Es gibt nur eine Wahrheit.
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(2) wegen der zeichenbegrenzung: ...reden wir nur so viel darüber, weil wir es nicht haben? oder haben wir es vielleicht nur so wenig, weil wir so viel darüber reden, dass es langsam "langweilig" wird?
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Mich würde zu allererst mal die Quelle dieser Information interessieren. Das sind ja schon Konklusionen aus irgendwelchen Daten. Das kann genauso gut missinterpretiert sein. Ich zweifle nämlich zumindest das mit dem Sex haben sehr an.
Dennoch. Gesetzt das wären Tatsachen, wäre, eine unmittelbare Verbindung zwischen diesen beiden Aussagen zu suchen, extrem kurzsichtig. Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrhunderten sehr stark verändert. Allein diese letzten Hundert Jahre waren extrem. Erster Weltkrieg, Arbeiterbewegung, Zweiter Weltkrieg, Bundesrepublik, Studentenbewegung, linker Terrorismus, Feminismus, Sozialreformen, Die Wende, technologische Revolution, etc. etc.
Das sind alles Dinge, die sich selbstverständlich auch auf unser Privatleben auswirken. Und somit auf unser Sexleben. Allein die Feminismus-Bewegung hat die Frau selbständiger gemacht und aus dem Stand der Gebärmaschine erhoben. Wir heiraten später, es gibt kein Gesetz mehr, dass eine Frau dazu zwingt, ihren ehelichen Pflichten nachzukommen, und Männer fordern Sex auch nicht mehr einfach so ein. Wir sind nicht mehr auf die Ehe angewiesen. Wir sind nicht ein mal mehr auf echten Kontakt angewiesen. Es gibt Handys, es gibt Internet, mittlerweile gibt es sogar Handys mit Internet. Da kann man durchaus denken, dass wir vereinsamen.
Aber, und das ist ein dickes Aber, genau diese Bewegungen, die die Institution Ehe unwichtig gemacht haben, haben den außerehelichen Sex normalisiert. Es ist für vernünftige Menschen kein Problem mehr, wenn jemand Sex mit jemandem hat, den er erst vor ein paar Stunden kennengelernt hat - und danach nie wieder sieht. Und etwas weniger extrem: Wir haben in jungen Jahren schon intime Beziehungen, ohne dass wir uns einen Ring anstecken müssen. Wir probieren herum mit Knutschen, Petting und natürlich auch Sex. Jugendliche haben heute bei weitem mehr Sex als früher.
Und außerdem gibt es etwas, was wir vor hundert Jahren noch nicht hatten. Die Pille. Frauen können mittlerweile so viel vögeln, wie sie möchten, ohne die Angst im Nacken zu haben, dass sie noch ein zu fütterndes Maul auf die Welt bringen. Wir haben fast nur noch Wunschkinder in unserer Gesellschaft.
Die Tatsache, dass Sex sehr viel mehr im öffentlichen Fokus steht und man mittlerweile lockerflockig im Nachmittagsprogramm über Sex und anderen Schweinkram berichten kann, ist natürlich auch ein Hinweis darauf, dass Sex uns mehr beschäftigt. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass er uns mehr beschäftigt, weil wir keinen haben. Aber das dominierende Phänomen ist ein ganz anderes: Die Sexindustrie und der Umstand, dass jeder zu jeder Zeit, mittlerweile auch fast von jedem Ort unbegrenzten Zugang zu harter Pornografie hat, lässt in vielen Menschen und Kids eine Erwartungshaltung entstehen, die ihnen vermittelt, dass Sex schnell, hart und geil sein muss und was völlig alltägliches ist. Das ein oder andere sensible Gemüt lässt sich davon so sehr unter Druck setzen, dass es aus Versagensangst nicht zum Koitus kommt. Die Mehrheit fickt aber einfach, was das Zeug hält. Ohne irgendwelche Beschränkungen, weder religiös, noch politisch, noch moralisch. Im Gegenteil, die Öffentlichkeit lebt vor, dass Sex im Mittelpunkt unseres Lebens steht. Das ist weder gut noch schlecht. Freiheit ist immer gut. Aber was der einzelne mit ihr anfängt, muss jeder selbst wissen.
Deswegen halte ich die Aussage, dass wir noch nie so wenig Sex hatten, für blödsinnig.
Es ist auch immer wieder erschütternd, wie Sechzehnjährige sagen "Ich habe zu wenig Sex." "Ich glaube, ich bin nicht gut im Bett." "Warum will keiner mit mir schlafen?" Von Sechzehnjährigen. Und jünger. Ich lass das mal so stehen. -
Saganaki spezial.
Ein relativ großes, fingerdickes Stück Feta mehlieren und kurz anbraten. Dann mit viel Olivenöl, kleingehackten Zwiebeln, Tomatenstücken, Peperoni und allem an mediterranen Gemüse, was man so findet, in eine kleine Auflauf Form geben, hübsch würzen mit Paprika, Oregano und worauf man noch so Bock hat und ab in den Backofen bis es einfach nur köstlich aussieht. Dazu Baguette und selbstgemachten Tzatziki. -
Mich nerven vor allem jene Fragen, die gar keine Fragen sind, sondern nur persönliche, dümmliche Statements, die nach Bestätigung lechzen.
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Ich habe meinen ersten Bräunungsversuch in diesem Jahr getätigt und währenddessen den ersten Akt von Faust II gelesen.
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Meine aktuelle Followerzahl ist für mich sowas wie ein Zeugnis darüber, wie viele Leute mich mal interessant oder unterhaltsam fanden.
Das sagt aber nichts über einen bestimmten geschweige denn den aktuellen Zeitpunkt aus. Es kommt mir so vor als seien vielleicht noch 100 von den 1.600 aktiv. -
Ich bräuchte eine Flowchart, um dir zu erklären, auf wie viele Weisen diese Frage dämlich ist.
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Diese Frage ist doch total irrelephant.
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Eine Gesellschaft, in der man sich dafür schämen muss, ein gutes Leben zu haben, ist wohl eine, die nicht auf ein gutes Leben hinarbeitet.
Nein, man muss sich nicht schämen. Aber man muss mit neidischen "Schäm dich!"s rechnen. -
Ich möchte an dieser Stelle Britney Spears zitieren.
"Ich bin für die Todesstrafe. Wer schreckliche Dinge getan hat, muss eine angemessene Strafe bekommen. So lernt er seine Lektion für das nächste Mal." -
Wenn es um Team-Arbeit geht, werde ich quasi durch die Natur zum Chef selektiert.
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Realistisch. Die meisten verwechseln das mit Pessimismus.
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Sind Zombies noch Menschen? Und komm mir jetzt nicht mit unrealistisch!
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Ich habe Angst, dass das fliegende Spaghettimonster mich in die Fleischbällchenhölle schickt, weil ich nicht an es glaube.
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Ich lade Madame @Maskenbildnerin jeden Donnerstagnachmittag auf einen Kaffee ein.
Im Gegenzug fress ich ihren Kühlschrank leer. -
Wenn ich blind mit dem Finger über die Media Control Charts fahre und willkürlich irgendwo anhalte, müsste es schon ein großer Zufall sein, auf etwas nicht dämliches zu stoßen.
Bei den Billboard Charts müsste es ein extrem großer Zufall sein. -
Ich sehe keinen Grund, warum man das nicht tun dürfte. Ist das, was dabei rauskommt weniger ein Mensch, als sein genetisches Gegenstück? Nö. Hilft Klonen der Medizin? Ja. Birgt es obskure Risiken? Natürlich. Aber wir stehen hier vor den gleichen moralischen, religiös eingefärbten Problemen, die es vor den ersten Organtransplantationen auch gab. Wir bleiben nun mal nicht stehen. Und wenn wir scheiße bauen, haben wir halt draus gelernt. Aber es kann auch fantastische Möglichkeiten mit sich bringen.
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Prostituierte.
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Das ist eines dieser Probleme, die der Mensch nicht lösen muss, weil sich das ganze selbst regulieren wird: Wenn bestimmte Ressourcen knapp werden, wird es Kriege darum geben. Kriege töten Menschen. Fertig. Der große Knall wird noch kommen und ich hoffe, das nicht mehr miterleben zu müssen.
Man könnte natürlich auch einfach jedem Menschen der Welt Wohlstand geben, was dazu führen würde, dass die Geburtenrate sinkt. Die Ressourcen haben wir. Vielfach. Aber dazu müsste man natürlich ganz altruistisch an einem Strang ziehen. Was nie passieren wird aufgrund von verschiedenen Religionen, Ideologien und ganz ganz ganz viel Gier. -
Mit meiner Art.
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Qafka’s Bio
Göttingen
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