Was einem so auf der Seele brennt
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Sie heißt BILD.
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Warum bist aus der Piraten Partei ausgetreten?
Ok die Antwort auf die Frage dauert länger, ich hoffe du hast Zeit mitgebracht, denn das wird jetzt länger.
Was viele wahrscheinlich nicht wissen ist, dass meine damalige Freundin, mit der ich bereits sechs Jahre zusammen war, am Tag nach dem BPT in Bingen - auf dem ich in den BuVo gewählt wurde mit mir Schluss machte. Für mich brach meine ganze "schöne Lebensplanung" damit für mich zusammen. Ich hatte in der Woche eigentlich einen Termin beim Juwelier, ich wollte Verlobungsringe kaufen. Vielleicht hätte ich damals gleich mich abmelden sollen, denn ich war nicht mehr BuVo fähig, auf der anderen Seite: Wie scheiße wäre es gekommen einen Tag nach der Wahl mich gleich erst einmal für einige Zeit zu verabschieden? Diese persönliche Ausgangslage hat dann auch gut zu meinem Scheitern als BuVo beigetragen: Ich war einfach nicht mehr Stressresistent, bin bei Kleinigkeiten übergeschäumt und konnte hielt den Stress mit den Teils bösartigen Mails nicht aus.
Wahrscheinlich hätte ich nach meinem Rücktritt mir meine Pause dann gönnen sollen, das kann ich im Nachhinein fest sagen. Ich tat es aber nicht. Im Gegenteil wurde ich dann ab September bis zum Ende der Amtszeit (wohlgemerkt: Auch während ich ausgetreten war) der Persönliche Assistent von Andi Popp und war auch weiter für die Piraten aktiv. Ich ging in der Zeit eine Beziehung mit einer Piratin ein, die natürlich daneben ging, den ich hatte mich seelisch vom Schlag das mich meine Zukunft verlassen hat nicht wirklich erholt.
In der Zeit vergriff ich mich aufgrund meiner eigenen Unausgeglichenheit hin und wieder im Ton anderen gegenüber. Was mich immer mehr störte in der Partei war, dass Menschen die Politik machten nicht gedankt wurde. Helden war eher jemand, der mal einen Flyer designend hat. Leute die Politische Texte geschrieben haben wurden eher angefeindet, Lob dafür gab es nie - wenn es überhaupt Aufmerksamkeit gab. Das störte mich immer mehr und immer stärker, weshalb ich die Partei auch öfter als "Aktivistenverein" bezeichnet habe. Das Ganze hat sich mittlerweile glücklicherweise geändert, ich war da wohl einfach der Partei "voraus".
Darüber hinaus wurde mir in der Zeit auch herangetragen, was einige Mitglieder im Landesvorstand wohl über mich erzählten während ich nicht zugegen war. Sagen wir es waren keine warmherzigen Worte. Als dann ein Mitglied des damaligen Landesvorstandes im Prinzip Bloggte, dass man Anträge von mir hinsichtlich einem Transparentem Landesvorstand schon alleine deswegen ablehnte im Vorstand, weil ich der Antragsteller sei bin ich ausgetreten. Ich wusste so ging es nicht weiter. Ich erklärte diesem Vorstandsmitglied meinen Austritt.
Danach fiel ich dann auch in das "erholsame Loch" in das ich viel früher hätte fallen müssen. Ohne Ablenkung durch die Partei habe ich mich um mich und mein Leben und meine Ziele, Wünsche und Einstellung gekümmert, wieder angefangen an mir selbst zu arbeiten und verarbeitete mein Problem mit der Familienplanung die jetzt ungleich schwieriger wurde.
In der Zwischenzeit versuchte ich mich etwas im Bürgerjournalismus, wo ich nicht unerfolgreich war. Dabei begleitete ich auch die Piratenpartei weiter und auf lokaler Ebene sogar als wohl einer der wenigen aktiven.
Mitte August (oder war es Anfang September?) des letzten Jahres trat ich wieder in die Piratenpartei ein, nach dem ich mit dem Landesvorsitzenden der Piratenpartei Bayern ein klärendes Gespräch in Forchheim geführt hatte. Weder mein Austritt noch meinen Wiedereintritt habe ich an die große Glocke gehängt, da ich solche theatralischen Blogpost eher vermeide. Ich glaube auch nicht, dass mein Privatleben und meine Person (und meine Parteimitgliedschaft zu diesem Zeitpunkt) von so einer Relevanz ist.
Seit dem kann denke ich jeder Feststellen, dass ich durch das Verarbeiten meiner persönlichen Lebenskrise gereift bin. Ich habe viele Dinge (vor allem Lokal) für die Piraten organisiert, habe meine Aufgabe als Politischer Geschäftsführer der Piraten in Bamberg angenommen und stelle meine persönlichen Bedürfnisse und Ruhm hinten an um die Partei nach vorne zu bringen. So lässt mir meine Arbeit im Kreisvorstand kaum Zeit zum Podcasten in meinem Podcast (Praktisch tot) und mein Blog fühlt sich auch vernachlässigt, dafür haben die Bamberger Piraten oft Tagesaktuelle Beiträge.
Ich denke ich setze hier die Prioritäten Richtung und habe meine Fehler von früher langsam „gut gemacht“.
Ist deine Frage damit zufriedenstellend beantwortet? -
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To save the cheerleader.
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Ich denke ich habe gejubelt als ich Bundesvorstand wurde, zählt das?
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Meist grinse ich. Sarkasmus ist die dunkelste Sprache des Humors.
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Ja warum nicht beides, oder vergiften die mich? Ich meine, wie könnte man diese Menschen besser verstehen und Analysieren als sich mal mit ihnen unterhalten?
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Nun, dreh dich nach dem (hoffentlich vorhanden) aufstehen um und Frag es einfach ^^
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Nein, denn das er starb war noch kein Beweis, dass er gelebt hatte. Oder anders ausgerückt, wer Angst vor dem Tod hat, der ist bereits Tod, denn er er kann nicht mehr erleben. Und Leben ohne Erleben ist vegetieren.
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Nein, aber es ist ja auch kein Wahlkampf - ich würde mich immer über die Kandidaten und Programme informieren - aber ich denke ich muss die Tendenz nicht erwähnen, sie ist denke ich offenkundig ^^
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Jemals ist aber eine ganz schön lange Zeit. Ich schließe nicht aus, irgendwann Mitglied einer Partei zu sein und dort für Ämter zu kandidieren oder mich für Wahlen aufstellen zu lassen. Derzeit habe ich nichts der gleichen vor.
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Nein, das muss jeder mit sich selbst und seinem Gewissen ausmachen.
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Not my cup of tea anymore..
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That doesn't matter at the moment, does it?
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Wenn du als "piratisch" definierst die Piratenpartei unreflektiert anzuhimmeln, dann ja.
Wenn es dir um Politik geht, die im Sinne der Piratenpartei ist, dann schau dir einfach meinen Blog, mein Podcast (bald wieder) und auch den Rest meines Tun an, und entscheide selbst ob das "unpiratisch", "piratisch" oder einfach nur richtig ist. -
Ich bin nicht mal mehr Mitglied der Piratenpartei, warum denkst man, dass sich die Frage nicht dann erübrigt?
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Es ist Oberfranken und der Landesverband Bayern und ja, rückblickend betrachtet hätte ich mich auf das konzentrieren sollen dass ich wollte: Als politischer Geschäftsführer des LV-Bayern diesen auf Politik - vor allem Landespolitik - zu trimmen.
Wobei man sich die Berechtigte Frage stellen könnte, ob mir das gelungen wäre. Ich denke ich wüsste jetzt durchaus wie das umsetzbar wäre. Ob ich das wüsste wenn ich nicht diesen Weg gegangen wäre kann ich nur spekulieren. -
Nun ich habe Chistopher für die Kritik bei den 10 Thesen in Schutz genommen und öffentlich als Vorstand gegen die Kritiker Argumentiert.
Ich habe ebenfalls immer wieder laute LQFB Kritiker aus Bayern "Zurückgepfiffen" um ruhe herzustellen, leider hat das bei den Befürwortern nicht so gut geklappt.
Ebenfalls habe ich zwar intern Christopher für das Vergleichsangebot "zur sau" gemacht, aber öffentlich zumindest soweit dazu gestanden wie es glaubwürdig machbar war.
Ich musste öfter für die Fehler vom Herren Seipenbusch einstecken (E-Mail bei web.de kaufen z.B.) und habe auch sonst viele Fehler von ihm ausbügeln müssen.
Für Bernd habe ich druck auf die Landesverbände gemacht, dass sie ihre Umlagen doch bitte bezahlen mögen, wofür er mir danach leider in den Rücken viel, weil er dann die nicht (richtig) nannte, die es dennoch nicht Taten.
Dafür musste ich ihn dann noch vor dem Landesvorstand Thüringen verteidigen, was mir dann echt schwer viel.
Ich habe viele E-Mails bekommen die sich über Beschlüsse des Vorstandes beschweren und habe hier versucht Argumentativ die Linie des Vorstandes zu vertreten.
Das war nicht immer einfach, da die interne Vorstandskommunikation bei Taten die Kritik verursachen konnte miserabel war.
Ich denke diesen Part meines Jobs habe ich bis zu meinem Rücktritt gut erledigt und das hat mich auch kaum gestresst. Viel mehr störte hier das Verhalten des eigenen Vorstands dabei. -
Pro-Lauer, Contra-Lauer oder gar Ka-Lauer? Ich finde die Frage schwierig. Chistopher hat kaum empatische Fähigkeiten, und die lernt man auch nicht in einem Jahr im Amt. Auf der anderen Seite hat er alleine eine bessere Pressearbeit gemacht als Daniel Flachshaar mit seinem ganzen Team. Er hat einen Programparteitag erfolgreich vorbereitet (zumindest war er dafür verantwortlich) er ist fleißig und bringt viel Zeit in die Partei ein.
Wenn ich noch Pirat wäre würde ich ihn wählen wollen?: Nein, sicherlich nicht.
Wenn ich noch Pirat wär, würde ich ihn Wählen? Vielleicht, denn bei den anderen Kandidaten sind genauso negative Punkte anzubringen.
Da kann ich wohl glücklich sein kein Pirat mehr zu sein, denn für den Vorsitzenden fähig halte ich keinen der bisherigen Bewerber und so bleibt mir glücklicherweise die Wahl erspart bei dem ich eher viele nicht wähle als einen wähle. -
Ziemlich simpel: Ich mag zwar gerne schwierige Dinge deutlich ansprechen, aber ich beleidige Persönlich - vor allem mit Schimpfwörtern - eher selten. Ein großen Unterschied ist auch, ob so etwas in einer großen Gruppe passiert oder in einer kleiner Gruppen, in der man zusammenarbeiten muss. Wenn sieben Leute sich nicht nur in 2 sondern eher in 4 Gruppen bekriegen ist das schlicht nicht sinnvoll, finde zumindest ich.
Wobei ich mich frage, warum man mir die Frage stellt - ich bezweifle ja, dass man es Wissen will sondern viel mehr sticheln - aber wenn es befriedigt.
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