Frôwe koschd nix.

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    1. Felix Neumann
      fxneumann responded to teasy101 25 Apr

      Mein Dialekt ist so stark, daß ich schon deutlich merke, wenn etwas Dialekt ist. Es gab und gibt einige Wörter, bei denen ich immer noch nachdenken muß, wenn ich dasselbe auf Hochdeutsch ausdrücken möchte. »Grumbierschdempfel« und »ollwer«. (Beim Grumbierschdempfel mußte ich eben kurz nachgoogeln, ob das wirklich »Kartoffelstampfer« auf Hochdeutsch heißt. »Ollwer« bedeutet in etwa »grobschlächtig«.)

    2. Felix Neumann
      fxneumann responded to teasy101 25 Apr

      Ich habe immer gern gelesen. Tatsächlich die einzige Pflichtlektüre, die ich nicht gelesen habe, war Paul Austers »Moon Palace«, das mir zu manieriert vorkam. Das mag aber auch an meinem mit Motivation und Begeisterung(sfähigkeit) nicht eben gesegneten Englischlehrer gelegen haben. Schillers »Maria Stuart« hatte ich bis zum Tag vor der Klausur nicht gelesen, war dann aber so begeistert, daß ich es am selben Tag gleich nochmal gelesen habe.

    3. Felix Neumann
    4. Felix Neumann
    5. Felix Neumann
      fxneumann responded to jensscholz 31 Mar

      Spätestens, allerspätestens, als ich meine Erstsemesterfertigpizzaordentlichextrakäseundzwiebelnphase hinter mir hatte und mir Mamas Schwarzwurzelgemüse und Bohnensalatrezept habe geben lassen.

    6. Felix Neumann

      Parteimitgliedschaften sind keine Liebesbeziehungen. Insbesondere nicht mit der FDP.

      Ich bin weiterhin Mitglied, weil ich Parteien für wichtig und unverzichtbar in unserem politischen System halte und die FDP nach wie vor die Partei mit dem größten (wenn auch kleinen) liberalen Flügel ist. Ich sehe mich momentan auch nirgends sonst im Parteinsystem; zur FDP gibt es für mich momentan keine Alternative: Sowohl wirtschaftlich wie gesellschaftlich bin ich liberal. Ärgerlich, daß die FDP beides oft nicht in politisches Handeln übersetzt. (Und ärgerlich, daß ich mich momentan wegen meiner Arbeit nicht soviel engagieren kann, wie ich das will. Das wird aber demnächst besser.)

      Austreten würde ich wohl, wenn wieder so etwas wie die Möllemann-Phase passiert, wo (mir unverständlich) mit antisemitischen Ressentiments gespielt wurde. Inhaltlich muß ich auch jetzt schon viel ertragen, etwa die Urheberrechtspolitik. Hier gilt noch mehr wie auf anderen Politikfeldern, daß weite Teile der FDP nichts von Milton Friedmans schönem Satz halten, daß »pro market« etwas ganz anderes bedeutet als »pro business«. Das ist bisher kein Austrittsgrund, könnte aber dazu führen, daß ich die FDP nicht notwendig wähle, besonders bei den nächsten Europawahlen.

    7. Felix Neumann
      fxneumann responded to sowiealsob 23 Feb

      Ich ziehe immer 50 Euro aus dem Automaten, unter zehn Euro hole ich Geld. Als ich neulich mein Auto bar bezahlen mußte, war mir schon mit 500 Euro (mehr gab's am Automaten auf einmal nicht) etwas unwohl.

    8. Felix Neumann
      fxneumann responded to benni 23 Feb

      Rest oder Bio. Neulich habe ich gelernt, daß die Faserlänge bei dem in Taschentüchern verwendeten Zellstoff zu gering ist, um das ordentlich als Papier recyclen zu können. Ich hab's nicht überprüft, es wurde mir aber glaubhaft und mit viel Selbstbewußtsein erzählt.

    9. Felix Neumann
    10. Felix Neumann
      fxneumann responded to ihdl 30 Jul 11

      Mein einziges Apple-Gerät ist ein iPod Shuffle, deshalb mußte ich nachgooglen, um allein die Frage zu verstehen. Aber: Nein.

    11. Felix Neumann
    12. Felix Neumann
      fxneumann responded to benni 28 Jul 11

      Ozzie and Millie (http://www.ozyandmillie.org/) ist leider eingestellt: Eine bisweilen tragikomische, bisweilen sentimentale, zum Glück aber meistens sehr spritzig und mit trockenem Humor erzählte Furry-Variante von Calvin and Hobbes. Leider 2008 eingestellt.

      Saturday Morning Breakfast Cereal (http://www.smbc-comics.com/) ist sehr nerdig, Nedroid (http://nedroid.com/) nerdig, absurd und surreal.

      Ansonsten das übliche – XKCD, QC …

    13. Felix Neumann
      fxneumann responded to axaneco 28 Jul 11

      Ich mag es generell, wenn Menschen Dialekt sprechen, und finde es auch sehr schön,durch meinen eigenen einige Sprachregister dazuzugewinnen. Mein Dialekt kommt unmittelbar südlich der Appel-Apfel-Grenze her, ist politisch ein Nordbadisch, und sprachwissenschaftlich südfränkisch. Gleich über den Rhein rüber, bei das Pfälzische aus der Gegend von Germersheim kommt mir immer etwas nölig-gereizt vor – aber ich kann es mittlerweile einordnen. Und dann gibt es da noch schwäbische Dialekte, die ich sehr unsympathisch finde; wo die herkommen, weiß ich allerdings nicht: Das oberschwäbische aus dem Süden ist es jedenfalls nicht, ich tippe auf irgendwo in der Gegend von Stuttgart.

    14. Felix Neumann
      fxneumann responded to axaneco 27 Jul 11

      Das habe ich neulich im Prinzip schon zum Thema Putzen geschrieben: »Sitzen ist grundsätzlich besser als Stehen. (Und liegen besser als sitzen.)« (http://www.formspring.me/r/stehputzer-oder-sitzputzer/213324853829210710) – hier freilich mit der Einschränkung, daß ich liegend nach Möglichkeit vermeide. Daher: Keine Argumente nötig.

    15. Felix Neumann
    16. Felix Neumann

      Dieser Tage ist mir in der Soup aufgefallen, wie Harry Potter für jüngere ein prägender kultureller Einfluß ist, wie es für mich zum Beispiel Star Trek – Next Generation war (und was Mitte der 90er sonst so auf Sat 1 mittags lief), und da ist mir aufgegangen, daß das dort nicht alles primär Netzpopkultur ist: Das ist die Popkultur der fünf bis zehn Jahre Jüngeren. Für mich ist das das erste Mal, daß ich bewußt ein popkulturelles generationelles Umfeld bei Erwachsenen bemerke, die jünger als ich sind, und in dem ich nur zu Gast bin.

    17. Felix Neumann
      fxneumann responded to axaneco 25 Jul 11

      Absolutsetzen der eigenen ästhetischen Präferenzen.

    18. Felix Neumann
    19. Felix Neumann

      Da man bekanntlich alles fritieren kann, ist das Fritiergut flexibel an jedes Budget anzupassen. Und noch sind die Weltmarktpreise für Fritierfett im finanzierbaren Bereich.

    20. Felix Neumann

      Bei Gehaltseingang gleiche ich die Kreditkarte aus, die monatlichen Rechnungen werden eingezogen oder überwiesen, mit dem, was übrig bleibt, komme ich gut über den Monat, und was am Monat übrig ist, wird beim nächsten Gehaltseingang auf den nächsten hunderter aufgerundet und aufs Sparkonto geschoben. Was momentan noch fehlt, ist ein ausgefuchster Alters- und Notfallvorsogeplan. Arbeite ich dran. Generell denke ich, daß ich es gut raushabe, mit begrenzten Mitten sinnvoll umzugehen und trotz sparsamem Lebenswandel weder in der Qualität noch in der Quantität unangenehm zurückstecken müßte. (Aber ich habe auch keine übermäßig aufwendigen Hobbys und Bedürfnisse.)

Felix Neumann

Freiburg/Hockenheim/ICE, Deutschland

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