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Wasn unanständig? Kenn ich nicht.
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Unsere Demokratie scheitert nicht an solchen Dummheiten, dann wäre sie bemerkenswert schwach, das ist sie aber nicht.
Demokratie zeichnet sich dadurch aus, das solche Ideen in den Raum gebracht werden dürfen, und dann diskutiert werden können. Unsere Verfassung zeichnet sich dadurch aus das sie einmal erlaubt das auch Politiker Dummheiten machen oder aber Versuche starten können solche Vorgänge wie Rederecht und andere Regeln zu ändern,
und desweiteren aber diesen Dingen letztlich einen Riegel vorschieben kann nach ausgiebiger Prüfung des Vorganges durch das Bundesverfassungsgericht.
Klar muss diese Prüfung als Verfassungsbeschwerde beantragt werden, aber das man dies kann ist ebenfalls ein tragender Baustein unserer Demokratie.
Ein solches Zusammenspiel führt einerseits dazu das unsere Demokratie funktioniert, andererseits aber immer wieder aufs neue eine Selbstprüfung auch unter zeitgemäßen Aspekten stattfindet. Tendenziell kann man hier sagen das seit der Gründung der BRD sich so die Zustände zum Besseren denn zum Schlechteren gewandelt. So leben wir heute sehr viel freier als es noch vor 30 Jahren möglich war, daran haben auch solche Prozesse wie antidemokratische Haltungen oder Ideen oder Maßnahmen und, nach Beschwerde, eingehende Prüfungen vor dem BVG hohen Anteil. -
Gegenfrage: Warum ist erfolgreich und reich gerne mit Arschloch assoziert...
Erfolg in diesem oder jenen, das schon ein Glückspunkt,
Reichtum kann auch nicht schaden. Das gibt zusätzlich zur aktuellen finanziellen Sicherheit bei vernünftiger Handhabung auch Sicherheit, im Alter genug zu essen zu haben und gut zu wohnen und wahrscheinlich auch hinreichend Pflege zu erfahren.
Dazu ermöglicht Reichtum allerlei, was ohne nicht geht. Wohnen nach Wunsch zb, oder die Welt bereisen wie man möchte und wie lange man möchte, wenn man den Sinn des Daseins nicht im Arbeiten sieht, ist das schon ganz angenehm.
Wenn ich ein Arschloch wäre, hm, solange es funktioniert wäre es mir dann ja wohl egal, sonst wäre ich ja kein Arschloch.
Andererseits behaupte ich ein bissel Arsch muss man manchmal sein, aber das ist wohl auch ziemlich relativ was das eigentlich ist, ein Arschloch, kommt auf den jeweiligen Aspekt und Betrachter an. -
Freunde hat man nur sehr wenige. Diese Freundschaften SIND einfach, egal ob man sie pflegt, mal unbequem ist, sich nicht regelmäßig sieht.
Freunde reden dir nicht nach dem Mund, die interessiert auch nicht ob du grad die Haare nicht gewaschen hast, oder ob deine Bude grad nicht perfekt aufgeräumt ist.
Das gesellige Beisammensein ist nicht das wichtigste, sich gegenseitig nicht grundsätzlich verlassen bei Krankheit, Arbeitslosigkeit, oder anderen Lebensrisiken, darauf kommt es an.
Bekannte kommen und gehen. Freunde bleiben ein Leben lang.
Selbst wenn diese am anderen Ende der Welt leben. -
Vor allem, das jemand behindert wird, durch wen oder wodurch auch immer.
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Ewig leben? Ziel erreicht will man meinen!
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... in meinen Ohren...
nicht für alle das gleiche.
Des einen Freud, des anderen Pein. -
Bin Agnostiker- und hab Momente in denen meine Seele mehr schwingt als alltäglich. Bin auch sicher es gibt etwas, es mag auch sein das ich schon mal hier war und wiederkomme, vieleicht erfahre ich es im Moment des Todes und vergesse es bei meiner Geburt, keine Ahnung.
Wenn es Gott gibt dann ist es etwas in uns, nicht über uns, dass die Wahrnehmung und das Fühlen verändert.
Religion und die Anlage zur Mystik sind neurowissenschaftlich nachgewiesen im Gehirn verankert, und haben ihre eigene Biochemie, vieleicht auch ihren Sinn, Atheismus wird als individuelle Leistung betrachtet.
Vieleicht liegt hier der Grund warum statt in die klassischen Religionen viele der vielfältigen Esoterik oder ähnlichem entgegenstreben oder zumindest angekickt werden, weil das ist was passiert, es kickt, dieser "Moment" des Glaubens.
Gott oder der "göttliche Funken" hat viele Namen und Gesichter, von Menschen geschaffen, ebenso wie die Bücher und die Regeln von Menschen geschaffen sind die sich unter dem Eindruck ihrer persönlichen Biochemie von Gott direkt beauftragt sehen.
Sich diesen Lehren zuzuwenden ist jedermann selbst überlassen.
Frappierend finde ich nur, wie die einzelnen Religionen ihre Lehre als die absolute Wahrheit verkünden. -
Lieber hinterm Wald als vorne bei auf den Wiesn
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Regenwetter? Das tut den Pflanzen gut.
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Nein ich hab nix aufgeschobenes.
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Ich atme, also bin ich.
Ich werde alles mögliche, zb alt.
Ich werde auch irgendwann noch sein, vieleicht. -
Keinen besonderen, es ist sich selbst genug.
Ausser du definierst selbst einen Sinn oder lässt einen definieren bzw übernimmst eine der herkömmlichen Definitionen,
wenn dir deine Existenz sonst zu banal erscheint. -
Er nimmt mir das teuerste was ich hab, das Leben.
Und die Liebsten.
Wenn ich sehr alt und müde bin, wird es mir recht sein, das scheint normal zu sein.
Bis dahin aber nicht, ich häng am Leben wie nur was, und die Gewissheit dass das Bewußtsein erlischt, ist erschreckend, ja. Ich persönlich will nicht wissen das ich sterbe, jedenfalls nicht monatelang zb durch Krankheit, dass muss man erstmal aushalten, und selbst kleine Tiere geraten in Panik sind sie in Lebensgefahr, die Angst vor dem Tod ist rudimentär verankert.
Wenn er zu früh kommt... ist das einfach nur Scheiße. -
Ne, bis auf schnell mal stabile Seitenlage bei sturzbetrunkenen Kotzern hab ich noch nie erste Hilfe leisten müssen. Weiß, von wg Sicherheit, auch nicht mehr alles exakt, das sollte aber kein Hinderungsgrund sein. Jedenfalls, das ist gewiss, werd ich sicher nicht bemängeln, wenn auf ner Jacke oder Decke von mir Blut landet. Das ist kein Scherz, mein Vater hat früher im Fernverkehr einige male helfen müssen und auch reichlich bescheuerte Szenarien erlebt.
Danke für deine Frage, war die erste echte hier überhaupt. Aber nich das dat plötzlich wat kost!
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Ly7o9’s Bio
Chaotin, Kratzbürste, Illusionistin, Impulsiv, ab und zu Lange Leitung, Nicht-Schlagfertig, aber Gläubig: glaubt immer noch sie sei eigentlich ne liebe :-)


