ich würde also gern zustimmen, schon aus spaß, aber ich würde dann mehr der fragenformulierung zustimmen (ich kann mir sofort vorstellen, dass das oft zutrifft) und weniger der digiom-degradierung. ich mag digiom.

      wenn ich nun versuche, nach einem blick dorthin dem doch einen sinn beizulegen: die fragen sind ein bisserl brav, das mag die asthetisch-intellektuelle freude trüben. (aus formspring ließe sich sicher etwas faszinierendes machen, wenn sich ein guter, provozierender und dialektischer frage/antwort-stil herauskristallisiert.)

    20. martin lindner

      was ist der klang eines einhändigen klatschens? wenn man auf so ein koan antwortet, bekommt man jahrelang pädagogische ohrfeigen vom meister.
      (ok, sagen wir: ein sehr blasses hellblau.)

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