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In erster Linie ist es die Vernunft. Und leider ist das nicht die Begründung, dass ich es einfach nicht machen würde, weil es falsch ist, weil jeder ein Recht auf das Leben hat, weil jeder auf seine Art und Weise wunderbar, das nur nicht für jeden ersichtlich ist.
Die Vernunft möchte mich natürlich nicht in das Gefängnis bringen, gleichzeitig möchte sie mich auch nicht so viel Arbeit machen lassen - umbringen, sauber machen, verscharren. Da kann man gleich noch 5 Jahre warten, dann hat sich das erledigt (wegen wegziehen, Schule wechseln etc.). Aber es gibt noch eine zweite Linie und die zeigt, dass ich nicht ganz so grausam bin. Schon beim Töten eines Insekts habe ich ein schlechtes Gewissen. Ich hasse diese Tiere und eigentlich würde ich sie gar nicht so nennen. Monster, Viecher, Mistghdfghd, in Panik einfach "Es". Und ja, mein Plan ist es, sie alle mit Napalm zu vernichten, das nur Insekten tötet und.. den natürlich Kreislauf trotzdem nicht durcheinander bringt. (So viel zu "zeigt, dass ich nicht ganz so grausam bin") Abgesehen von diesem Plan fühle ich mich jedoch wirklich schlecht, schon wenn ich eine Fliege töte. Ich kann mir nicht ganz erklären, wieso aber es tut mir dann wirklich so leid, dass ich am liebsten beichten gehen würde oder sowas. Das schlechte Gewissen ist letztendlich natürlich ebenso klein wie das Insekt und verfliegt insofern auch schnell wieder. Aber ein Mensch ist groß. Wenn mir das Töten meines größten Feinds schon solche ja fast schon Schmerzen bereitet, wie könnte ich dann jemanden töten, der einfach nur... den ich einfach - milde gesagt - nicht mag? Das geht nicht. Überhaupt: Gewalt ist das letzte, das ich anwenden würde, um irgendein Problem zu beseitigen. Das geht auch anders. Viel einfacher. Und sogar sanft. Und wenn nicht, dann mit Geduld und die habe ich wirklich im Übermaß.
Vielleicht kann man das schlechte Gewissen darauf zurückführen, dass ich doch diesem Bewusstsein nachgehe, dass es nicht richtig sei, zu töten - denn das ist es ja wirklich nicht - und das jeder ein Recht auf das Leben hat. Da bin ich mir sogar sicher. Vor allem bin ich mir sicher, dass ich nicht das Recht habe, einem anderen solch ein bedeutsames Recht zu nehmen. -
Es hat schrecklich geschmerzt. Der Sturz zog einige Knochenbrüche mit sich, unter anderem brach ich mir auch den Kiefer und die Nase. Nach einigen Operationen konnte man mich wieder als Lebewesen erkennen. Allerdings gelte ich nun nur noch als sogar recht missglückter Mensch, da die Operationen nicht alles 1 zu 1 wieder herstellen konnten. Selbst der Himmel erkennt mich nicht mehr.
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Sailor Moon, Pokémontrainerin, ein Digimon, Tierärztin, Archäologin, Journalistin. Und am liebsten alles zusammen.
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Angst schmiegt sich an mich, Bestimmung öffnet mir die Tür und lässt mich hinaus in einen Kampf. Ich werde in den Kreis geschubst, angefeuert vom eigenen Herzschlag warte ich auf meinen Gegner. Er lässt sich Zeit, wird jedoch für meinen Geschmack letztendlich zu früh da sein. Und dann gilt es, ihn zu schlagen und gleichzeitig mich selbst, die Zweifel, die Verwirrtheit, die Panik, die immer wieder in mich schlüpft und vergessen lässt, dass ich auch gewinnen kann, wenn ich nur einmal nicht an das Versagen denke. Das ist das, was mir die Hoffnung zuflüstert, die sich mit auf die Tribune geschlichen hat und den Herzschlag versucht, zu besänftigen, weil er die Panik nur in jede einzelne Sehne pocht und dabei der Lunge den Platz nimmt, um ausreichend Atem spenden zu können.
Ich stehe hier, atemlos, bebend, winzig klein, der Ausgang hinter mir wurde verriegelt. Ich sehe den Schatten des Gegners, der immer näher kommt und bald eintreffen wird. Und er ist groß, riesengroß. -
Es ist wunderbar, das von Dir zu hören. Wirklich, das hat mich und mein Herz für Worte so schrecklich sehr gefreut, dass, wenn ich gestern schon geantwortet hätte, hier alles voller "Awww" und Herzen wäre. Ungefähr so hat es bestimmt in mir ausgesehen. Vor allem, weil ich momentan eher das Gefühl habe, ein wenig den Bezug zu den Worten verloren zu haben.
Also: Danke. Sehr. <3 -
Das war einfach der Tag.
Heute war niemand da, mit dem ich hätte reden und der mir die Sprache hätte verschlagen können. Da war nur ich, das Vogelgezwitscher und der Wind. Der Tag hat mir das Schweigen aufgezwungen. -
Ich würde es am liebsten sprechen.
Zwar habe ich keinen Akzent, bis auf diesen ganz kleinen, gegen den man sich einfach nicht wehren kann, aber perfektes Hochdeutsch spreche ich natürlich nicht. Aber ich arbeite daran. -
Ich stelle mir für jede Situation immer den schlimmsten Fall vor. Da gibt es meist natürlich große Differenzen, selbst was die Schule betrifft.
Aber es gibt ein paar Abfolgen, die sich immer wieder in meinem Kopf abspielen. Und zwar stelle ich mir auch den schlimmsten Fall vor, wenn ich ganz normal gehe, Treppen steige, renne, springe, etc. Ich glaube, die grausamsten Bilder entstehen kurz bevor ich eine Treppe besteige. Aber auch die des Rennens sind nicht gerade schön. Hier verhält es sich je nach Art der Fortbewegung immer sehr ähnlich. Bei der Treppe könnte es sein, dass ich abrutsche oder einfach die Stufe nicht treffe, das Gleichgewicht nicht halten kann und nach hinten falle, natürlich pralle ich dann irgendwo hart auf oder, wenn ich gerade besonders bescheuert gehe (warum auch immer), verdrehe ich mir eben das Bein und.. Knochenbrüche können sehr hässlich sein. Oder aber ich bin der Dominostein, der all die Menschen hinter mir auch umkippen lässt. Beim Rennen stolpere ich logischerweise über meine eigenen Füße, die Habseligkeiten gehen kaputt/bekommen Kratzer und mit mir passiert (je nach Standort) auch das ein oder andere.
Frag' mich nicht, warum das so ist. Ich habe mir nie etwas gebrochen, eine Treppe bin ich erst einmal runtergefallen, denn meistens halte ich das Gleichgewicht eben doch noch. Jedenfalls habe ich keine Traumata, die diese Denkweise irgendwie begründen. Mein Kopf macht das einfach. -
Es gibt viele Namen, die ich lieber tragen würde, als meinen. Aber meine Entscheidungsschwierigkeiten werden mir kaum zu einer Umbennenung verhelfen.
Ich würde vermutlich meinen Vor- mit meinem Zweitnamen tauschen. Es gibt zwei Menschen, die nur den Zweitnamen nutzen, bzw. nur noch einen Menschen. Und das sind genau die Menschen, die mir mehr bedeuten, als jeder und alles andere. Das Problem bei dem Tausch: Wenn jeder nun den Zweitnamen nutzen würde, würde die Nennung dessen wohl seinen Zauber verlieren. Aber das wäre das einzige, was in Frage käme.
Meinen Nachnamen möchte ich bitte nicht auf diesen Wunsch hin ändern lassen. Ich möchte ihn mir auch nicht aussuchen. Irgendwann - vielleicht - werde ich mir einen anheiraten. Und einen schöneren kann ich mir dann gewiss auch nicht vorstellen. -
Es läuchtet zu Beginn kurz auf, in warmen Tönen, verblasst dann aber ziemlich schnell und verläuft wieder in's grau.
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Natürlich habe ich es nicht geschafft, den Keks mit dem Mund aufzufangen. Wir versuchen es so oft, bis es klappt. Und danach werfe ich!
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Ich versuche, ihn mit dem Mund zu fangen!
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Der liebe Herr Antrieb und Monsieur Mut könnten gerne häufiger bei mir vorbeisehen.
Ansonsten bin ich ehrlich gesagt zufrieden. Ich bin alleine, weil ich es mir so ausgesucht habe. Freunde habe ich nicht unbedingt viele, dafür liebe ich jeden einzelnen unter ihnen wirklich sehr und es tut mir leid, dass ich mich oft trotzdem eher für das Alleinsein entscheide, als für sie. Ich habe Angst, viel von mir preiszugeben. Und in dem Maße, in dem sich meine Freunde einmischen, ist das vollkommen okay. Zu viel mischt sich manchmal der Freund ein aber das verstehe ich und ich habe immer noch die Wahl, voerst zu schweigen, bis ich bereit für eine Antwort bin, sollte er etwas spezielles wissen wollen.
Wahrscheinlich bin es schlussendlich ich, die sich mehr einmischen sollte, da der Antrieb bei mir liegt, um wirklich etwas auf die Beine zu stellen und für den Mut, muss ich endlich an meinen Problemen und Blockaden arbeiten. -
Ich habe mich nie getraut, die wirklich richtigen Fragen zu stellen. Auch nicht die unwichtigen darunter.
Das liegt nicht daran, dass ich mich vor der Antwort oder der Wahrheit fürchte. Meine Antworten hole ich mir meistens selbst und das auch recht erfolgreich. Es ist eher, dass ich mir einbilde, immer nur auf Zurückweisung zu stoßen. Was im Prinzip nur halbwahr ist, denn meist bin ich ja gar nicht nah genug, als dass man mich wegstoßen könnte. Trotzdem hat sich dieses Denken irgendwo in meinem Kopf eingenistet und große, starke Wurzeln geschlagen. Fragen stellen, gerade die richtigen Fragen, würde mein Interesse und vor allem meine Zuneigung kundgeben. Und das traue ich mich nicht. Selbst wenn ich ganz deutlich fühle, dass es andersrum ebenso vorhanden ist - und mir auch gezeigt wird. Also lasse ich es, krame irgendwelche Puzzleteile zusammen, um sie dann so gut wie möglich zusammenzusetzen, damit ich eine Antwort erhalte, ohne gefragt zu haben. Das funktioniert besser, als man vermutet. Es fühlt sich allerdings nicht schön an, dass alles doch nur recht hypothetisch ist und selbst wenn es wahr ist, die Person es nicht mit einem geteilt hat. -
Ich habe keine Ps2, daher kann ich dir nicht wirklich etwas empfehlen.
Aber Heavy Rain ist ein großartiges Spiel! Wenn es das auch dafür gibt, dann dieses. Falls nicht, denk' daran, solltest du mal im Besitz der PlayStation3 sein. -
Ich schaue es nicht. Weil ich mir Sherlock mit dem Freund in den Pfingstferien auf blu-ray ansehen werde. Alles. An einem Tag. <3 (So viel Liebe an einem Tag! Das bringt mein Herz jetzt schon zum Salto springen!)
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Chuck Palahniuk.
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Bis heute habe ich in meiner gesamten Internetlaufbahn keine einzige Hassnachricht erhalten.
Manchmal ist es ganz schön, nicht viel Aufmerksamkeit zu erregen.
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A.’s Bio
Nur mein Schweigen sollst du brechen, nicht das Herz.

























