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Bezüglich des von dir genannten Grunds:
- Weil viele aus Gruppenzwang anfangen, um in einer Gruppe anerkannt zu werden, also zu den oft angesagten Personen zu gehören.
- Bei Jugendlichen gerne auch, um sich z.B. von den langweiligeren Risikolosen abgrenzen zu können und einen Grund zu haben, von den Älteren während des Rauchens Aufmerksamkeit zu kriegen, zu ihnen Kontakt aufnehmen zu können und von ihnen anerkannt zu werden. Diese ermöglichen einem auch neuen Spielraum (Partykontakte, Alkoholmöglichkeiten, etc.).
- Außerdem ist Rauchen erst ab 16 erlaubt, also was für "Ältere", "Erwachsenere", zu denen man als Kind/Jugendlicher oft gehören möchte, da man sie oft mehr achtet als Gleichaltrige. Da ist was Neues, Spannendes dabei - nicht so langweilig wie die "kindlichen" Mitschüler, die man bereits kennt.
- Und zu allem Übel haben Tabak und Filmindustrie dem Ganzen auch noch ein Ästhetik-Denken aufgebrummt.
Das ist nur eine Erläuterung für diese spezifische Frage. An sich ist damit nur ein Teil zu erklären. Manche tun es aus Genuss, andere haben eine starke Sucht entwickelt, manche tun es aus Frust und wieder andere aus Langeweile. -
Es gibt im Bundestag keine Partei mit der ich wirklich harmonisiere. Es gibt größere Tendenzen außerhalb, aber diese Partei ist z.B. weit vom Bundestag entfernt.
Wahrscheinlich werde ich es per Ausschlussverfahren tun. -
Weil es ein Ratschlag oder Tipp für bestimmte Interessenten ist. Das heißt nicht, dass man das persönlich genauso mit sich vereint - schließlich muss man nicht das haargenaue Interesse haben und kann durchaus in einer anderen Position sein als der gegebene Ratschlag zu dem, was man für die Positionen anderer vorschlägt.
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Nein. Mir gefällt es nicht, dass ich mit den Facebook-Fanseiten nirgends mitdiskutieren kann außer auf anderen Fanseiten. Daher die Extra-Accounts. Allerdings bereitet Facebook mir Probleme, sodass die Anzahl wohl doch zurückgehen wird; dafür packe ich dann wahrscheinlich den mitsprechenden Teil in weniger Accounts. Oder ich warte noch ein bisschen, bis sich das anders regeln lässt.
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Bisher nicht. :D Ich habe mehrere Profile in meinem Browser, öffne ein paar Fenster und bin direkt in verschiedenen Profilen drin, die verschieden gleicherorts eingeloggt sind.
Allerdings macht Facebook Probleme. Wahrscheinlich geht die Tendenz dahingehend, dass ich weniger Facebookprofile haben werde, also Accounts. Von den Facebook-Seiten besitze ich zwei, die bleiben weiterhin. -
asked by HyateRedet
Ich wurde noch nie wegen Alkohollosigkeit ausgegrenzt.
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Haha! :D
Vor 3 Monaten (Datum der Frage) bei all der vergangenen Hitze definitiv nicht, jetzt schon. Meine Heizung fällt in diesem alten Haus auch noch dauernd aus. :/ -
Nie probiert und ich will es auch nie probieren. Ich mag den Geruch nicht, es kostet, macht süchtig und schadet vor allem. Es gibt für mich keinen Grund, es zu probieren.
Alkohol sagt mir nebenbei auch nicht wirklich zu. Ich habe paar mal genippt und das einzige, was mir in solchen Getränken schmeckt, ist der Zucker - den kann ich auch ohne Alkohol haben.
Wenn ich nicht lustig sein will, dann hat es seinen Grund, dann will ich die Laune nicht mit Alkohol in eine Richtung zwängen. Allerlei Blödsinn, den ein alkoholisierter Mensch machen kann, bin ich nüchtern ohnehin nicht direkt abgeneigt, wenn ich aufgedreht bin - dafür brauche ich keine Extrasubstanzen. Manch anderer braucht eher ein Mittel, um verspielter zu werden. Bei mir sehe ich jedoch keine Notwendigkeit, wenn's mir richtig gut geht. Wenn die Stimmung passt, glauben mir viele sowieso nicht mehr, ich hätte nicht mitgetrunken. Einfach, weil ich mich dann so verhalte und das umsetze, wozu ich sowieso mal Lust gehabt hätte, es aber im Normalfall für viele zu unpassend wäre und ich es daher nicht tue. Im Sinne: "Ja! Jetzt, wo alle anderen angetrunken sind, kann mein Verhalten in diese Richtung problemlos etwas expandieren." Spaßiger, direkter, verspielter, durchdringender sein, neue Möglichkeiten kriegen - und dabei trotzdem konsequenzloser behandelt werden. Das öffnet einem feine Tore, vor allem weil man selbst immer noch absolute Kontrolle über sich hat und es regulieren kann, während andere diese verlieren. Das hat auch irgendwie seinen Reiz. Manche werden irgendwann wirre, kaputte Gestalten, so möchte ich selbst nicht sein und es sagt mir auch nicht zu. Zudem: weder Kopfschmerzen noch eine gequälte Leber am nächsten Morgen, während ich doch ohnehin alles nach Bedarf umsetzen kann - was will man mehr?
Ich bin kein Prediger und ich bin nicht absolut verwehrend, aber ich mag es nicht und sehe es auch nicht wirklich ein, mitzumachen, wenn für mich keine subjektiven Vorteile überwiegen. Ich mag auch keine Oliven oder Pfefferkörner. :D -
Meistens nichts. Wenn, dann eher Instrumentalmusik, Soundtracks. Musik z.B. von Ludovico Einaudi.
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Schnupfen: Versuch Salzwasserdampf einzuatmen.
Blog: Der ist nicht down, er ist nur umgezogen und die Domain wurde noch nicht umgeschaltet. Dürfte sicherlich heute oder morgen geschehen. -
Der eine Channel ist zum reinen Rumblödeln, der andere spricht mehr Themen an.
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asked by Baumkotz
Meinst du, dass man anonym folgt? War doch schon immer so.
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- empfehlenswerte Magazine, Wissenswebsites & ähnliches (z.B. Programme zur anatomischen Sicht)
- Kleine Tipps-Reihe (Haarausfall, Schnupfen, Pigmentstörungen, Narben, nützliche Geräte uvm.)
- Webfundstücke Teil 3
- Totenkult
- Depressionen
- inneres Lebensglück / Ausgeglichenheit
- vielleicht noch Gedanken zur Transferunion
Viele Artikel habe ich bereits angefangen. Aber es kommt definitiv noch mehr. Vielleicht binde ich auch noch mehr Medizinisches mit ein. -
Das ist eine Blaumeise, korrekt. ;) Die saß bei mir auf dem kleinen Vogelhäuschen, das bei mir auf der Fensterbank steht. Da hab ich schnell die Kamera geholt und ein Bild gemacht. Und weil ich Vögel liebe und sie oft für Freiheit stehen und das Ganze etwas Neugier/Entdeckungs-Flair hat, fand ich sie ganz passend.
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Die Ursache rausfinden, die eigene Lebenseinstellung hinterfragen, sich ablenken (mit Lustigem, Rührendem), medikamentös überdecken, lebensbejahende Gedanken heraufholen, Lebensbalance schaffen, Psychotherapie, Hypnose, Elektroschocks. Bei Frauen: Pille wechseln/absetzen (hat ggf. Depression als Nebenwirkung).
- zur Lebeneinstellung:
Robert Betz-Vorträge, Byron Katie: The Work.
http://roflhq.com/wp-content/uploads/2011/04/Smile-it-could-be-worse-you-could-be-him.jpg
https://lh6.googleusercontent.com/-PohgniCxQV0/TkK8oE0Li7I/AAAAAAAAAuI/UPhWJbk3yDo/s800/The-Holstee-Manifesto.jpg
Vortrags-Vorschauen:
Nick Vujicic: http://www.youtube.com/watch?v=mznQld0q3p4
Robert Betz: http://www.youtube.com/watch?v=FKuNxootc1M
Byron Katie: http://www.youtube.com/watch?v=s0bHwih9aI8
Byron Katie: http://www.youtube.com/watch?v=D4oxaZlzjzI
Robert Betz-Vorträge empfehle ich enorm. Da gibt's auch ein paar auf Youtube. Betz freut sich, wenn man seine Vorträge auch verschenkt. Wenn du möchtest, kann ich sie dir geben. Meld' dich einfach bei mir. Man muss auch nicht alles bejahen, was er so sagt. Es geht viel mehr um den Kern der Botschaft.
Hier Beispiele:
http://www.youtube.com/watch?v=VY-Nl3UVuYw
http://www.youtube.com/watch?v=KzU-g_AUPdI
An sich hilft es, den Blick von den bösen anderen abzuwenden und sich dauernd als Opfer zu sehen und festzustellen, dass man selbst die Person ist, die reguliert, ob Situationen sie schmerzen oder nicht und dass das Umfeld keinen wirklichen Einfluss auf das Innenleben haben kann, sondern man selbst bestimmt.
- zu Medikamenten:
Erstmal sollte man es mit Johanniskraut probieren, bevor man sich härtere das Nervensystem manipulierende Substanzen holt.
Empfehlen kann ich Johanniskraut von Dr.Dünner (Reformhaus, Internet), sonst hat bei mir nur das teurere Neuroplant noch funktioniert (Apotheke). Keine andere Marke hat bei mir sonst angeschlagen. Die Erfahrung von Freunden ist die gleiche. Beide Tabletten sind nicht verschreibungspflichtig.
Ich hab bei mir die Erfahrung gemacht, dass Johanniskraut anders als andere Antidepressiva ohne einen stabilen Pegel, den es über einige Tage bis Wochen im Blut aufzubauen gilt, funktioniert. Nach einer Stunde fühlt man sich gewöhnlich direkt besser. Könnte auch ein Placebo-Effekt sein, aber dann wäre dieser aufgrund der anderen Präparate ungewöhnlich. Vielleicht ist die Dosis auch einfach nur höher oder die Hilfsstoffe besser.
Mit einer Tablette starten, danach auf zwei. Ich ging irgendwann schon auf vier und ab da war's egal, wie viele ich nahm, die Wirkung setzte nicht mehr ein.
Hört Johanniskraut auf zu wirken, geht's mit richtigen Antidepressiva los. Es ist nicht so dramatisch, wie viele behaupten.
Ja, es gibt Monster-Medikamente, die zu Epilepsie, Muskelkrämpfen, extremer Gewichtszunahme, Libidostörung, Probleme beim Wasser lassen, Errektionsproblemen, Schwitzen (dagegen kommt man super mit Antitranspiranten wie AHC20 sensitive an), Entzugserscheinungen, Angstzuständen, Sehstörungen, Tremor (Zitteranfälle), Schlafstörungen und Antriebslosigkeit führen können.
Aber. ABER es gibt genauso gut Medis, die in der Regel überhaupt keine Nebenwirkungen haben.
Man kann sehr gute Erfahrungsberichte mit verschiedenen Wirkstoffen auf sanego.de nachlesen:
http://www.sanego.de/Krankheiten/Depression/
Kurzum, man kann sich raussuchen, mit welchen Nebenwirkungen man am ehesten klarkäme.
Meine persönlichen Favoriten:
1. Elontril (auch zur Rauchentwöhnung, hat selten Nebenwirkungen)
2. Valdoxan (selten Nebenwirkungen, geht aber auf die Leber)
3. Edronax
auf Platz 4 käme Solvex, aber das ist nun vom Markt weg, weil gemunkelt wurde, dass Solvex keine Wirkung hat.
Platz 5 habe ich vergessen. Vielleicht fällt's mir ein anderes mal ein.
Es gibt verschiedene Wirkungsansätze:
- Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SRI)
- Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (NRI)
- Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI)
- Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer (DRI)
- Noradrenalin-/Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer (NDRI)
Wiederaufnahmehemmer, weil dafür gesorgt wird, dass bei der Synapse Neurotransmitter nach dem Andocken an der folgenden Nervenzelle (am Dendrit) nicht direkt in die Ausgangsnervenzelle (am Axon) wieder aufgenommen wird und Neurotransmitter wie Dopamin oder Serotonin an den Rezeptoren der nächsten Nervenzelle mehrfach andocken. Dadurch wird die Leitungs-Information im Körper verstärkt.
Drogen wie Kokain, Ecstasy und Speed verhindern auch den Rücktransport des Neurotransmitters Dopamin zurück in die Ausgangsnervenzelle, deswegen machen sie so glücklich. Nikotin wirkt auf den Acetylcholin-Transport. GABA (entsteht aus Glutamat, wird reguliert durch cAMP) ist im Gegensatz zu Dopamin oder Serotonin, das aktivierend wirkt, ein Hemmer und wird durch Alkohol reguliert (Reaktionszeit langsamer, lallen, Gleichgewichtsstörung).
Um diese Wirkung zu erzielen, kann der Wirkstoff an den Vesikeln wirken, am Rücktransporter usw.
Ein Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer ist z.B. Ritalin, was die Konzentration steigert. Als Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer könnte es auch als Antidepressiva eingesetzt werden (wird es aber nicht).
Der Wirkstoff Bupropion von Elontril ist ein Noradrenalin-/Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer. Viele nebenwirkungsreiche Antidepressiva sind Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (das gängigste Antidepressivum schlechthin ist Citalopram, auch eine Nebenwirkungsbombe). Valdoxan wirkt anders als typische Antidepressiva und hat wesentlich weniger Nebenwirkungen - ähnlich wie Elontril.
Gängig wird Citalopram verschrieben, ich würd's aber nicht empfehlen.
Bei jungen Personen wird erst Elontril, was wie Valdoxan neu auf dem Markt ist, verschrieben. Angeblich weil Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer bei unter 25-Jährigen die Selbstmordrate erhöhen soll (nach einem Psychiater).
Weiteres:
In Deutschland (im Ausland verbreiteter) weniger gängig aufgrund von der Vergangenheit: Elektroschock-Therapie. Durch den Schock erlebt das Nervensystem per Epilepsieanfall ein Reset und kann sich wieder gesund regulieren. Daraus ergibt sich, dass geheilte Epileptiker ohne ihr Reset mehr zu Depressionen neigen könnten (ist angeblich sogar wirklich der Fall). Nebenwirkungen können aber Gedächtnisverlust sein. Dafür ist die Behandlung extrem wirksam. Man macht's paar mal hintereinander und hat gerne mal ein depressionsfreies Jahr. -
Nein, weil ich es nie als Kampf gesehen habe, sondern die Welt stets als eine Entwicklung, einen Prozess sehe.
Was besser oder schlechter ist, ist immer eine subjektive Sache. Ich will der Welt nicht meine Ansichten aufdrücken. Ich lebe einfach die Version meines Lebens, die ich am ehesten mit mir selbst und dem, was ich fühle, vereinbaren kann. Früher wollte ich mit Aufopferung mir einfach nur selbst etwas beweisen. Als Kämpfer für das vorgestellte Gute. Dabei habe ich gar nicht gemerkt, wie sehr ich mich verrannt habe, bis es mir ein wundervoller Mensch gezeigt hat. Man hat mir buchstäblich den Boden unter den Füßen weggenommen. Ich musste mich neu orientieren, die wirklichen Gründe für mein Tun hinterfragen, eine neue innere Richtung für mich finden, die diesmal von Herzen kommt, einfach, weil ich es gerne tue, und nicht auf eigenen inneren unbefriedigten Gefühlen oder Mängeln und damit auf einer Projektion und Ablenkung von sich selbst beruhen. Das, wonach ich so sehr gestrebt habe, stellte sich als eigener innere Mangel heraus, den ich mit angestrebten Taten versucht habe zu korrigieren. Ein Weg, von sich selbst abzulenken, um mir mit den Aktionen in Hinblick auf mein Weltbild selbst zu gefallen.
Pass auf, dass du dich nicht auch in einen Weg verrennst, dich innerlich nur auf diese Weise anerkennen zu können.
Kein materieller Wert kann das Gefühl, glücklich mit sich selbst im Reinen zu sein, ersetzen. Dein Helfen bezieht sich wahrscheinlich auf Materielles, aber schau dich um. Wir sind hier in materiellem Überfluss und dennoch unglücklich. Innerlich oft viel unglücklicher als „unzivilisierte, primitive“ Völkchen. Wir leben lang, haben alles Materielle, aber eigentlich haben wir das Wenigste.
Den Menschen mangelt es im Inneren viel mehr als Materie je ersetzen könnte und die größten Mängel haben oft die mit den größten materiellen Schätzen. Es tut nicht weh, die Welt zu verlassen, wenn man innerlich ausgefüllt ist. Das ist ein viel größerer Schatz als all die Dinge, an die wir westliche Welt uns klammern. Das ist es ja: Wir sehen so viele Mängel, weil wir nur diese erkennen. Was viel mehr bedeutet, sehen wir nicht mehr.
Geh lieber los und bringe den Menschen inneren Frieden, dann lösen sich auch ihre Ängste auf und die Welt wird automatisch friedlicher, glücklicher. Versuch den großen verletzten Kindern in den heutigen Erwachsenen die Hand zu reichen - das ist das, was sie wirklich brauchen. Dann öffnen sie sich auch und gehen auf ihr Leben anders zu. Die meisten, die Streite anzetteln, sich in den Egoismus verkleben usw. haben oft Verlustängste und reagieren so aus Frust, weil sie sich anders nicht zu helfen wissen. Es ist innerer Mangel, der einen blind so sehr nach Kraft, Macht, Stärke greifen lässt. Innere Mängel versucht man häufig äußerlich auszugleichen. Da draußen laufen keine bösen Menschen rum, es sind einfach nur verletzte Kinder. Reich ihnen die Hand und du erreichst viel mehr. Ein Mensch, der innerlich ausgefüllt und glücklich ist, geht nicht auf andere los. Wieso auch? Wenn du dir eine glücklichere Welt wünschst, dann geh auf die Menschen zu, zeig ihnen, wie viel Wundervolles diese Welt für sie bereit hält, zeig ihnen Geborgenheit. Am besten schon bei den Kleinsten. Wenn sie später erwachsen sind, werden sie sich daran erinnern, dass es auch anders geht und unwahrscheinlich anderen schaden wollen. Einfach weil sie diese Version kennen- und liebengelernt haben. Damit erreicht man nachhaltig viel mehr. Irgendwann werden diese Menschen die Personen sein, die die Zügel dieser Welt in der Hand haben und dann wird sich auch zeigen, wie sie mit den Zügeln umgehen werden.
Aber tu' es von Herzen, nicht selbst aus innerem Mangel heraus, Idealbilder zu suchen, um gegen etwas anzukämpfen, was du dir erst durch eigene Definition als schlecht deklariert hast.
Wenn du gerne so etwas umsetzt, dann versuch’s aus Friedlichkeit und Liebe heraus, damit freust du dich viel mehr über die Früchte, die du erntest als einfach nur Mängel aufzuzählen.
Wer kämpft, der braucht auch Widerstände oder Feinde, gegen die er kämpfen kann - ja kann sogar gar nicht mehr ohne sie. Und wenn du das Leben als Kampf siehst, wirst du auch immer Feinde und Probleme finden statt das wirkliche Schöne zu sehen und vielleicht dazu beitragen zu können. Da draußen hat keiner ein Schild, das dem- oder derjenigen eine Eigenschaft zuschreibt, das tut man innerlich selbst. Wer auf Kampf aus ist, kann viel Potenzial in all den Menschen übersehen, weil er immer wieder nach Situationen sucht, die für ihn rot sind.
Lass einfach los und tu’s aus Freude, nicht mit einer Kampfbrille. Mach dich nicht selbst unglücklich, denn wie willst du anderen was Gutes tun, wenn du es nicht mal bei dir selbst schaffst? -
Ist nicht grundsätzlich so. Vielleicht überinterpretierst du auch (kommt ja immer noch auf die eigene Definition an) oder hast noch nicht viele kennengelernt. Der Schein kann oft auch trügen. Es gibt auch sehr viele, die Komplexe haben oder ihr Aussehen nicht betonen möchten (lieber unauffällig sein), auch wenn sie sehr hübsch sind. Kommt immer drauf an, wie man zu sich selbst steht, wie viel man sich selbst erlaubt, wie lustlos, ängstlich oder extrovertiert man ist usw. Eine Regel gibt es nicht.
Oft steigt aber die Tendenz mit einer hübscheren Oberfläche, dass man mehr Selbstbewusstsein entwickelt (weil man für diesen Part weniger kritisiert wird). Bei manchen überschlägt es sich dann, so dass es so wirken kann, wie du es beschrieben hast. Das kann leicht anstrengend werden, aber man sollte sich nicht grundsätzlich davon abschrecken lassen. Dahinter kann immer noch eine richtig tolle Person stecken, die man einfach falsch eingeschätzt hat.
Lern die Personen einfach besser kennen, dann erfährst du viel mehr über sie und den Hintergrund ihres Verhaltens. Das kann spannend werden. All diese Vielfalt an Charakterzügen macht diese Welt doch gerade so interessant. Wär doch langweilig, wenn alle immer nur einem Idealbild entsprechen würden, das stets vornehm ist und nie abgeht. Wie langweilig das wäre - dann gäbe es als diese kreativen Kreationen gar nicht.
Zudem: Wenn die Person glücklich mit ihren Verhalten ist, warum auch nicht? Man sollte sich auch fragen, worin die eigene Missgunst liegt. Ob man der Person nicht gönnt, diese Art zu haben, weil man mit einer solchen Art bei sich selbst ein Problem hätte und es daher vielleicht verdrängt. Oft versucht man durch andere Personen vom eigenen Leben abzulenken oder eigene Unsicherheiten auf diese Person zu projizieren.
Jemand, der mit sich selbst im Reinen ist, kann viel mehr glücklich all das Bunte dieser Welt genießen ohne sich leidvoll in Vorurteilen zu verbeißen.
Wir leben nicht ewig, also genieße diese süße Welt, wir haben nur diese und sie ist einzigartig in jeder noch so kleinen Winzigkeit. Beiße dich nicht bei anderen fest, sondern schau was dir dein eigenes Leben alles so geben kann. Diese trübe deutsche Mentalität ist das wirklich Anstrengende, nicht die Situation, in der wir leben. Wir haben immer die Möglichkeit, Situationen offener zu begegnen oder uns grimmig vor ihnen zu verschließen und damit viel Tolles durch die eigen aufgebaute Wand zu verpassen. Aber dann haben wir diese Grimmigkeit auch selbst aufgebaut - nicht das Umfeld, denn dieses bestimmt nicht, was man im eigenen Kopf aus der Situation macht.
Und wenn man dann am Ende des Lebens zurückblickt, woran möchte man sich zurückerinnern? An ein "ich habe 50 Jahre geackert und mich durch die Weltgeschichte genörgelt" oder an ein "ich habe jeden Moment meines Lebens gespürt, egal, was ich tat und ich habe genossen, dass ich hier sein konnte und all diese Vielfalt kennenlernen durfte" lieber?
Mach was draus - aus dieser einmaligen Chance. Man kriegt keine zweite. Verbeiß dich nicht, hab Spaß, ein paar neue Figuren kennengelernt zu haben und versuch dann deinen eigenen Weg für dich selbst zu finden, nicht nur auf andere eigene Unsicherheiten zu projizieren und damit von sich selbst wegzuschauen. Außer du genießt Grimmigkeit, dann setz es ruhig fort. ;)
Es befreit enorm, aus dieser trüben Einstellung auszutreten und frisch erwacht, ein neues Lebenswerk anzugehen.
Und keine Angst, ich halte es dir nicht vor und ich behaupte auch nicht, du seist so. Ich wollte die Punkte einfach beiläufig allgemein aufgreifen, weil so viele Menschen ihnen begegnen und ihre eigenen Emotionen nicht hinterfragen, sodass sie unter ihnen leiden und sich ewig unglücklich im Kreis drehen. Es gibt Wege dort raus. :) Dahinter wartet eine unglaublich spannende Welt, in der man lebt, aber vergessen hat, sie wahrzunehmen, weil sie ja immer da ist. Oft hat man einen kleinen Dunnelblick aufgebaut, der einen vor unglaublich viel Schönem weglenkt. Es ist schade, wie viel man dadurch immer wieder verpasst. Aber es ist nie zu spät, von der eigenen trüben Welt loszulassen und sich auf etwas Wundervolles einzulassen. Diese Welt und ihre Einzigartigkeiten sind stets da, es entstehen neue, andere gehen, aber es geht im eigenen Leben immer weiter. So lange man lebt, kann man sie immer wieder neuentdecken und schmecken - in all ihrer Vielfalt.
Ich wünsche dir alles Gute! Tu' das, wonach dein Herz sich sehnt. -
Eine Person mit Konzentrationsschwäche wird idR immer weniger leisten können als sie eigentlich könnte. Es beschränkt sie im Ausleben ihrer tatsächlichen Fähigkeiten - besonders im Vergleich zu gesunden Altersgenossen, was dadurch recht unfair ihr gegenüber ist - und wenn es Mittel gibt, die diese Behinderung mildern und diese Person sie verträgt, warum sie nicht ausprobieren? Das Problem kann sein, dass man sich dermaßen auf die Tabletten verlässt, dass der Körper seine eigenen Fähigkeiten (wo vielleicht noch ausbaubares Potenzial war) runterschraubt und man dann erst recht von den Tabletten abhängig wird.
Bei Konzentrationsschwäche gibt es gute Gedankenübungen (z.B. einen wackeligen Ball vorstellen, den man gedanklich fixieren will), Meditationen (z.B. sehr konzentriert eine Kerze vorstellen) und und und. Es gibt Studien über Gedankenübungen, die langfristig ritalinähnliche Effekte bringen und es gibt Mönche, die dank der Meditation im hohen Alter immer noch Konzentrationsfähigkeiten eines Studenten erreichen.
Andererseits: Ritalin hat idR kaum Nebenwirkungen. Wir sind auch abhängig von täglicher Wassereinnahme, vom Schlafen, vom Essen, von Vitaminen. Die Liste, die der Körper ohnehin braucht, um zu funktionieren, wird einfach nur um eine Tabletten-Einnahme länger - das schränkt nicht wirklich ein. Ritalin ist zudem auch nicht der ultimative Burner wie immer angepriesen wird. Bist du gesund, so wird es dich nicht schlauer wirken lassen als du bist und es wird dir keine neuen Fähigkeiten oder neuartige Leistungszustände geben, die du auch sonst nicht schon aus eigenem Können heraus erreicht hättest. Bei ADS hat es aber starken Effekt und führt für gesunde Menschen selbstverständliche Zustände herbei, die diese Personen selbstständig kaum (oder nur mit Qual) erreicht hätten.
Das Problem ist viel mehr, dass die Medikamente sehr oft gesunden Kindern verschrieben werden (besonders Jungs sind im frühen Alter ganz normal hippelig), weil Mütter ihre Kinder ruhig kriegen wollen. Das passiert deshalb so oft, weil Ritalin nicht vom Neurologen selbst verschrieben werden muss, sondern jeder Hausarzt es verschreiben kann. Es ist einfach schade um das Glück des Kindes, in seiner Jugend einfach mal abdrehen zu dürfen. Es wäre besser, wenn es freiwilliger laufen würde, sodass das Kind selbst entscheiden kann, wie es sein möchte und wie es sich besser fühlt, und nicht bevormundet zurechtgebogen wird. Auf der anderen Seite ist es aber auch verständlich. Eine Mutter mit 5 Kindern und einem Fulltimejob kommt einfach auch irgendwo an ihre Grenzen und man kann nicht von ihr übermenschliche Kraft erwarten, alles auf herkömmliche Art und Weise im Griff zu haben.
Manche Kinder kommen in einem Penthouse zur Welt, manche in einer Sozialwohnung mit lauten, weinenden und anstrengenden Geschwistern. Es stehen einem einfach nicht immer die gleichen MIttel und Zeit zur Verfügung, um Probleme aufzulösen. Und bevor man aus eigener Einschränkung heraus dann ein Kind aufgrund von großer Energie und Rüpelhaftigkeit die anderen Geschwister psychisch plätten lässt und damit nachhaltig verstört, ist es nachvollziehbar, dass man zu solchen Mitteln greift. Und manchmal sollte man sich auch an die Nase packen: Wer setzt denn in seinem Leben schon alles immer astrein und 100%ig angemessen um? Wer geht in der Not nicht auch mal einen provisorischen Weg? Ich würde da nicht direkt verurteilen, jeder versucht sich eben auf seine Art zu helfen.
Grundsätzlich kann man sagen: Wenn damit Schlimmeres vermieden werden kann und die Nebenwirkungen gering sind, ist der Versuch in Ordnung.
Aber das ist nur meine Meinung.
Hier übrigens ein netter Artikel: http://www.scinexx.de/dossier-545-1.html
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Weltenspur’s Bio
http://Blog.Weltenspur.eu
22-year-old girl from Germany, student, being curious about the world.


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