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Recent Responses

    1. d1etpunk
    2. d1etpunk

      Prinzipiell finde ich die Idee einer europäischen Piratenpartei bei der jeder Mitglied werden kann sympathisch. Leider seh' ich da gerade das konkrete Problem, dass diese von Deutschen Piraten dominiert würde. So lange die Piraten Deutschland alleine gefühlt mehr sind als im Rest von Europa sollten wir darauf achten, dass wir internationale Strukturen nutzen um Piraten in anderen Ländern zu fördern (Beispiel Griechenland) und nicht dominieren.

      Zum Meinungsbildungsprozess und der Stimmgewichtung hab' ich mir noch keine konkreten Gedanken gemacht, kann mir aber eine modifiziertes Delegeationssystem vorstellen bei dem die einzelnen Piratenparteien anhand der Mitgliederzahl ihrer Organisation und ihres Staates mehr oder weniger Delegierte entsenden dürfen wobei die kleinste Delegation mindestens 1/10 der größten sein sollte. Soll heißen die Piratenpartei Frankreich bekommt mehr Delegierte, auch, wenn sie gleich viele Mitglieder hätte wie die Piratenpartei Schweiz. Oder die Piratenpartei Deutschland bekommt höchstens 10 Mal so viele Mitglieder wie die Piratenpartei Liechtenstein.

      Mittelfristig kann ich mir ein LQFB der Piraten-Europa vorstellen und langfristig dezentrale Europaparteitage aber bis dahin werden wir wohl leider das mit den Delegierten machen müssen.

    3. d1etpunk

      Ich würde da sogar noch weiter gehen: Parteien sollten nicht die Möglichkeit bekommen Gebäude/Räume der Verwaltung zu nutzen.

      Das hat für mich nichts mit Beeinflussung von Kindern zu tun sondern damit, dass wir als Piraten dafür eintreten, dass der Staat seinen Bürgern gegenüber politisch und weltanschaulich neutral auftritt und das beißt sich damit, dass sonst für staatliche Aufgaben genutzte Räume Parteien zur Selbstdarstellung zur Verfügung gestellt werden.

    4. d1etpunk

      So. Dann beantworte ich das mal … ist 'ne schwierige Frage weshalb ich sie auch gefühlt ewig vor mich hin prokrastiniert habe.

      Einerseits sollten "Gewählte" in einer basisdemokratischen Organisation das Sprachrohr der Basis sein. Andererseits sind Abgeordnete – zu gutem Recht – nur ihrem Gewissen verpflichtet. Soweit so gut.

      Stimmungsbilder von der Basis sollten IMHO in allen Fällen eingeholt werden in denen Entscheidungen getroffen werden müssen zu denen das Programm keine eindeutigen Antworten gibt. Sollten die Abgeordneten das Ergebnis des Stimmungsbilds nicht mit ihrem Gewissen in Einklang bringen können müssen wir ihnen aber immer noch das Recht zugestehen sich anders zu entscheiden – und wenn das eher der Regelfall als eine Ausnahme ist, sollte die Basis bei der nächsten Listenaufstellung darauf achten solche Piraten nicht erneut in ein Amt zu wählen.

    5. d1etpunk
      d1etpunk responded to inkorrupt 7 Feb 12

      Wenn Du damit eine Liquid-Feedback-Instanz für alle europäischen Piratenparteien meinst: Klar! Lieber heute als morgen!

      Und was ist mit den Piratenparteien außerhalb Europas? Auch gleich mitnehmen.

      Technische Machbarkeit: Ist jetzt erst einmal nicht mein Problem ;-) Als Teil einer internationalen Bewegung sollten wir auch 'ne internationale Meinungsbildungsplattform bauen.

    6. d1etpunk

      Ähm. Komische Frage. Das ist so 'ne Frage wie ich sie von 'nem Psychotherapeuten erwarten würde. Und um mal ehrlich zu sein, auch, wenn das hier das große "Fragt mich alles" Spiel ist find' ich frage nah Gefühlen doch ein bisschen zu persönlich um mich öffentlich dazu einzulassen.

      Ich hab' aber auf keinen Fall Probleme Menschen auf der Straße anzusprechen. Meist mach' ich das aber nicht um die Uhrzeit zu erfahren, sondern weil ich will, dass sie wählen gehen.

    7. d1etpunk

      Schwierige Frage. Besonders als Mitbetreiber eines Kunstraums ändert sich das regelmäßig.

      Sagen wir mal so: Ich kann stundenlang auf Van Goghs starren und Dadaisten machen mich meist lachen.

      Das letzte Bild für das ich wiederholt in ein Museum gegangen bin ums mir nochmals und nochmals anzuschauen war Chris Ofilis "The Holy Virgin Mary".

      Aus meiner eigenen "Sammlung": Eines von René Burys Ché Portraits hängt immer noch über meinem Schreibtisch obwohl ich für sowas eigentlich noch zu alt bin. Und da gibt's dieses Honneckerportrait das eine Mitbewohnerin warholesk übermalt hat das auch immer prominent irgendwo im Weg steht …

    8. d1etpunk

      Hm. Der Informationsfluss ist schneller geworden. Aber ich würde sagen, dass das Socialweb für mich eher eine Anwendung der Ubiquität des Netzes ist.

    9. d1etpunk

      Nachtrag: Unsere ML hat eine geradezu absurde Art und Weise entwickelt jede Idee bereits vor ihrer Ausformulierung klein und tot zu reden (oder mit Bedenken von der eigentlichen Frage abzulenken). Das würde ich gerne ändern.

      Nein. Dies ist keine Forderung nach einer Moderation der ML. Wir sollten einfach über mehr Offlinetreffen mehr Vertrauen und Gesprächsbereitschaft schaffen (Es ist deutlich schwerer jemanden als Nazi zu beschimpfen der einem mit einer Bierflasche in der Hand gegenübersteht als das mal schnell auf die ML zu malen).

    10. d1etpunk

      Ich sehe in LQFB ein sinnvolles Tool zur parteiinternen Meinungsbildung und Vorbereitung von Parteitagen. Es wird niemals Parteitage und andere Offlinetreffen ersetzen können (Siehe hierzu die allgemeinen Überlegungen des CCC zu online Wahlsystemen; Link musst Du Dir selbst suchen).

      Als online Tool ist es IMHO sehr hilfreich im Vorfeld den Willen der Mitglieder zu eruieren und in der Diskussion mehrheitsfähige Kompromisse zu finden. Wenn LQFB richtig und von allen eingesetzt würde, müssten wir auf unseren Parteitagen (oder im Vorfeld die Antragskomissionen) nicht mehr so viel Zeit mit nur leicht variierenden Konkurrenzanträgen [1] verbringen und könnten uns mit wirklichen Alternativanträgen [2] auseinandersetzen [3]. Mit dieser Vorgehensweise könnten wir die inhaltliche Position unserer Partei schneller und effektiver voran bringen, da in der derzeitigen Situation unsere Parteitage regelmäßig im Klein-Klein und Er-sagte-Sie-sagte der Mailinglisten [4] versinken.

      in der mit LQFB verbundenen Datenschutzdebatte vertrete ich die Meinung, dass durch die Pseudonymisierung via Clearingstelle [5] den gesetzlichen Bedingungen mehr als genüge getan ist.

      [1] Beispiel: Die drei (kann sein, dass ich mich falsch erinnere) im LQFB ausgearbeiteten Alternativen zur Neuordnung des BSG in Heidenheim.
      [2] Beispiel: Die n zum Teil nur in der Kommasetzung (ich gluabe ich übertreibe um zu verdeutlichen) Alternativen zum Präambeländerungsantrag bezüglich Geschlechter und dem Begriff "Piraten"; ebenfalls in Heidenheim.
      [3] Über die grammatikalische und orthografische Qualität einiger Anträge will ich mich hier gar nicht äußern aber auch diese kann durch LQFB verbessert werden.
      [4] Mailinglisten sind ja in unserer Partei eher zu einem neuen Höhepunkt der Blockade und des aktiven Kleinredens guter Ideen und Alle behindernden Selbstdarstellung Einzelner geworden.
      [5] Ich war/bin Administrator der Clearingstelle und hatte noch nie eine Anfrage, dass ein Pseudonym aufgelöst werden soll. Hierzu sind aber die Hürden meines Erachtens nach deutlich hoch genug.

    11. d1etpunk

      Die Diskussionen auf der ML sollten sich ändern. Nicht nur, dass immer die üblichen Verdächtigen schaffen es regelmäßig relevante Informationen in ihrem Geflame zu vergraben, dass ich weder Lust noch Zeit habe sie mir herauszusuchen. Auch die Treffen des KV-Leipzig sollten verschoben werden, dass auch ich daran teilnehmen kann. Unsere Pressearbeit scheint auch derzeit eher ein Flamewar zu sein als effektiv.

      Beibehalten sollten wir unsere breiten Aktivitäten (Beobachtung und Begleitung der Landes- und Lokalpolitik, Teilnahme an Bündnissen gegen Rechts, Gentrifizierung, für Bildung, et al.), wobei hier die Reaktionszeiten schneller werden müssten, dass wir von der Presse auch wahrgenommen werden (s.o.).

    12. d1etpunk
    13. d1etpunk
    14. d1etpunk

      Antoine de Saint-Exupéry: "Der kleine Prinz" (Ich weiß, ist kitschig, hat mich aber als junger Mensch bewegt).

    15. d1etpunk
    16. d1etpunk

      Ist nicht unbedingt in meiner Nähe aber in der KarLi gibt's stadtauswärts rechts zwei preiswerte gute Pizzaläden (einer gleich hinter der Feinkost der andere kurz vor der HTWK).

    17. d1etpunk

      Keine Ahnung. Ich hab' schon so viele Filme gesehen bei denen ich mich gefragt habe, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn die Menschen die an der Produktion beteiligt waren das Geld versoffen hätten – und dann hab' ich mir immer Mühe gegeben das Gesehene zu verdrängen.

      Der Film mit dem höchsten Fremdschämpotential war aber "Daniel der Zauberer". https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Daniel_%E2%80%93_Der_Zauberer