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Gerade heraus finde ich das Mumpiz. "Die erstmalige Ausübung dieses Wahlrechts erfordert für Unter-16-Jährige die selbständige Eintragung in eine Wählerliste". Wie soll dann ein 4 Jähriger "Bürger" dann seine "Rechte" wahrnehmen? Um das Prinzip weiter zu denken, könnte man behaupten, man benachteilige "Bürger" die noch nicht lesen und schreiben können. Auch bezweifle ich massiv, dass vierjährige oder von mir aus auch Kinder im Grundschulalter (ich bin Vater einer 5 jährigen Tochter und eines 7 jährigen Sohnes) überhaupt ansatzweise verstehen, was ihr hier von ihnen wollt. Ich weiß nicht. Eher nicht.
Ich gebe aber auch gerne zu, dass ich mir jetzt diese Wall of Text nicht durchgelesen habe. tl;dr -
Eigentlich ist mir diese Frage zu pauschal. Warum? Weil die Antwort nicht pauschal und verallgemeinert gegeben werden kann. Grundsätzlich verwehre ich niemandem seine Meinung zu ändern. Das steht auch ehemaligen Mitgliedern der NPD oder sonstigen rechten Gruppierungen zu. Allerdings halte ich den Begriff "Jugendsünde" in dem Zusammenhang für unglücklich gewählt.
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Da muss vorher schon mindestens die Hölle zu frieren und Du Bundeskanzler sein, bevor ich mit dem "freien Journalisten" aus dem Kraichtal gemeinsame Sache mache. :D
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Witzig. Wo auch immer dieses Gerücht her kommt, es ist falsch.
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Dass scheinbar niemanden etwas an der Piratenpartei nervt. Warum sagt niemand, was einen stört? Seltsam.
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Vielleicht fange ich hier zuerst mit der Definition an. Für mich bedeutet eine "Leiche im Keller haben" einen Fakt, der im Zweifel mir als Person und/oder Funktionsträger in der Partei und der Partei selbst schaden könnte.
Nach dieser Definition denke ich, habe ich keine Leichen im Keller, natürlich auch keine im Sinne des Wortes. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass man selbst einen Fakt oder eine Äußerung vielleicht selbst nicht als "Leiche im Keller" erkennt, für andere dieses aber durchaus so scheint. Von daher, wer frei von Schuld ist werfe den ersten Stein... -
Aus Fehlern lernen?! Wo kämen wir den da hin!
Nein, im Ernst. Es gab durchaus einen Fail, der im Zweifel die Partei eine ganze Stange Geld gekostet hätte. Im Rahmen den Bundestagswahlkampfes 2009 habe ich, da ich "Admin" der Ulmer Piratenwebseite bin, ein Foto online gestellt, das hinterher fast für rechtliche Konsequenzen gesorgt hätte. Daraus gelernt habe ich, dass man trotz allem Enthusiasmus für die Sache den Verstand nicht ausschalten sollte. -
Auf Kommunaler und Landesebene würde ich sagen dass ich sehr gut bis gut vernetzt bin. Auf Bundesebene sieht es schon schlechter aus aber es gibt hier doch auch Kontakte. International bin ich bisher nicht tätig gewesen.
Auf Kommunaler Ebene bin ich ein Ansprechpartner für die Piraten in Ulm und Alb-Donau. Auf Landesebene war ich die letzten beiden Amtperioden im Landesvorstand (aktuell Stellvertretender Vorsitzender, davon Beisitzer). -
Neben der Piratenpartei und meiner Familie bleibt aktuell keine Zeit mich bei anderen Organisationen nennenswert zu engagieren. Ich bin also derzeit in keinen anderen Organisationen Mitglied, abgesehen vom örtlichen Sportverein.
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Nein, ich habe das noch nicht erlebt. Ob das Quatsch ist? Keine Ahnung. Es ist schon schwer genug Menschen die man real kennen lernt richtig einzuschätzen. Da werden sicher auch oft genug die eigenen Wünsche in das Gegenüber projeziert. Passiert online bestimmt auch. Abgesehen davon würde _ich_ keine Foto von einer Person trauen, die ich nur virtuell kenne. Aus schlanken Superfrauen/-helden sind schon oft genug Bierbäuche o.ä. geworden ;)
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Hm, während der Auszählung zur Landtagswahl in BW im März gab es doch den ein oder anderen Jubelschrei, auch wenn es am Ende nicht für den Einzug in den Landtag gereicht hat. Letzten Donnerstag Abend habe ich auch gejubelt, als die Piraten in den Tagesthemen das erstemal mit einem eigenen Balken (6,5%) zu sehen waren. Und mal sehen was am Sonntag passiert (Abgeordnetehauswahl Berlin).
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Zur Crew Bali kann ich nicht viel erzählen, weil ich mit dieser nicht wirklich was zu tun hatte/habe. Ich habe eine grobe Ahnung davon, wer dort "Mitglied" ist und ich weiß, dass der ominöse NPD Demounterstützungsantrag aus diesen Reihen kam. Außerdem hat die Crew das Chemnitzer Manifest (http://wiki.piratenpartei.de/Crew:Bali/Chemnitzer_Manifest) ausgearbeitet und auf der Aktiven ML der Piratenpartei vorgestellt und IIRC auch zum Programmparteitag 2010.2 in Chemnitz eingereicht.
Mehr kann ich über die Crew nicht sagen. Wenn Du was spezielleres wissen willst, dann musst Du Deine Frage anders stellen ;-) -
Auf dem Bundesparteitag vergangenes Wochenende meinte jemand, "Professionalisierung ist mein Unwort des Parteitages". Aber genau an diesem Punkt stehen wir derzeit. Wir müssen die Partei professionalisieren. Hier will ich im Landesverband den eingeschlagenen Weg weiterführen, weil ich glaube, dass der Landesverband ganz gut da steht mit seinen Strukturen. Strukturen setzte ich aber nicht zwangsläufig mit Bürokratie o.ä. gleich.
Wichtig ist eine Landesgeschäftsstelle, ob in Karlsruhe oder im Umland, siehe Natis Satzungsänderungsantrag, muss der Landesparteitag entscheiden. Auch die Bezirksverbände/Kreisverbände sollten über entsprechendes nachdenken. Wichtig ist, dass wir als außerparlamentarische Opposition die grün-rote Landesregierung kritisch begleiten und uns zu Wort melden wenn es unserer Ansicht nach aus dem Ruder läuft. Wichtig ist, dass wir zwischen den Wahlen nicht in der Versenkung verschwinden, sondern mit Aktionen auf uns aufmerksam machen. Es muss nicht immer eine hoch politische Aktion sein. Aktionen wie die Badische Meile (siehe http://loorg.de/bm1 und http://loorg.de/bm2) zeigen, dass wir auch von der Beteiligung an unpolitischen oder "gesellschaftlichen Events" profitieren können. Als Landesvorstand habe und werde ich hier jeden Piraten im Land unterstützen.
All das kostet aber viel Zeit. Der Landesvorstand wird hier die Piraten im Land unterstützen wo es geht, das ist meine Absicht. Und wenn es "nur" finanzielle Beteiligung für Flyer o.ä. ist. Aber oft fehlt es auch an einfachen Dingen.
Einbringen will ich mich, indem ich, zusammen mit dem Restvorstand weiter die Rahmenbedingungen schaffe, damit die Piraten im Land ihre Ideen möglichst gut umsetzen können. Die Reisekostenerstattung z.B. ist eine solche Rahmenbedingung oder auch, wie komme ich an Infomaterial ohne quer durch BW fahren zu müssen.
Warum bin ich dazu geeignet? Gute Frage, die ich zugegebenermaßen auch sehr schlecht beantworten kann, weil wenn ich eines nicht mag, dann ist es Selbstbeweihräucherung. Auf der anderen Seite habe ich jetzt ein Jahr Vorstandsarbeit hinter mir und kann daraus direkt neue Ideen und Ansätze entwickeln.
Dieser Frage war von Formspring geflaggt, warum auch immer. -
Auf Twitter hatte ich ironisch von einer fiesen Frage gesprochen. Fies deshalb, weil man sich ja im Zweifel zu was outet und hinterher alle über einen lachen oder die Stirn facepalmieren.
Klar wäre das Erleben des Frau sein eine interessante Erfahrung. Aber ich fürchte fast, dass ich zu sehr Mann bin um hier eine sinnvolle Antwort zu geben ohne hinterher (unbeabsichtigt) als Chauvinist o.ä. dazustehen. Nur so viel, ich würde Schuhe einkaufen gehen ;)
Was würde ich erleben wollen? Während der beiden Schwangerschaften meiner Frau war ich hin und wieder doch neidisch auf die in diesem Fall der Frau vorbehaltenen Emotionen. Ich denke Handauflegen ist hier nicht das gleiche. Gleichwohl habe ich aber wirklich großen Respekt vor der Leistung, die eine Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes darstellt. Die Geburten meiner Kinder waren jedesmal ein beeindruckendes emotionales Erlebnis.
Andererseits würde mir wahrscheinlich bewusst werden, dass die Gleichstellung von Mann und Frau in unserer Gesellschaft nach wie vor noch nicht dort angekommen ist, wo sie sein sollte und wäre wahrscheinlich enttäuscht. Obwohl ich es eigentlich wissen müsste. Ich selbst mache keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Mir ist es schlicht egal. Wenn eine Frau was genauso gut oder besser kann als ich, who cares?! -
Es geht hier gar nicht so sehr darum etwas besser als Teresa die bisherige stellvertretende Vorsitzende, oder etwas zu machen, wozu ich als Beisitzer nicht in der Lage gewesen wäre. Erstens habe ich nicht das Gefühl, dass mir in meiner Beisitzerzeit Dinge nicht möglich gewesen wären, da wir uns im Landesvorstand doch als gleichberechtigte Vorstandskollegen begriffen haben (OK, abgesehen vom Schatzi, der hat immer eine besondere Rolle in einem Vorstand). Zweitens leben Wahlen doch von Wahlmöglichkeiten, sonst wäre es doch langweilig.
Zu verbessern gibt es immer etwas, und das erstmal unabhängig vom eigentlichen Amt. Ideen dazu habe ich einige. So bin ich mit der Veröffentlichung unserer Protokolle nicht so ganz zufrieden. Hier muss ich sagen gefällt mir das vom letzten Bundesvorstand eingeführte Vorstandsportal sehr gut. Irgendwas in der Art schwebt mir auch für BW vor. In den Vergangenen Monaten war aber für solches schlicht keine Zeit, weshalb man solche Dinge vielleicht gar nicht erst auf die Tagesordnung gesetzt hat. Auch müssen wir in Zukunft die Beschlüsse die wir auf Anfragen von Piraten fassen besser an den antragstellenden Piraten kommunizieren. Dies ist in den letzten Monaten oft nicht so geschehen, wie es eigentlich hätte sein sollen. -
Naja, was heißt Versenkung. Für die breite Maße der Piraten in Baden-Württemberg mag das im Zweifel so ausgesehen haben. Doch habe ich als Beisitzer sehr viel im Hintergrund gearbeitet, was man von Vorne betrachtet natürlich nicht wirklich gesehen hat.
Die vergangenen Monate war meine täglich erste Tätigkeit morgens die Vorstandspostfächer zu checken (kontakt@, Vorstand@, geschäftsstelle@, mitglied@) und in unserem Ticketsystem zu Pflegen und bei Bedarf eine erste Reaktion rauszuschicken und vorallem von den Massen an SPAM zu befreien. Da waren dann meist schon mal die erstenanderthalb bis zwei Stunden vergangen. Dann noch die wichtigsten Mailinglisten in BW verfolgen, den Bund, Protokolle aus den Untergliederungen und dem BuVo verfolgen, an Bundesvorstandssitzungen teilnehmen usw. Langweilig war mir in den vergangenen 12 Monaten selten.
Ansonsten habe ich viele technische Dinge erledigt: Webseite des Landesverbandes gewartet, im Wiki gewühlt, E-Mail Adressen für Euch Mitglieder bei der BundesIT besorgt, Mailinglisten beantragt und noch vieles anderes. Vorstandsarbeit ist nicht immer nur im Rampenlicht stehen und "Mir nach, ich weiß wo es lang geht!" zu rufen. Das ist auch nicht so ganz die Aufgabe eines Beisitzers.
Wenn Ihr mich wieder in den Landesvorstand wählt kommt es darauf an in welche Position. Als Beisitzer werde ich sicherlich wieder für Euch gefühlt ähnlich in der Versenkung verschwinden, wie in der vergangenen Amtszeit. Wie oben beschrieben bedeutet das aber nicht, dass man inaktiv ist. Man kann auch aus dem Hintergrund einen Landesverband mitgestalten. Wie Ihr Basispiraten letztlich ja auch. Denn ohne Euch geht es nicht.
Als stellvertretender Landesvorsitzender werde ich, so denn die jetzige Geschäftsordnung des Landesvorstandes bestehen bleibt, automatisch eher in den Focus rücken, was sich ganz einfach aus der Aufgabenverteilung ergibt und man damit aktiver erscheint, als ein Beisitzer.
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Carsten Lenz’s Bio
Sysadmin, Linux Fan, Pirat und Papa




