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Darauf möchte ich, besser spät als nie, mit einem Foto antworten: http://flic.kr/p/7Ah4W5
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Everytime a device gets plugged into the wall, someone gets plugged into you — Neil Postman, 1969.
Die Erkenntnis, dass das am anderen Ende des WLAN-Kabels Menschen sind. Hype gibts auch, klar. -
War das Fragestellen denn unspannend? Es blieb doch offen, ob und wie ich diese Frage beantworten werden. Und bevor sie gestellt wird weiß ich meine Antwort doch häufig selbst nicht einmal. Das meinte ich in meiner Formspring-Definition, "Anonyme Fragesteller geben Anlass zur Selbstreflektion" (Hirsch, 2009).
"Ambient Intimacy" (Reichelt, 2007) kann man auch sicher auch in anderen Web2.0-Diensten erleben. Oder viel direkter beim alten Spiel Wahrheit-oder-Pflicht. Dazu braucht es also kein Formspring. Das diskrete Nachfragen hier bietet jedoch Gelegenheit, Lücken im Bild der anderen Person zu schließen, ohne zuzugeben, dass man diese hat ("was ich schon immer mal wissen wollte…"). Oder man kann den Finger auf beiderseits bekannte Wunden legen. Das sieht man z.B. schön bei Martin Lindner: http://www.formspring.me/jurijmlotman
Sicherlich geht es am Ende um unser ewiges Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, unsere 15 RTs of Fame. Formspring-Fragen, Twitter mentions, einfach mal geknuddelt werden. Im Grunde dasselbe. "Technology is making more and more obvious how connected we all are". Ich meine beim Durchklinieren bestimmter Elemente von Social Software (mutual friendship vs. asymetric follow, anonymous questions & public answers) lernen wir langsam immer besser zu verstehen, wie Medien und Gesellschaft funktionieren. Das ist für mich der Reiz. -
Das Kanji nehm ich nur als schmucken Smiley. Den Nick habe ich von meinem Lateinlehrer, der die erste Arbeit an Sebastian "cervus" Hirsch zurückgab. Wikipedia verrät dir warum.
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Magisch-mysteriös. Kommt sicher früher oder später durch ein Datenleck heraus. Oder eine Premium-Version.
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1) Aufgrund Friebe/Lobos 'Wir nennen es Arbeit' wollte ich keine Festanstellung. 2) Wegen Sir Ken Robinsons TEDtalk 'Do Schools kill Creativity?' wollte ich stattdessen in die Bildung. 3) Anlässlich Fred Wilsons 'Hacking Education' Event nannten wir unsere Aktivitäten Die Bildung hacken.
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Web2.0 in der politischen Bildung. Ja ich denk schon, dass das interessant werden kann. Oder schwierig. "Politische Bildung ist noch weniger netzaffin als die Politik selber."
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Zweites kenn ich nicht. Aber Jaiku war ja auch besser und hat dennoch verloren. Formspring hat kritische Klasse.
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Mich fasziniert diese Mischung aus Transparenz und Versteckspiel, zwischen Offenheit und Kontrolle. Die anonymen Fragesteller geben Anlass zur Selbstreflektion, nur findet diese dann öffentlich statt. Sicher gibt es Fragen die auch hier tabu sind, aber die Kommunikationssituation ist schon eine spezielle. Und es ist so einfach. Toll.
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Ferndiagnosen sind selten erfolgreich, deswegen kann ich dir leider auch nicht sagen, warum dir das Formulieren einer interessanten Frage so schwer fiel. Vermutung: die sinnvolle Nutzung von formspring will erst noch erkundet werden.
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Probably having the opposing box cut in half at 10 a.m. on the day after the festival. "There's a precedent in fine art that is all about cutting houses in half", was Zeesy's bullshit excuse.
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Basti Hirsch ッ’s Bio
“all thoughts not shared are forgotten” #sixwords


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