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Keines. Bin mehr der Ohrenmensch.;-)
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Hymnen an die Nacht von Novalis sind jedenfalls weit oben dabei.
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Sehr wichtig. Es bietet mir als blindem Menschen viele Möglichkeiten, die mir früher verwehrt waren. Ich komme an mehr Infos. Der Austausch mit nichtbehinderten Menschen ist im Web 2.0 häufig unverkrampfter als im "echten Leben" usw.
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asked by FraeuleinGrau
Lost in Translation, weil zum Kotzen schön.
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Bin ja glücklich vergeben. Wüsste daher nicht, warum ich irgendeine Buchgestalt heiraten sollte (die gibt's ja gar nicht wirklich). Aber es gab mal eine Zeit, da hätte ich vielleicht Laura aus High Fidelity umworben.;-)
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1. 34 Jahre, 2. PR'ler, 3. kommunikativ, 4. offen für Neues, 5. blind.
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Find ich im Ansatz ganz sympathisch. Aber Glauben ohne Transzendenz ist ja auch wieder Quatsch.
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Keine Meinung.
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Ich, allerdings lieber vorm und nicht beim Einschlafen.
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Formspring question of the day
asked by pjebsenThe Big Lebowski
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asked by EinAugenschmaus
Zum 1. Teil der Frage: Ja. Die Antwort auf den 2. Teil behalte ich für mich.;-)
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Gute Vorsätze hab ich immer mal, nicht nur zu Jahresbeginn. Manchmal halte ich sie sogar ein...;-)
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asked by Wolfseule
War ich noch nicht. Muss aber geändert werden. Ich liebe nämlich das Meer.
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Das ist meinen Eltern nicht leicht gefallen. Gerade meine Mutter wusste ja selbst nicht, was auf sie zukommt, was es bedeutet, ein blindes Kind zu haben. Und sie hatte selbst Angst davor. Das merkt man als Kind natürlich. Letztlich will man ja nicht, dass die Mutter unglücklich ist - da hab ich schnell so getan, als wäre alles OK. Mir sind als besonders positiv die mutmachenden Worte meines Vaters in Erinnerung: "Zusammen schaffen wir das!" Und schon bevor ich erblindet bin, haben mir meine Eltern erzählt, dass es die Blindenschrift gibt, dass ich also auch zur Schule gehen, lesen und schreiben lernen kann. Nach meiner Erblindung habe ich schnell Spiele (Karten- und Brettspiele) bekommen. Als ich lesen kontte hat mir ein Onkel Punktschriftbücher geschenkt. Diese konkreten Erlebnisse, dass das Leben "ganz normal" weiter geht, sind mir in Erinnerung geblieben, weniger irgendwelche Gespräche über das Erblinden mit meinen Eltern. Liebe Grüße, Heiko
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Hallo Jessica,
Auf Beratung möchten die meisten blinden Menschen beim Kleidungskauf nicht verzichten. Wir fühlen zwar, ob uns ein Kleidungsstück gefällt, aber wie es auf unser sehendes Gegenüber wirkt, ob es optisch zu uns passt, das wissen wir nicht unbedingt. Da ist es beruhigend, wenn ein Freund, die Freundin oder eine Verkäuferin Feedback gibt. Ich selbst habe auch schon im Internet Klamotten gekauft. Das geht aber natürlich nur, wenn die Sachen recht ausführlich in einem Text beschrieben werden. Mehr zum Thema gibt es auch unter: http://blindpr.wordpress.com/2010/05/20/tv-beitrag-blind-shoppen/
Schöne Grüße aus Hamburg,
Heiko -
Ich bekomme mithilfe meiner Sprachausgabe und Braillezeile angesagt bzw. angezeigt, welcher Text, welche Links und Schaltflächen auf einer Website stehen. Gehe ich auf die Wordpress-Seiten, kann ich zu den Eingabefeldern gehen, mich anmelden und dann auf "Neuen Artikel" klicken. Dann bekomme ich wiederum alles angesagt und angezeigt, so dass ich selbstständig die Felder für die Überschrift, den Inhalt, Schlagworte usw. füllen kann. Ich arbeite mit dem Screenreader Jaws. Und hier gibt es keine wesentlichen Probleme. Ich kann leider nicht sagen, ob das bei allen Hilfsprogrammen so gut klappt oder woran es liegen kann, dass Ihr blinder Bekannter mit Wordpress nicht zurecht kommt.
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Die Stadt wird lauter und schneller. Es wird viel gebaut. Das bedeutet mehr Stress für mobile sehbehinderte und blinde Menschen. Gleichzeitig werden Autos leiser und sind somit schwerer zu hören, was ein Risiko werden kann (Stichwort: Elektro-Autos). Ich kann nicht feststellen, das der Umgangston rauer wird. Zunehmende Egomanie kann ich ebenfalls nicht feststellen, mir gegenüber sind meine Mitbürger immer noch sehr hilfsbereit - manche Menschen zu hilfsbereit.;-)
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Ich kenne Medien-Berichte über das Echolot-Prinzip. Es ist erlernbar. Wie bei allen Dingen, die erlernbar sind, gilt auch hier: Je früher geübt wird desto besser kann man es. Ben Underwood hat es perfektioniert und ist damit eine absolute Ausnahme. Ich kenne keinen blinden Menschen, der das in dieser Form kann.
Zur zweiten Frage: Meinen Eindruck und meine Informationen über Menschen bekomme ich in der Tat hauptsächlich über die Stimme, sprache und Betonung. Daher bin ich es gewohnt, hierauf zu achten. Ich bekomme somit vielleicht mehr mit als die meisten sehenden Menschen. Man hört es Menschen oft an, in welcher Stimmung sie sind, auch ob sie die Wahrheit sagen. Gerade sehende Menschen sind es nicht so gewöhnt, die Stimme zu verkleiden (anders als den Körper, das Gesicht). Sie sind daher - wenn wohl unfreiwillig - mit der Stimme ehrlicher, unmittelbarer als bei ihrem äußeren Erscheinungsbild. -
Ich bin erst mit sieben Jahren vollständig erblindet, d.h. ich habe eine Erinnerung an Farben und Dinge, die ich damals häufig gesehen habe (mein Kinderzimmer, Wiesen, Strand, Wald, meine Eltern). Aus diesen Erinnerungen speisen sich meine vorgestellten Bilder von heute. Allerdings stell ich mir selten Dinge visuell vor. Das Visuelle spielt für mein alltägliches Leben nämlich kaum eine Rolle. Für mich sind Hör-, Tast-, Geruchs- und Geschmackssinn entscheidend. Das spiegelt sich auch in meinen Träumen wider. In der Regel träume ich so wie ich die Realität wahrnehme, ohne Sehen. Es gibt aber auch Ausnahmen: Träume aus der Tiefe, in denen ich Dinge und Menschen sehe.
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Heiko Kunert’s Bio
Blinder Hamburger, arbeite als PR-Juniorberater beim Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg, spiele Theater, liebe das Leben.



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